Die letzte Schlacht (1965)

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Filmdaten
Deutscher Titel Die letzte Schlacht
Originaltitel Battle of the Bulge
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1965
Länge 167 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ken Annakin
Drehbuch Philip Yordan
John Melson
Milton Sperling
Produktion Milton Sperling
Philip Yordan
Musik Benjamin Frankel
Kamera Jack Hildyard
Besetzung

Die letzte Schlacht (Alternativtitel: Panzerschlacht in den Ardennen, Originaltitel: Battle of the Bulge) ist ein US-amerikanischer Kriegsfilm von Ken Annakin aus dem Jahre 1965 mit Henry Fonda und Robert Shaw in den Hauptrollen.

Handlung[Bearbeiten]

Winter 1944. Der Krieg steht vor seinem Ende, und die amerikanischen Soldaten hoffen, an Weihnachten wieder zu Hause zu sein. Doch der Schein trügt, denn Deutschland hat sich noch nicht geschlagen gegeben und bereitet in den Ardennen eine letzte große Offensive mit starken Panzer- und Infanterieverbänden vor. Den Deutschen gelingt der Durchbruch. Die Amerikaner befinden sich auf dem Rückzug und können die Verteidigung einiger kleineren Städte und Ortschaften nur mit Mühe organisieren. Das führt zur erfolgreichen Überquerung einer intakten Brücke, die vorher von deutschen Fallschirmjägern (in GI-Uniformen) gesichert wurde. Doch schon bald gibt es Probleme mit der Treibstoffversorgung. Man ist darauf angewiesen, feindliche Reserven zu erbeuten. Der Vorstoß kommt nach und nach zum Erlahmen. Da fasst Oberst Hessler die Entscheidung, mit einigen wenigen Panzern das feindliche Treibstofflager zu erobern und somit den Angriff weiter voranzutreiben.

Kritiken[Bearbeiten]

„Überlanger, technisch perfekter Schlachtbericht voller historischer und kriegstechnischer Ungenauigkeiten, mit klischeehaften Handlungselementen angereichert. Vereinzelte kritische Akzente vermögen die militaristische Grundhaltung nicht zu überdecken.“

Lexikon des internationalen Films[1]

„Die deutsche Ardennen-Offensive [...] in amerikanischer Auswahl und frei nach den historischen Vorgängen. Überdurchschnittlich nur in Länge, Ausstattung und Farben, sonst voller Klischees und Unwahrscheinlichkeiten. Überflüssig.“

Evangelischer Filmbeobachter[2]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Die Idee zum Film lieferte die Ardennenoffensive.
  • Dwight D. Eisenhower kritisierte den Film auf einer Pressekonferenz.[3]
  • Der Film von Warner Bros. wurde in Ultra Panavision aufgenommen.
  • Mit Ausnahme der Rolle von Robert Shaw und Ty Hardin wurden die deutschen Charaktere von Deutschen gespielt.
  • Der Film wurde auch unter dem Titel Panzerschlacht in den Ardennen veröffentlicht.
  • In der (ursprünglichen) deutschen Fassung wurden die Erschießung amerikanischer Kriegsgefangener ("Malmedy-Massaker") und die darauf aufbauenden Handlungsstränge nicht gezeigt. Diese wurden mittlerweile (Stand 2014) neu synchronisiert und in die aktuellen DVD-Versionen des Filmes integriert.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die letzte Schlacht (1965) im Lexikon des Internationalen Films
  2. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 183/1966, S. 351
  3. Was wird hier gespielt?