Dorothy Kilgallen

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Dorothy Mae Kilgallen (* 3. Juli 1913 in Chicago, Illinois; † 8. November 1965 in New York City) war eine US-amerikanische Fernsehmoderatorin und Schauspielerin.

Ihre Reportagen trugen zur Entlastung von Sam Sheppard bei, sie kritisierte die Warren Commission, und sie kündigte Informationen zum Attentat auf John F. Kennedy an, verstarb 1965 jedoch unter ungeklärten Umständen. Ihr Notizbuch blieb unauffindbar.

Diverse Quellen bringen Kilgallens Tod mit dem großen Stromausfall in New York (1965, "The Big Blackout"), welcher einen Tag später, am 9. November 1965 stattfand, in Verbindung.

Sie war eine bekannte Journalistin. Ihre Bericht über die Krönung von Elisabeth II. wurde 1953 für den Pulitzer-Preis nominiert. Sie war bekannt dafür, dass sie ihre Quellen nicht preisgab. Das führte zu mehreren Untersuchungen und verstärkte die Zweifel an ihrem Tod. Dorothy Kilgallen äußerte sich in ihren Reportagen mehrfach kritisch über den Sänger und Entertainer Frank Sinatra. Sinatra reagierte verärgert und äußerte sich bei zahlreichen Live-Auftritten abfällig über Kilgallen. Bei einer Show in Chicago sagte er beispielsweise: "When you bump into Dorothy Kilgallen, be sure you´re in a car" (etwa: "Wenn Sie auf Dorothy Kilgallen stoßen, stellen Sie sicher, dass Sie sich in einem Auto befinden"). Diese Äußerung ist auf mehreren in den 1990er Jahren veröffentlichten Live-CDs des Ratpack zu hören.[1]

Dorothy Kilgallen war auch als regelmäßige Teilnehmerin der Sendung What's My Line? (deutsch:Was bin ich?) bekannt. Für ihre Arbeit beim Fernsehen bekam sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Die kritischen Momente ihrer Geschichte wurden zum Teil in der US-amerikanischen Fernsehserie Dark Skies verfilmt (Episode: "To Prey in Darkness").

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Beispielsweise A night on the town with Rat Pack; Music Club, 2005.