EBC Rostock Seawolves

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EBC Rostock Seawolves
EBC Rostock Seawolves Logo 2013.jpg
Spitzname Seewölfe
Gegründet 1994
Halle OSPA Arena
(Basketball 898 Sitz - Plätze)
Homepage ebcrostock.de
Trainer Sebastian Wild
Liga 1. Regionalliga Nord

2012/13: 3.. Platz

  2. Regionalliga Nord

2011/12: 5.. Platz

Farben orange/blau
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Der EBC Rostock Seawolves (eingetragen als Erster Basketball-Club Rostock e.V.) ist ein Basketballverein in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Seit der Gründung 1994 wurden im weiblichen und männlichen Bereich diverse Landesmeistertitel erzielt.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde der EBC 1994. Erstmals stieg der Club im Jahre 2007 in die 1. Regionalliga auf. Trotz eins gelungenen Saisonstarts konnte der direkte Abstieg jedoch nicht verhindert werden. Unter Coach Dirk Stenke schafften es die Mecklenburger erstmals 2012 mit Erreichen des 5. Platzes die Klasse in Deutschlands höchster Amateur-Liga zu halten.

Nach diesem Erfolg schufen die Macher im Sommer 2012 die EBC Rostock Seawolves. Unter diesem Namen gehen die „Seewölfe“ von der Ostsee seitdem an den Start. Im selben Jahr übernahm der gebürtige Rostocker Sebastian Wild nach mehreren Jahren als College-Coach in den USA das Traineramt und führte das Team um die Stützen Sven Hellmann, Kwame Morgan und Jens Hackanowitz auf den dritten Tabellenplatz hinter Stade und Magdeburg.

Für die Saison 2013/14 hat sich der EBC bisher mit zahlreichen talentierten Spielern aus dem In- und Ausland verstärkt und konnte zudem die Leistungsträger der Vorsaison halten. Damit soll zumindest der dritte Rang der Vorsaison verteidigt werden.

Das EBC-Damenteam errang 2006/2007 in seiner ersten Saison in der Regionalliga Nord direkt den Vizemeistertitel hinter dem TSV Quakenbrück. Dadurch gelang der Aufstieg in 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord. Dort gelang dem Team um Trainer Dirk Stenke und die Spielerinnen Gesa Köhn und Dianca Latrese Jones (USA) der erste Sieg erst am Ende der Rückrunde 2007/2008 gegen den TuS Jena. Es folgten weitere Punktgewinne gegen die Tessari Baskets Hagen und den TuS Lichterfelde, die den sofortigen Wiederabstieg jedoch nicht verhindern konnten.

Infolgedessen trat der EBC stets in der 2. Regionalliga Nord Ost an, wo man von 2010 bis 2013 vier Meisterschaften in Folge feierte. Jedoch verzichtete der Verein stets auf sein Aufstiegsrecht. Aufgrund zahlreicher Abgänge von Leistungsträgerinnen zog sich der Verein im Sommer 2013 aus der 2. Regionalliga zurück und startet künftig in der Oberliga Mecklenburg-Vorpommern.

Durch diesen Schritt wurden Ressourcen frei, die der Verein noch mehr in den männlichen Bereich investieren wird. So nahm die 2. Herrenmannschaft als Landesmeister 2013 ihr Aufstiegsrecht wahr und startet in der Saison 2013/14 in der 2. Regionalliga Nord, um talentierten Jugendspielern einen leichteren Sprung zu den Seawolves zu ermöglichen.

Die 3. Mannschaft des EBC startet derweil, ebenso wie die 4. Mannschaft, in der Oberliga Mecklenburg-Vorpommern und soll Jugendspielern als Einstieg in den Herrenbereich dienen, ehe diese für überregionale Aufgaben bereit sind.

Im Jugendbereich stellt der EBC Rostock in allen Altersklassen von der U12 bis zur U20 mindestens eine Mannschaft für den Spielbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern.

Seit der Saison 2010/11 existiert in Rostock eine eigene Grundschul-Basketball-Liga, die seit 2013 von der örtlichen Wohnungsgenossenschaft „Schiffahrt-Hafen“ als Namenssponsor gefördert wird. Im Sommer 2011 erfuhr das ambitionierte Jugendprojekt weiteren Aufwind, als mit Daniel Havlitschek und Roman Wolff zwei renommierte Jugendtrainer gewonnen werden konnten. Mittlerweile verfügt der EBC Rostock über 10 Grundschulstützpunkte. Dieses Projekt trug bereits erste Früchte. So gewann der EBC mit der U12 und Coach Havlitschek im Jahr 2013 als einziges deutsches Team das internationale IKW-Turnier in Berlin.

Seit 2010 finden unter dem Namen „All Star Day“ in Kooperation mit der Ostsee-Sparkasse Basketball-Benefizspiele in Rostock mit dem EBC statt.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Homepage auf allstars-rostock.de