Deutsch-zyprische Beziehungen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
deutsch-zyprische Beziehungen
Lage von Zypern und Deutschland
Zypern RepublikRepublik Zypern DeutschlandDeutschland
Zypern Deutschland

Deutschland und Zypern unterhalten seit dem 20. August 1960 diplomatische Beziehungen. Damit war die Bundesrepublik der fünfte Staat der nach der Unabhängigkeitserklärung Zyperns vom 16. August 1960 in den Dialog trat. Beide Staaten sind Mitglieder des Europarates, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, der Europäischen Union, der Eurozone und des Schengen-Raumes (allerdings können die Grenzkontrollen nicht vor Lösung des Zypernkonflikts wegfallen).

Deutschland betreibt eine Botschaft in Nikosia, ein Honorarkonsul ist in Limassol tätig.[1] Die deutsche Auslandsvertretung wurde am 12. April 1955 als Konsulat eröffnet und ab 20. August 1960 von dem Botschafter Joseph Koenig geführt. Zypern unterhält eine Botschaft in Berlin und ein Generalkonsulat in Hamburg. Honorarkonsuln sind in Bonn, Frankfurt am Main und München aktiv.[2]

Bedeutende Abkommen[Bearbeiten]

  • 1961: Handels- und Wirtschaftsabkommen
  • 1967: Luftverkehrsabkommen
  • 1974: Doppelbesteuerungsabkommen
  • 1980: Abkommen über den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr
  • 2004: Äquivalenzabkommen

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Deutsch-zyprisch Beziehungen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Botschaft Nikosia (deutsch und englisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.
  2. Botschaft der Republik Zypern in Berlin (deutsch, griechisch und englisch). Abgerufen am 6. Januar 2012.