Was bin ich?

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Was bin ich?, das heitere Beruferaten, war eine Quizsendung, die von 1955 bis 1958 und von 1961 bis 1989 vom Ersten Deutschen Fernsehen bzw. Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Moderator der 337 Folgen war Robert Lembke. Das Konzept wurde von verschiedenen Sendern wieder aufgegriffen.

Vorbild[Bearbeiten]

Das Quizformat stammte von Mark Goodson und Bill Todman und wurde in den USA als Gameshow What's my line? erstmals am 2. Februar 1950 beim Sender CBS ausgestrahlt. Zu den Überraschungsgästen der Sendung zählten Marlon Brando, Bette Davis, Doris Day, Marlene Dietrich, Walt Disney, Alfred Hitchcock, Groucho Marx, Frank Sinatra, Salvador Dalí und Ed Wynn. Zum Rateteam gehörte u. a. die Schauspielerin Arlene Francis, die durch den Film Eins, zwei, drei von Billy Wilder auch in Deutschland bekannt wurde. Nach den USA wurde die Sendung auch im Vereinigten Königreich übernommen und von 1951 bis 1963 ausgestrahlt. Während eines Besuchs bei der BBC in London 1954 erwarb Lembke die Verwertungsrechte an diesem Sendeformat.

Erste Auflage[Bearbeiten]

Die erste Folge feierte unter dem Titel „Ja oder Nein. Ein psychologisches Extemporale mit sieben unbekannten Größen“ am 2. Januar 1955 ihre Premiere. Moderator wurde Robert Lembke, da sich kein anderer dafür gemeldet hatte.

Dem ersten Rateteam gehörten an:

In der 80-minütigen Urform von „Was bin ich?“ mussten sieben Berufe erraten werden. Erster Gast, dessen Beruf das Team herausfinden sollte, war Tilde Bublitz-Lindmayer, die einer Beschäftigung als Friseurin nachging. Erster Stargast war Vico Torriani. Am 21. März 1958 wurde das Quiz nach 29 Folgen eingestellt, da sich nach dem Urteil der Zuschauer die Fragetechnik festgefahren hatte.

Zweite Auflage[Bearbeiten]

Nach Ermüdungserscheinungen bei „Was bin ich?“ präsentierte Lembke 1959 das Quiz „Spiel mit Worten“. Solch ein Wechsel war zu dieser Zeit nicht ungewöhnlich, auch Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff stellten alle zwei Jahre neue Shows vor. Die Zuschauer lehnten Lembkes neue Sendung aber gänzlich ab, wodurch es ab dem 11. Februar 1961 zu einer Neuauflage von „Was bin ich?“ kam.

Das neue Rateteam bestand aus:

Ursprünglich war das Rateteam mit Peter Kottmann, Ex-Unterhaltungschef des WDR, besetzt, der nach seinem Suizid jedoch bereits 1962 durch Baumann ersetzt wurde. Anneliese Fleyenschmidt, Fernsehansagerin und -moderatorin, wechselte sich von 1965 bis 1979 häufig mit Marianne Koch ab. Ingrid Wendl, österreichische Fernsehansagerin, war als Ersatz für Fleyenschmidt und Koch, Max Rüeger als Ersatz für Baumann an der Sendung beteiligt.

Robert Lembke nahm seit 1956 seinen Foxterrier „Struppi“ als Maskottchen in die Sendung, der die 5-Mark-Stücke bewachen sollte. Nach dessen Tod 1959 wurde der Hund „Jacky“ sein Nachfolger, der bis Dezember 1968 dabei war. Ab dieser Zeit nahm Lembke keinen Hund mehr ins Studio.

Technische und organisatorische Details[Bearbeiten]

Lembke erhielt im Monat ca. 6000 Briefe, in denen sich Kandidaten mit mehr oder weniger seltenen Berufen vorstellten. 20 bis 30 davon kamen meist in die engere Auswahl. Sogar eine Hausfrau durfte einmal vor dem Rateteam erscheinen. Sie konnte mit einem gefüllten Schweinderl nach Hause gehen, da es niemandem gelang, ihren Beruf zu erraten. Die Situation eskalierte sogar zur Realsatire. „Könnte Ihr Beruf von einem Mann ausgeführt werden?“, wollte Guido Baumann wissen. Ein fragender Blick und Lembke entschied: „Sagen wir nein.“

Die Produktionskosten fielen bescheiden aus: Lembke erhielt pro Sendung (Stand 1974) 6.000 DM (entspräche heute inflationsbereinigt 8.416 Euro), die Mitglieder des Rateteams knapp je 1.000 DM (1.403 Euro) und die Assistentin Irene Aulich (seit 1967) 150 DM (210,41 Euro). Jeder Gast konnte nach 10 Nein-Antworten maximal 50 DM gewinnen, was inflationsbedingt heute 119,78 Euro für das erste Ausstrahlungsjahr 1955 und 41,59 Euro für 1989 entsprechen würde.

Die Aufzeichnung erfolgte im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks in Unterföhring bei München. Bis 1973 wurden zwölf Sendungen pro Jahr produziert, danach nur noch acht. An jedem Aufzeichnungstermin wurden zwei Sendungen hintereinander gedreht, was zusätzlich Kosten sparen half.

Bühnenbild und Requisiten:

  • ein Tisch für das Rateteam
  • ein Tisch für Robert Lembke mit Gast
  • (Vor-)Namensschilder des Rateteams
  • Nummernschilder zum Umblättern für Lembke
  • verschiedenfarbige Sparschweine
  • ein Gong mit Schlegel
  • eine Unterschrifttafel

Ablauf und Rituale[Bearbeiten]

Seit 1961 war jede Sendung in vier Raterunden gegliedert: In den ersten drei Runden mussten durch Ja-/Nein- bzw. Entscheidungsfragen die Berufe der drei Gäste erraten werden. Zu Beginn jeder Runde stellte Robert Lembke seinem Gast in anheimelndem Bayerisch die Standardfrage: „Welches Schweinderl hätten S' denn gern?“, nachdem dieser zuvor eine Unterschrift an einer Tafel geleistet, angekreuzt hatte, ob er selbständig oder angestellt war und eine für seinen Beruf typische − nicht allzu verräterische − Handbewegung gemacht hatte. Jedes Mitglied im Rateteam durfte dann so lange eine Frage stellen, bis es ein „Nein“ erhielt. Danach ging das Fragerecht an den Nächsten weiter. Nach jedem „Nein“ klappte Lembke per Hand das nächsthöhere Nummernschild nach vorn und warf ein Fünf-Mark-Stück in das Sparschwein. Entweder war die Runde nach dem zehnten „Nein“ zu Ende oder der Beruf erraten worden. Danach wurde der Beruf des jeweiligen Gastes meist mit einem eingespielten Film vorgestellt.

In der vierten Runde erschien der Stargast. Zuvor mussten sich die Ratemitglieder Masken aufsetzen und anschließend den Namen des Gastes nach demselben Ja/Nein-Schema erraten. Der Gast durfte nicht selbst antworten, sondern nur nicken bzw. den Kopf schütteln. Robert Lembke antwortete für ihn, verriet dem Rateteam zuvor aber stets das Geschlecht des Stargastes. Statt eines Fünf-Mark-Stückes gab es bei jeder Nein-Antwort ein kleines Geschenk, wie z. B. eine Flasche Wein. Meistens wurde der Stargast erraten, oft vom so genannten „Ratefuchs“ Guido Baumann. Der Gast gab nach der Raterunde eine Probe seiner Kunst (ein Lied oder eine eingespielte Filmszene). Einmal war z. B. Rita Pavone zu Gast in der Sendung und schwang nach der Raterunde zusammen mit Hans Sachs zu den Klängen ihres bekannten Schlagers „Arrivederci, Hans“ das Tanzbein.

Die Zuschauer, die den Ablauf im Studio verfolgten, amüsierten sich stets, wenn das Rateteam falsche Fährten verfolgte. Die Schadenfreude war ein tragendes Element jeder Sendung, da der Zuschauer immer die Lösung (durch Einblendung) im Voraus wusste. Auch der Name des Stargastes wurde vor der Raterunde per Gong für den Zuschauer eingeblendet, obwohl es sich meistens um allgemein bekannte Persönlichkeiten handelte.

Damals herrschten auch noch strengere Sitten als beim späteren Revival mit Björn-Hergen Schimpf. Lembke achtete streng darauf, dass das Rateteam sich nicht untereinander austauschte, sondern jeder war auf sich gestellt, wenn die Reihe an ihn kam, er konnte höchstens weiterreichen, wenn ihm nichts mehr einfiel.

Gelegentlich kam es vor, dass ein Mitglied des Rateteams einen nicht prominenten Kandidaten persönlich kannte und daher dessen Beruf auf Anhieb wusste. Dann galt die ungeschriebene Regel, dass dies angezeigt wurde und man vom Raten für diese Runde ausschied.

Auch kam es gelegentlich vor, dass ein nicht prominenter Gast dennoch von vornherein eine gewisse Bekanntheit hatte oder dass Lembke zumindest davon ausging, dass einer aus dem Rateteam den Gast kannte. In solchen Fällen kam der Gast dann verkleidet, z.B. mit einem falschen Vollbart in das Studio.

Ritualisierte Sprüche[Bearbeiten]

  • „Sind Sie mit der Herstellung oder Verteilung einer Ware beschäftigt?“ (War meist die erste Frage, egal von wem)
  • „Könnte auch ich zu Ihnen kommen?“
  • „Machen Sie Menschen glücklich/zufrieden?“
  • „Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie nicht …“ (Hans Sachs)
  • „Ich hoffe, es hat Ihnen ein bisschen Spaß gemacht und Sie laden uns wieder zu sich ein beim nächsten Was bin ich?“ (Robert Lembke)
  • „Welches Schweinderl hätten S’ denn gern?“ (Robert Lembke)

(Vorläufiges) Ende[Bearbeiten]

Nach dem Tod von Robert Lembke am 15. Januar 1989 wurde die langlebigste Quizsendung des deutschen Fernsehens eingestellt. Vier Tage vor seinem Ableben lief die letzte aufgezeichnete Sendung. 1969 war das Quiz mit 75 % eingeschalteter Geräte die beliebteste Sendung im deutschen Fernsehen. In den 1980er Jahren erreichte „Was bin ich?“ immerhin noch bis zu 40 %.

Liste der ARD-Ausstrahlungen mit Robert Lembke[Bearbeiten]

FOLGE 1950er JAHRE STARGÄSTE
01 02.01.1955 Vico Torriani
13.03.1955
11.04.1955
07.05.1955
28.05.1955
30.06.1955
28.07.1955
20.08.1955
10.09.1955
23.10.1955 Ruth Leuwerik
19.11.1955
11.12.1955
25.02.1956
31.03.1956
21.04.1956
1957 Caterina Valente
29 21.03.1958 Anneliese Rothenberger, Rudolf Vogel, Sepp Herberger
FOLGE 1960er JAHRE STARGÄSTE
11.02.1961 Armin Hary
25.03.1961 Elsie Attenhofer
22.04.1961 Elfie Pertramer
27.05.1961 Willy Hagara
24.06.1961 Paul Dahlke
28.07.1961 Franz Grothe
18.08.1961 Cornelia Froboess
13.09.1961 Kurt Böhme
04.10.1961 Michl Lang
15.11.1961 Willy Birgel
20.12.1961 Ilse Werner, Josef Niessen
17.01.1962 Maria Andergast
17.02.1962 Joachim Fuchsberger
28.03.1962 Bibi Johns
18.04.1962 Barbi Henneberger
16.05.1962 Bill Ramsey
13.06.1962 Trude Hesterberg
18.07.1962 Erika Köth
15.08.1962 Felix von Eckardt
12.09.1962 Hermann Prey
17.10.1962 Manfred Germar
07.11.1962 Ralf Bendix, Willi Daume, Melitta Muszely
11.12.1962 Hugo Strasser
09.01.1963 Olive Moorefield
13.02.1963 Hans Jürgen Diedrich
13.03.1963 Hans Hotter
17.04.1963 Hermann Prey, Wolfgang Windgassen
22.05.1963 Luise Ullrich
26.06.1963 Fritz Wunderlich
31.07.1963 Rita Streich
21.08.1963 Ernst Fritz Fürbringer
25.09.1963 Willy Reichert
16.10.1963 Maria Stader
06.11.1963 Fred Bertelmann
04.12.1963 Ingeborg Hallstein
15.01.1964 Lale Andersen
26.02.1964 Ursula Noack
11.03.1964 Therese Giehse
39 22.04.1964 Peter Alexander
40 06.05.1964 Charlie Rivel
41 24.06.1964 Ludwig Schmidseder
42 22.07.1964 Hans Hopf
43 26.08.1964 Liselotte Pulver
44 23.09.1964 Hertha Töpper
45 28.10.1964 Gloria Davy
46 25.11.1964 Willi Holdorf
47 31.12.1964 Rudolf Koeckert
48 20.01.1965 Michael Jary
49 17.02.1965 Hanne Wieder
50 17.03.1965 Kieth Engen
51 07.04.1965 Lisa della Casa
52 12.05.1965 Regine Heitzer
53 16.06.1965 Agnes Fink
54 14.07.1965 Anja Silja
55 25.08.1965 Jess Thomas
56 29.09.1965 Heidi Kabel
57 27.10.1965 Christiane Hörbiger
58 24.11.1965 Hilde Güden
59 22.12.1965 Regensburger Domspatzen
60 26.01.1966 Vico Torriani
61 23.02.1966 Carl Schuricht
62 16.03.1966 Inge Meysel
63 20.04.1966 Johanna von Koczian
64 25.05.1966 Hans-Jochen Vogel
65 22.06.1966 Esther & Abi Ofarim
66 20.07.1966 Anneliese Rothenberger
67 23.08.1966 Ursula Herking
68 20.09.1966 Hilde Krahl, Wolfgang Liebeneiner
69 25.10.1966 Udo Jürgens
70 22.11.1966 Heinz Rühmann
71 20.12.1966 Wastl Fanderl
72 28.02.1967 Graziella Sciutti
73 21.03.1967 Heidelinde Weis
74 18.04.1967 Dieter Hildebrandt
75 23.05.1967 Margit Schramm
76 27.06.1967 Henry Vahl
77 25.07.1967 Leonie Rysanek
78 15.08.1967 Rudolf Schock
79 29.08.1967 Luis Trenker
80 26.09.1967 Wilhelm Bungert
81 24.10.1967 Gitte Hænning
82 21.11.1967 Eva Pflug
83 19.12.1967 Schöneberger Sängerknaben
84 23.01.1968 Caterina Valente
85 20.02.1968 Cornelia Froboess
86 19.03.1968 Grethe Weiser
87 23.04.1968 Sabine Sinjen
88 21.05.1968 Josef Neckermann
89 25.06.1968 Helmut Zacharias
90 23.07.1968 Josef Meinrad
91 20.08.1968 Gerhard Winkler
92 24.09.1968 Karin Hübner
93 29.10.1968 Roy Black
94 26.11.1968 Robert Stolz
95 17.12.1968 Alexandra
96 14.01.1969 Karl Schiller
97 11.02.1969 Jürgen von Manger
98 11.03.1969 Claire Watson
99 22.04.1969 Nadja Tiller
100 20.05.1969 Hildegard Knef
101 24.06.1969 Wencke Myhre
102 15.07.1969 Felicia Weathers
103 19.08.1969 Walter Berry, Christa Ludwig
104 23.09.1969 Shmuel Rodensky
105 21.10.1969 Irene Mann
106 25.11.1969 Heintje
107 30.12.1969 Françoise Hardy
FOLGE 1970er JAHRE STARGÄSTE
108 20.01.1970 Helen Vita
109 24.02.1970 Renate Holm
110 24.03.1970 Rita Pavone
111 21.04.1970 Freddy Quinn
112 19.05.1970 Anna Moffo
113 23.06.1970 Fritz Rieger
114 21.07.1970 Heinz Haber
115 18.08.1970 Uschi Glas
116 22.09.1970 Peter Alexander, Werner Bochmann
117 20.10.1970 Mireille Mathieu
118 17.11.1970 Wilma Lipp
119 22.12.1970 Karel Gott
120 26.01.1971 Willy Millowitsch
121 23.02.1971 Heinz Erhardt
122 23.03.1971 Günter Netzer
123 20.04.1971 Roberto Blanco
124 18.05.1971 Gilbert Bécaud
125 15.06.1971 Rex Gildo
126 27.07.1971 Wolfgang Sawallisch
127 24.08.1971 Ralph Maria Siegel, Olympia-Hostess Silvia Sommerlath (später Silvia von Schweden)
128 21.09.1971 Katja Ebstein
129 19.10.1971 Vicky Leandros
130 16.11.1971 Salvatore Adamo
131 21.12.1971 Daliah Lavi
132 11.01.1972 Ivan Rebroff
133 08.02.1972 Dietmar Schönherr
134 07.03.1972 Gert Fröbe
135 04.04.1972 Jacques-Yves Cousteau
136 02.05.1972 Viktor de Kowa
137 30.05.1972 James Last
138 27.06.1972 Reinhard Mey
139 25.07.1972 Dagmar Koller
140 22.08.1972 Vicco von Bülow
141 26.09.1972 Senta Berger
142 31.10.1972 Michael Schanze
143 28.11.1972 Werner Finck
144 16.01.1973 Charles Aznavour
145 13.02.1973 Gustav Knuth
146 13.03.1973 Rudi Carrell
147 10.04.1973 Mary Roos
148 08.05.1973 Tony Marshall
149 05.06.1973 Juliette Gréco
150 03.07.1973 Ursula Herking
151 31.07.1973 Heino
152 28.08.1973
153 25.09.1973 Marianne Mendt
154 23.10.1973 Erika Pluhar
155 20.11.1973 René Kollo
156 29.01.1974 Paul Kuhn
157 26.02.1974 Peter Rubin
158 26.03.1974 Gundula Janowitz
159 23.04.1974 Bruce Low
160 28.05.1974 Cindy & Bert
161 02.07.1974 Lilli Palmer
162 03.09.1974 Fritz Muliar
163 24.09.1974 Edith Mathis
164 05.11.1974 Manfred Köhnlechner
165 03.12.1974 Peter Minich
166 28.01.1975 Rudolf Platte
167 25.02.1975 Brigitte Fassbaender
168 25.04.1975 Johannes Heesters
169 29.04.1975 Ephraim Kishon
170 27.05.1975 Roy Etzel
171 02.09.1975 Peter Schreier
172 30.09.1975 Walter Bruch
173 28.10.1975 Dalida
174 25.11.1975 Curd Jürgens
175 23.12.1975 Tölzer Knabenchor
176 20.01.1976 Elisabeth Flickenschildt
177 17.02.1976 Emil Steinberger
178 30.03.1976 Bernhard Russi
179 27.04.1976 Margot Fonteyn
180 01.06.1976 Otto Waalkes
181 29.06.1976 Helmuth Lohner
182 05.10.1976 Boy Gobert
183 02.11.1976 Theo Adam
184 30.11.1976 Gunter Gabriel
185 28.12.1976 Ernst Hilbich
186 01.02.1977 Friedrich Torberg
187 01.03.1977 Michael Heltau
188 12.04.1977 Rudolf Fernau
189 17.05.1977 Peter Horton
190 21.06.1977 Silver Convention
191 26.07.1977 Margot Werner
192 30.08.1977 Ingrid Steeger
193 27.09.1977 Peter Igelhoff
194 08.11.1977 Nana Mouskouri
195 13.12.1977 Reri Grist
196 17.01.1978 Max Greger
197 21.02.1978 Helen Donath
198 28.03.1978 Roger Whittaker
199 02.05.1978 Peter Ustinov
200 06.06.1978 Hazy Osterwald
201 11.07.1978 Volker Lechtenbrink
202 19.09.1978 Otto Schenk
203 17.10.1978 Peter Kraus
204 14.11.1978 Milva
205 07.12.1978 Sylvia Geszty
16.01.1979 André Heller
20.02.1979 Fredl Fesl
27.03.1979 Sophia Loren
01.05.1979 Ursela Monn
05.06.1979 Martin Held
10.07.1979 Ingrid Bjoner
04.09.1979 Elfriede Ott
09.10.1979 Margret Dünser
20.11.1979 Harry Belafonte
18.12.1979 Mildred Scheel
FOLGE 1980er JAHRE STARGÄSTE
15.01.1980 Joana
26.02.1980 Dieter Hallervorden
08.04.1980 Samy Molcho
20.05.1980 Konstantin Wecker
01.07.1980 Paul Hörbiger
250 29.07.1980 Julia Migenes
02.09.1980 Ludwig Hirsch
07.10.1980 Louise Martini
18.11.1980 Stephan Sulke
30.12.1980 Kurt Böhme
27.01.1981 Gotthilf Fischer
03.03.1981 Franz Alt, Kurt Felix, Friedrich Nowottny
07.04.1981 Peter Hofmann
12.05.1981 Werner Schneyder
16.06.1981 Erni Singerl
21.07.1981 Howard Carpendale
25.08.1981 Ralph Siegel, Karel Gott
29.09.1981 Gitte Hænning
03.11.1981 Elizabeth Teissier
08.12.1981 Horst Stern
12.01.1982 Pierre Brice, Richard Clayderman
16.02.1982 Lucia Popp
30.03.1982 Jupp Derwall
11.05.1982 Walter Sedlmayr
15.06.1982 Nicole
20.07.1982 Roland Kaiser
24.08.1982 Waldemar Kmentt
28.09.1982 Bud Spencer
23.11.1982 Carl Raddatz
21.12.1982 Gustl Bayrhammer
04.01.1983 Marianne Hoppe
08.03.1983 Chris Howland
05.04.1983 Denise Biellmann
03.05.1983 Sydne Rome
05.07.1983 Liv Ullmann
16.08.1983 Werner Höfer
01.09.1983 Costa Cordalis
27.09.1983 Thomas Gottschalk, Mike Krüger
01.11.1983 Edda Moser
06.12.1983 Veronica Carstens
31.01.1984 Zsa Zsa Gabor
06.03.1984 Beatrice Richter
10.04.1984 Bernd Weikl
15.05.1984 Maxl Graf
04.09.1984 Julius Hackethal
09.10.1984 Peter Weck
27.11.1984 Bernhard Vogel
01.01.1985 Bernd Gottschalk
26.02.1985 Lore Lorentz
26.03.1985 Carl-Heinz Schroth
300 04.05.1985 Vico Torriani
301 21.05.1985 Siegfried Lowitz
302 25.06.1985 Axel von Ambesser, Reiner Klimke
303 23.07.1985 Peter Cornelius
304 20.08.1985 Will Quadflieg
305 10.09.1985 Paola Felix
306 22.10.1985 Dave Dudley
307 19.11.1985 Heinz Sielmann
308 14.01.1986 Peter Alexander, Franz Beckenbauer
309 18.02.1986 Klaus Hofmann
310 18.03.1986 Georges Moustaki
311 22.04.1986 Rolf Knie, Gaston & Pipo
312 03.06.1986 Mary & Gordy
313 08.07.1986 Michael Ende
314 12.08.1986 Mike Krüger
315 16.09.1986 GRACE, Peter Wirnsberger
316 28.10.1986 Peter Maffay
317 02.12.1986 Rondò Veneziano
318 06.01.1987 Franz Xaver Kroetz
319 17.02.1987 Rainhard Fendrich
320 14.04.1987 Jennifer Rush
321 05.05.1987 Teddy Podgorski
322 26.05.1987 Pirmin Zurbriggen
323 07.07.1987 Francisco Araiza
324 11.08.1987 Harald Juhnke
325 15.09.1987 Helmut Fischer
326 20.10.1987 Eberhard Diepgen
327 01.12.1987 Jil Sander
328 09.02.1988 Angelika Milster
329 15.03.1988 Erste Allgemeine Verunsicherung
330 26.04.1988 Wolfgang Reichmann
331 24.05.1988 Evelyn Hamann
332 05.07.1988 Audrey Hepburn
333 02.08.1988 Thomas Gottschalk
334 13.09.1988 40 Ehrengäste zum 75. Geburtstag von Robert Lembke
335 01.11.1988 Eddie Constantine
336 29.11.1988 Karl Ridderbusch
337 10.01.1989 Oleg Popow - Letzte Sendung mit Robert Lembke

Revivals[Bearbeiten]

Sat.1[Bearbeiten]

Unter dem Titel „Heiter weiter“ moderierte Guido Baumann die Sendung 1990 mit dem alten Rateteam bei dem Privatsender Sat.1. Nach 26 Folgen wurde die Quizsendung eingestellt.

Erstes Deutsches Fernsehen[Bearbeiten]

Ein etwas verspäteter Anstoß zur Fortsetzung kam vom Bayerischen Rundfunk: Von 1990 bis 1993 wurde die Sendung von Joachim Fuchsberger unter dem Titel „Ja oder Nein“ fortgeführt, allerdings nach 60 Folgen wieder eingestellt. Das Rateteam bestand aus:

kabel eins[Bearbeiten]

Am 5. Oktober 2000 wurde die Show von kabel eins unter der Moderation von Björn-Hergen Schimpf wiederum neu aufgelegt. Das Rateteam bestand aus:

Seit der 12. Staffel der Show auf Kabel 1 war in jeder Sendung ein Gastratefuchs zu Besuch und ersetzte ein Mitglied des Rateteams. Schimpf wandelte Robert Lembkes Frage nach dem Sparschwein ab in „Welche Sau ganz genau?“ oder „Welches Tier von hier?“.

Durch Einführung des Euro musste die konzeptionelle Aufgabe gelöst werden, um welchen Betrag gespielt werden sollte. Der Euro hat als größte reguläre Münzeinheit nur die 2-Euro-Münze anzubieten. Gelöst wurde dieses Problem, indem für die Produktion drei Sätze à zehn 5-Mark-Stücke bei einem Münzhändler erworben wurden. Die erspielte Gewinnsumme wurde nach der Sendung in Euro umgerechnet dem Kandidaten ausgehändigt.

Die wesentliche Änderung zum Original war es, dass das sogenannte Panel sich beraten durfte; es wurde wild durcheinander geplappert, Feuerstein verließ z. B. einmal empört den Tisch und setzte sich demonstrativ ins Publikum, Tanja Schumann tanzte auf dem Tisch usw.

Bei der sog. Pilotierung gab es ein komplettes zweites Rateteam, dem u. a. die aus „Alles nichts oder?!“ bekannte Hella von Sinnen angehörte. Aufgrund von Marktforschungsergebnissen setzte sich aber das andere Panel durch.

Während der Ausstrahlung bei Kabel eins wurde eine zusätzliche Raterunde eingeführt mit Mr. X. Hierbei handelte es sich bei dem Kandidaten um eine Person, die bürgerlich den Namen eines Prominenten oder einer bekannten, fiktiven Figur aus Film, Fernsehen oder Romanen trägt, so gab es Kandidaten die mit bürgerlichem Namen Stephen King oder Heinz Rühmann hießen. Diesen Namen galt es zu erraten.

Nach insgesamt zwölf produzierten Staffeln wurde die Sendung Anfang 2005 endgültig eingestellt.

ProSieben[Bearbeiten]

In seiner Sendung TV total versucht Stefan Raab in Anlehnung an „Was bin ich?“ bei „Wer bin ich und was mach ich eigentlich hier?“ durch Ja-Nein-Fragen einen Mitarbeiter zu erraten, dessen Arbeit anschließend vorgestellt wird. Elton leitet durch das Ratespiel, bei dem der Mitarbeiter bis zu zehn 5-Mark-Stücke gewinnen kann.

Literatur[Bearbeiten]

Verwandte Themen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]