EHV Schönheide 09

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EHV Schönheide 09
EHV Schönheide 09
Erfolge
  • Landesmeister Sachsen 1952
  • Meister Landesliga Sachsen 2001
  • Sachsenpokalsieger (Amateurpokal) 2002
  • Meister Regionalliga Nord/Ost 2008
  • Pokalsieger Oberliga Ost 2012
  • DEB-Pokal Teilnehmer 2012/13
Vereinsinfos
Geschichte FC Schönheide (1936–1949)
BSG Aufbau Schönheide (1949–1990)
EHV Schönheide (1990-2009)
EHV Schönheide 09 (seit 2009)
Standort Schönheide, Erzgebirge, Deutschland
Spitzname Die Wölfe
Stammverein EHV Schönheide 09 e.V.
Vereinsfarben rot, blau, weiß
Liga Oberliga Ost
Spielstätte Eisstadion Schönheide Wolfsbau
Kapazität 1.500 Plätze (davon keine Sitzplätze)
Cheftrainer Norbert Pascha
Kapitän Miroslav Jenka
Saison 2013/14 4. Platz (Ost)

Der EHV Schönheide 09 ist ein sächsischer Eishockeyverein aus der Gemeinde Schönheide im Erzgebirgskreis. Der Verein wurde 2009 gegründet und ist seit der Saison 2010/11 in der Oberliga Ost vertreten. Die Oberliga ist die dritthöchste Eishockeyspielklasse in Deutschland und wird in vier regionalen Gruppen ausgespielt.

Der Vorgängerverein, der EHV Schönheide ging im April 2009 in Konkurs. Der daraufhin gegründete EHV Schönheide 09 e.V. übernahm dessen Tradition und Startplatz in der Regionalliga Ost 2009/10. Die offiziellen Vereinsfarben sind rot, blau und weiß. Der Club trägt seine Heimspiele im 1.500 Zuschauer fassenden Kunsteisstadion Wolfsbau aus. Dieses befindet sich im Schönheider Ortsteil Neuheide.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge und Gründung (1936 bis 1949)[Bearbeiten]

Im Jahr 1936 erstellten einige Mitglieder des FC Schönheide gemeinsam mit den Wolfsgrüner Eisstockschützen eine Spritzeisbahn in Wolfsgrün. Drei Jahre später wurde im Gemeindebad von Schönheide eine Natureisbahn eingerichtet. Am 31. Dezember 1939 sahen fast 1.000 Zuschauer das erste Spiel auf dieser Eisbahn, zwischen Schönheide und dem SC Astoria Berlin. Seitdem wird regelmäßig an diesem Standort Eishockey gespielt.

Erste Erfolge und Rückzug vom Spielbetrieb der BSG (1949 bis 1959)[Bearbeiten]

Im Winter 1949/50 nahmen die Schönheider erstmals bei den sächsischen Meisterschaften teil. Diese erreichten ein Jahr darauf sogar das Endspiel um die Meisterschaft in Sachsen. Im Jahr 1951 wurde das Stadion ausgebaut und für den regelmäßigen Spielbetrieb Tribünen und regelkonforme Banden errichtet. In der DDR spielte die Mannschaft unter dem Namen BSG Aufbau Schönheide. In der Saison 1951/52 errang die BSG die Landesmeisterschaft. Die Mannschaft wurde nach ihrem Aufstieg 1956 in die DDR-Oberliga, in der Saison 1958/59 wegen Spielermangel vom Spielbetrieb zurückgezogen. Ab dem Jahr 1971 nahm die BSG regelmäßig an den Endrundenturnieren der DDR-Bestenermittlung für Amateur-Sportler teil, sofern es das Wetter zuließ. Das Stadion besaß nach wie vor nur eine reine Natureisfläche.[1]

Nach der Wiedervereinigung (1990 bis 2008)[Bearbeiten]

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde aus der BSG Aufbau der EHV Schönheide als reiner Eishockeyverein gegründet. Man nahm lange Zeit an der Sachsenliga teil und spielte weiterhin auf Natureis. Doch Mitte der 90er Jahre beschloss der Gemeinderat, den langersehnten Umbau der Eisfläche zu einem Freiluftkunsteisstadion durchzuführen. Im Jahr 1996 wurde mit Hilfe hoher Fördermittel das neue Stadion gebaut. Die erste Saison auf Kunsteis wurde 1996/97 in der Sachsenliga gespielt. Drei Jahre nach dem Bau der Kunsteisfläche wurde eine Überdachung des Eisstadions beschlossen. Dieser Bauabschnitt wurde im September 2001 rechtzeitig zu Saisonbeginn fertiggestellt. Nach der Saison 1999/00 entschied man sich für den freiwilligen Abstieg in die Landesliga Sachsen. In der Vorrunde wurde man Erster der Staffel West und stieg durch zwei Siege in den Relegationsspielen gegen den Staffelsieger Ost, die New Kings Weißwasser als Landesmeister 2000/01 sofort wieder in die Sachsenliga auf. Als Aufsteiger sorgte man gleich für Furore und wurde Vizemeister 2001/02 hinter dem ESC Saaleteufel Halle. Der Höhepunkt dieser Spielzeit war jedoch das große Pokalfinale gegen das Profiteam der Dresdner Eislöwen. Für dieses Finale qualifizierte man sich durch Siege gegen ERC Chemnitz 1b (11:2), 1. FEV Klingenthal/Brunndöbra (12:0), Grün-Weiß Weißwasser (27:2) und im Amateurfinale bezwang man in einem hochklassigen Match die bis dahin ungeschlagenen Saaleteufel Halle verdient mit 3:2. Dies war der bis dahin größte Erfolg seit der Neugründung im Jahr 1990.

Als Sachsenpokalsieger der Amateure ging man als klarer Außenseiter in die beiden Spiele gegen den ESC Dresden. Um für das Heimspiel am 12. Februar 2002 die Zuschauerkapazität zu erhöhen, wurden im hinteren Bereich der Stehplatztribüne von Fans und Vereinsmitgliedern Europoolpaletten installiert. Vor der Rekordkulisse von 1.127 Zuschauern im neu überdachten und teilweise eingehausten Eisstadion Schönheide konnte man das erste Finalspiel lange offen gestalten und zwischenzeitlich auf 5:6 verkürzen. Doch mit zunehmender Spieldauer ließen die Wölfe konditionell und spielerisch deutlich nach und konnten sich kaum noch befreien. Die Amateure des EHV gaben sich erst nach einem packendem Schlagabtausch den Eislöwen mit 6:10 geschlagen. Beim Rückspiel am 19.02. in der Eissporthalle Pieschener Allee verloren die sehr stark und befreit aufspielenden Schönheider Wölfe nach großen Kampf nur knapp mit 2:4. Die Dresdner Eislöwen waren somit Sachsenpokalsieger im großen Finale.

Seit der Saison 2002/2003 spielte der EHV Schönheide ohne Unterbrechung in der vierthöchsten Spielklasse. Nachdem die ersten Jahre in der Regionalliga eher durchwachsen verliefen, konnte man sich etablieren und wurde überregional durch den unerwarteten sowie sensationellen Gewinn der Regionalligameisterschaft in der Saison 2007/08 bekannt.[2]

Verzicht auf den Aufstieg 2008[Bearbeiten]

Die Spielzeit 2007/08 stellte den bisherigen Höhepunkt in der Geschichte des EHV Schönheide da. Völlig unerwartet und mit einem jungen Kader, belegte man in der Vor- und Meisterrunde den 1. Platz, und setzte sich im Play-Off-Finale im Modus Best-of-Three mit 2:1 Siegen gegen den ECC Preussen Juniors Berlin durch.[3]

Damit stand man als Aufsteiger in die Oberliga fest. Jedoch erklärte der Verein einige Wochen später, dass er als sportlich qualifizierter Regionalligameister auf das Aufstiegsrecht verzichten würde. Der Vorstand des EHV Schönheide begründete diese Entscheidung mit den finanziellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen des Vereins sowie mit dem Fehlen eines geregelten Spiel- und Trainingsbetriebs für die Oberliga.[4]

Die Saison 2008/09 und die Insolvenz[Bearbeiten]

In der Saison 2008/09 erreichte die Mannschaft des EHV Schönheide mit Platz drei nach der Vorrunde die Play-Offs um die Meisterschaft der Regionalliga Ost. Vor über 1.100 Zuschauern in der Erfurter Eishalle verlor der EHV Schönheide im dritten und entscheidenden Halbfinalspiel gegen die Black Dragons Erfurt mit 7:8 und verpasste damit den erneuten Einzug ins Playoff-Finale der Regionalliga Ost.[5]

Aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung sah sich der Vorstand des Vereins im April 2009 gezwungen, einen Eigenantrag über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Chemnitz einzureichen. Notwendig wurde dieser Schritt, da Forderungen von Gläubigern nicht mehr bedient werden konnten. Grund hierfür waren weggefallene Einnahmen aus geplanten Sponsorenvereinbarungen und nicht gezahlte Mitgliederbeiträge der vorhergehenden beiden Jahre. Der Etat für die Saison 2008/09 konnte zwar im Großen und Ganzen eingehalten werden, doch musste man mit den reduziert zur Verfügung stehenden Mitteln Altverbindlichkeiten aus vorherigen Spielzeiten begleichen. Zusätzlich entgingen dem Verein wesentliche Einnahmen aus dem Eishallenbetrieb. Gestiegene Kosten und ein geringeres Interesse am öffentlichen Freilauf, auch aufgrund der stark eingeschränkten Nutzungszeiten der Eishalle, machten einen kostendeckenden Betrieb nicht mehr möglich. Auch die Verkleinerung der Regionalliga auf sieben Teams mit dementsprechend weniger Heimspielen brachten dem Verein nicht die nötigen Einnahmen aus Eintritts-, Catering- und zusätzlichen Sponsorengeldern.[6]

Neugründung EHV Schönheide 09 (seit 2009)[Bearbeiten]

Zur Fortführung des Spielbetriebs wurde ein Nachfolgeverein unter dem Namen EHV Schönheide 09 e.V. gegründet. Mit tatkräftiger Hilfe der Gemeinde Schönheide, Sponsoren und Geschäftspartnern gelang es in kurzer Zeit, gemeinsam neue Konzepte zu erarbeiten und den notwendigen Etat für die Saison 2009/2010 abzudecken, womit die über 70-jährige Tradition des Schönheider Eishockeys fortgesetzt werden konnte.[7]

Mit dem kleinsten Kader der gesamten Liga und durch einen Kooperationsvertrag mit der Eispiraten Crimmitschau GmbH und dem Stammverein ETC Crimmitschau e.V. gelang es, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen, welche die Saison 2009/10 auf dem fünften Tabellenplatz beendete.[8] Außer gegen die Profiteams aus Leipzig und Halle konnten der EHV alle direkten Vergleiche gegen die übrige Konkurrenz ausgeglichen gestalten oder sogar für sich entscheiden.[9]

Neue Heimat Oberliga (ab 2010)[Bearbeiten]

Aufgrund der Strukturveränderungen des DEB unterhalb der 2. Bundesliga traten die Wölfe ab der Saison 2010/11 in der neu geschaffenen Oberliga Ost an, welche die dritthöchste Spielklasse im deutschen Eishockey ist.

Erfolge[Bearbeiten]

In der über 75-jährigen Tradition des Schönheider Eishockeys wurde man überregional durch den Gewinn der Regionalligameisterschaft in der Saison 2007/08 sowie als Sieger des Ostdeutschen Eishockeypokals 2011/12 bekannt.

  • Landesmeister Sachsen 1952
  • Meister Landesliga Sachsen 2001
  • Sachsenpokalsieger (Amateurpokal) 2002
  • Meister Regionalliga Nord/Ost 2008
  • Pokalsieger Oberliga Ost 2012

Logohistorie[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Logo des Eisstadions Schönheide

Im Jahr 1939 wurde im Gemeindebad von Schönheide eine Natureisbahn eingerichtet. Das Stadion wurde 1951 ausgebaut und erhielt eine Flutlichtanlage mit einer Leistung von 16.000 Watt, eine regelkonforme Bande und Tribünen. Schon bald reifte die Idee heran, ein Kunsteisstadion zu bauen. Nach politischem Ringen beschloss der Gemeinderat 1996 den Bau durchzuführen. 1999 wurde der Bau einer Überdachung beschlossen. Aufgrund einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit einer Nachbarsfamilie wurde die Planung im Jahr 2000 aus Lärmschutzgründen um eine teilweise Einhausung erweitert. Mit dieser Umplanung entstand faktisch eine kleine Eishalle.

Durch die Überdachung erhöhte sich die Eisqualität und der Komfort für die Besucher. In den Folgejahren bis 2004 wurde das Stadion, welches noch zu zwei Seiten hin offen war, komplett eingehaust. Hinzu kam die Erweiterung sowie Erhöhung der Stehplatztribüne, wodurch die Sicht auf die Eisfläche verbesserte wurde und sich das Fassungsvermögen von 1.100 Zuschauern auf 1.500 erhöhte. Zusätzlich wurde im Stadion ein VIP-Raum, sowie eine Videoleinwand mit Beamer installiert.

Im letzten Bauabschnitt wurde ein Sanitärkomplex von der Gemeinde Schönheide gebaut und 2006 übergeben. Moderne Umkleideräume und Sanitäranlagen stehen seither den Sportlern und Freizeitnutzern gleichermaßen zur Verfügung. Damit haben sich die Möglichkeiten für den Eislaufsport in Schönheide wesentlich verbessert, so dass eine solide Grundlage für die künftigen sportlichen Wege der Kinder-, Jugend- und Seniorenmannschaften gegeben ist. Auch für die Freizeitsportler haben sich die Bedingungen dank der Baumaßnahmen verbessert.[10][11]

Insgesamt verfügt das Stadion über 1.500 Stehplätze, 1 VIP-Raum. Die Geschäftsstelle das EHV Schönheide 09 befindet sich ebenfalls im Eisstadion an der Neuheider Straße 77a. Die Eisfläche wird derzeit von der Oberliga-Mannschaft, den Nachwuchsmannschaften, diversen Hobbyteams und zum öffentlichen Eislauf täglich genutzt. Seit dem 1. Mai 2009 ist die Gemeinde Schönheide der alleinige Betreiber des Eisstadions und somit für die Werbung, Bekanntgabe der öffentlichen Freilaufzeiten, Eisdisco und Weiteres verantwortlich. Durch seine geografische Lage in einer Talsenke am Filzbach sind Temperaturen von bis zu -28 °C in den Wintermonaten, trotz Isolierung der Lärmschutzwände keine Seltenheit. Dadurch gehört das Eisstadion in Schönheide zu den kältesten in Deutschland.

Zuschauer[Bearbeiten]

Zuschauerstatistik im Eisstadion Schönheide Wolfsbau
Saison Heimspiele Zuschauer Gesamt Zuschauer pro Spiel Rekord Minus Stadionauslastung
2014/15 1   (1 / -) 621   (621 / - Pokal) 621   (621 / - Pokal) 621    621    41,4 %   (41,4 % / - %)
2013/14 17   (14 / 3) 8.785   (7.500 / 1.285 Pokal) 517   (536 / 428 Pokal) 646    323    34,5 %   (35,7 % / 28,6 %)
2012/13 22   (16 / 6) 11.010  (7.729 / 3.281 Pokal) 500   (483 / 547 Pokal) 867    263   33,4 %   (32,2 % / 36,5 %)
2011/12 21   (16 / 5) 9.947  (7.946 / 2001 Pokal) 474   (497 / 400 Pokal) 797    225    31,6 %   (33,1 % / 26,6 %)
2010/11 18   (16 / 2) 8.782  (7.985 / 797 Pokal) 488   (499 / 399 Pokal) 711    348    32,5 %   (33,2 % / 26,6 %)
2009/10 16   (16 / –) 8.697  (8.697 / –) 544   (544 / –) 867    369    36,3 %   (36,3 % / –)
2008/09 13   (12 / 1) 8.669  (7.796 / 873 Play-Offs) 667   (650 / 873 Play-Offs) 909    459    44,5 %   (43,3 % / 58,2 %)
2007/08 17   (14 / 3) 11.770  (9008 / 2762 Play-Offs) 692   (643 / 921 Play-Offs) 1.016    491    46,2 %   (42,9 % / 61,4 %)

(Angegeben ist die Gesamtauslastung der ganzen Saison. In Klammern sind die Vor/-Doppelrunde sowie Playoffs/-downs bzw. Pokal separat aufgeführt.)

Mannschaft[Bearbeiten]

Aktueller Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 07. Oktober 2014 [12]

Position Gesamt Tor Verteidigung Sturm Spieler mit Ausländerlizenz Ü21-Spieler Doppellizenz-Spieler
Anzahl 25 3 9 13 2 11 10
Nr. Nat. Name Alter Position Geburtsdatum Im Team seit letzter Verein
31 DeutschlandDeutschland Sebastian Modes 25 Torwart 13. November 1987 2008 Eispiraten Crimmitschau
40 DeutschlandDeutschland Stephan Quietzsch 24 Torwart 2. Januar 1990 2011 ERV Chemnitz 07
80 DeutschlandDeutschland Eric Hoffmann 17 Torwart 4. Mai 1997 2013 ETC Crimmitschau
4 DeutschlandDeutschland Björn Schenkel 27 Verteidiger 17. April 1987 2011 ERV Chemnitz 07
7 DeutschlandDeutschland Jan Tramm 19 Verteidiger 20. September 1995 2014 Eispiraten Crimmitschau
12 DeutschlandDeutschland Christian Heumann 31 Verteidiger 10. Februar 1983 2005 Eispiraten Crimmitschau
17 DeutschlandDeutschland Patrick Preiß 24 Verteidiger 9. Januar 1990 2014 ERV Chemnitz 07
22 DeutschlandDeutschland Phillip Göbel 18 Verteidiger 1. Juli 1996 2014 ETC Crimmitschau
45 DeutschlandDeutschland Sven Rothemund 24 Verteidiger 19. März 1990 2014 EHC Mitterteich
71 DeutschlandDeutschland Cedric Löhmer 17 Verteidiger 16. Oktober 1996 2014 ETC Crimmitschau
87 DeutschlandDeutschland Roy Hähnlein 27 Verteidiger 2. März 1987 2011 MEC Halle 04
95 DeutschlandDeutschland Yannick Löhmer 19 Verteidiger 17. Februar 1995 2013 ETC Crimmitschau
9 DeutschlandDeutschland Vincent Wolf 18 Stürmer 9. November 1995 2013 ETC Crimmitschau
11 DeutschlandDeutschland Georg Albrecht 25 Stürmer 24. Juli 1989 2013 ERV Chemnitz 07
19 DeutschlandDeutschland Kilian Glück 30 Verteidiger 1. März 1984 2012 MEC Halle 04
20 TschechienTschechien Miroslav Jenka 34 Stürmer 18. Dezember 1979 2004 HC Banik Most
21 DeutschlandDeutschland Pierre Gläser 21 Stürmer 24. Oktober 1992 2013 ERV Chemnitz 07
24 DeutschlandDeutschland Florian Richter 19 Stürmer 26. Juli 1995 2013 ETC Crimmitschau
36 DeutschlandDeutschland Robin Widder 19 Stürmer 12. Februar 1995 2013 EHC Neuwied
55 DeutschlandDeutschland Kevin Geier 27 Stürmer 21. April 1987 2012 ERV Chemnitz 07
60 DeutschlandDeutschland Kevin Franke 18 Stürmer 29. Januar 1996 2014 ETC Crimmitschau
63 DeutschlandDeutschland Valeriy Guts 20 Stürmer 8. April 1994 2014 Eispiraten Crimmitschau
66 DeutschlandDeutschland Kevin Piehler 20 Stürmer 12. März 1994 2014 Eispiraten Crimmitschau
77 DeutschlandDeutschland Stephan Trolda 34 Stürmer 12. September 1980 2014 EHC Mitterteich
88 TschechienTschechien Petr Kukla 30 Stürmer 8. Juni 1983 2011 HC Banik Sokolov
Durchschnittsalter: 24.3
Trainer - STAFF - Offizielle
Funktion Nat. Vorname Name Im Verein seit letzter Verein
Trainer DeutschlandDeutschland Norbert Pascha 2011 MEC Halle 04
Co-Trainer DeutschlandDeutschland Holger Lenk 1990
Mannschaftsleiter DeutschlandDeutschland Siegfried Giesel 1994
Teambetreuer DeutschlandDeutschland Roy Voland 2013
Teambetreuer DeutschlandDeutschland Toni Häcker 2014
Mannschaftsarzt DeutschlandDeutschland Andreas Wieczorek 2012
Leiter Spielbetrieb/Presse DeutschlandDeutschland Markus Gläß 2005

Trikotdesign und Ausrüstung[Bearbeiten]

Die Schönheider Wölfe spielen traditionell in den Farben rot, blau und weiß. Wie alle anderen Mannschaften werden zu den Spielen zwei unterschiedliche Trikotdesigns verwendet. Nach dem Vorbild der National Hockey League kommen hierbei die dunkleren Trikots zu Heim- und die helleren Trikots zu Auswärtsspielen zum Einsatz. Zu den Auswärtsspielen treten die Spieler in den helleren – vorwiegend weiß gehaltenen Trikots an. Die Unterarme, Rücken sowie die Brust- und Schulterpartien sind in beiden Layouts mit den Sponsoren bestückt.

Die Hosen der Spieler sind traditionell schwarz, sowohl bei Heim- als auch Auswärtsspielen. Die Stutzen sind in der Grundfarbe des jeweilig getragenen Trikots gehalten.

Das Layout der Trikots variiert bei jeder oder jeden zweiten Spielzeit.

Bekannte (ehemalige) Spieler[Bearbeiten]

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der in Berlin geborene Ralf Kösling war einer der herausragendsten Penalty-Torhüter der zwischen den Pfosten beim EHV stand. Durch seine legendären Paraden brachte er die Gegner schier zur Verzeifelung. Mit Ihm verloren die Wölfe kein Spiel n.P. Spielte zuvor für SC Dynamo Berlin und dem ETC Crimmitschau.
  • DeutschlandDeutschland Mike Losch
    (2004–2009, 2011-2014, Sturm)
Ehemaliger Kapitän des EHV. Er gehörte zu den Leistungsträgern im Team und war besonders durch seine schnelle und technisch orientierte Spielweise ein Publikumsliebling.
Das Eishockeyspielen lernte er bei seinem Heimatverein Eisbären Berlin, wo er Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit Sven Felski als großes Talent den Weg in die 1.Mannschaft der Eisbären fand. Insgesamt absolvierte er 108 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse.
Ehemaliger NHL-Crack, spielte unter anderem bei den Los Angeles Kings und Nashville Predators. Litt an einer Textil-Allergie. Stand nur einmal am 23. November 2002, bei der 0:3-Niederlage gegen Erfurt für den EHV auf dem Eis. Er leitete seine Aufwandsentschädigung für dieses Spiel in die Mannschaftskasse, war nach seinem eigenen Bekunden bei seiner Premiere „das Geld nicht wert“.
Der ehemalige SC-Dynamo-Berlin- und DDR-Nationalspieler schloss sich nach der Wende zunächst dem Bundesligisten EV Landshut an, um über den Umweg 2. Liga dann auch mit den Nürnberg Ice Tigers in der 1. Liga bzw. DEL zu spielen. Nach gut 7 Jahren im Profigeschäft wechselte er während der Saison 1996/97 zum ETC Crimmitschau. In den Jahren 2001–2004 ging er seinem Hobby Eishockey beim EHV Schönheide nach wo er schließlich seine Karriere ausklingen ließ.
Fungierte nach seinem Karriereende von 2004 bis 2006 als Cheftrainer beim EHV.
War ein Mitbegründer und gilt als die Schönheider Eishockey-Legende, Ikone und Urgestein schlechthin. Begann 1949 nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft wieder mit dem Eishockey auf Schönheider Natureis. Stieg mit der BSG Aufbau Schönheide in die damalige DDR-Oberliga auf. Am † 24. September 2010, verstarb das Ehrenmitglied und Sportfreund Helmut Seidel im Alter von 89 Jahren.[13]
Legte neben Jindřich Kokrment das Fundament für den neuen Aufschwung des Schönheider Eishockeys nach der Wiedervereinigung.
Robert Kase spielte sich in die Herzen der Fans und wurde Publikumsliebling. War der erste Spieler, dessen Trikot mit der Nummer 25 unter die Hallendecke gezogen wurde.

Ehrungen[Bearbeiten]

Im Zuge vom Play-Off-Finale 2008 und eines Meisterschaftsspieles 2009, würdigte der EHV Schönheide die herausragenden sportlichen Leistungen von zwei Spielern mit deren Trikots unter dem Hallendach im Wolfsbau. Darüber hinaus werden ihre Trikotnummern nicht mehr vergeben.

Trikotnummern unter dem Hallendach.
Name Rückennummer Position Zeit beim Verein Anmerkungen
TschechienTschechien Robert Kase # 25 Stürmer 2003–2008 Robert Kase beendete mit dem Gewinn der Regionalligameisterschaft 2008 seine aktive Laufbahn für den EHV Schönheide. Bemerkenswert, er erhielt nur 6 Strafminuten in den Spielzeiten beim EHV. Der Tscheche ist nun in der 2. Mannschaft und als Nachwuchstrainer in seiner Heimatstadt Kadan tätig.[14][15][16]
DeutschlandDeutschland Sven Schröder # 6 Verteidiger 2002–2009 Sven Schröder war während seiner aktiven Zeit eine Leitfigur und bekam eine Auszeichnung zum besten Verteidiger der Regionalliga Nord/ Ost 2008. Mittlerweile ist er Nachwuchstrainer beim ETC Crimmitschau.

Sonstiges[Bearbeiten]

Neben den Wölfen und den Nachwuchsmannschaften – den Jungen Wölfen – gibt es unter dem Dach des EHV Schönheide 09 die hobbymäßig organisierte 1b-Mannschaft.

Rekorde[Bearbeiten]

Blick auf die Stehplatztribüne

Die folgenden Rekorde beziehen sich auf die Spielzeiten seit der Saison 2001/2002.

Meiste Zuschauer in einem Heimspiel [17][18][19][20]
Datum Paarung Zuschauer
12.02.2002 EHV Schönheide – Dresdner Eislöwen 1.127
11.04.2008 EHV Schönheide – ECC Preussen Juniors Berlin 1.016
04.04.2008 EHV Schönheide – ESC Harzer Wölfe Braunlage 911
27.12.2008 EHV Schönheide – ERV Chemnitz 07 Wild Boys 909
29.12.2007 EHV Schönheide – ECC Preussen Juniors Berlin 906

Siege in Folge[Bearbeiten]

Die meisten Pflichtspielheimsiege in Folge konnten die Fans des EHV Schönheide zwischen dem 20. Oktober 2007 und dem 15. November 2008 im Wolfsbau bewundern. Das Team war 19 Pflichtspiele zu Hause ohne Niederlage und Punktverlust. Am 15. November 2008 wurde die Serie vom Aufsteiger den Wild Boys aus Chemnitz durch eine 5:10-Heimniederlage gestoppt.[21]

Trainer[Bearbeiten]

In der über 75-jährigen Geschichte des Vereins standen zahlreiche Spielleiter hinter der Bande und Spielertrainer auf dem Eis. In den frühen Jahren des FC Schönheide, der BSG Aufbau Schönheide und bis zur politischen Wende trainierte u.a. Eishockey-Legende, Ikone und Urgestein Helmut Seidel. Er war in Doppelfunktion als Spieler und Trainer tätig. 1952 errang man sensationell den Sachsenmeistertitel und konnte 1956 den Aufstieg in die DDR-Oberliga feiern.

Bisherige Trainer in Schönheide (seit 1990)
im Verein Trainer im Verein Trainer
1990-1999 (Trainergespann)
DeutscherDeutscher Michael Morgner
DeutscherDeutscher Jens Preiss
DeutscherDeutscher Holger Lenk
1999-2004 TschecheTscheche Franz Lukas* (Trainer)
DeutscherDeutscher Michael Morgner (Co-Trainer)
(bis 2003)
DeutscherDeutscher Matthias Kunz* (Co-Trainer)
(2003/2004)
2004–2006 Tschechien–Deutschland Jiri Heinisch* (bis Dez. 2006) 2006/2007 DeutscherDeutscher Andreas Bentenrieder
(Dez. 2006-Apr. 2007)
2007 DeutscherDeutscher Holger Lenk
(Interimstrainer Mai-Sept.)
2007-2011 TschecheTscheche Daniel Jun (Spielertrainer)
2011 TschecheTscheche Jaroslav Stastny
(Mai-Dez.)
2012 DeutscherDeutscher Holger Lenk
(Jan.-Mai)
2012- DeutscherDeutscher Norbert Pascha
(seit Mai)

* Entlassen während der laufenden Saison.

Nachwuchs[Bearbeiten]

Mannschaften[Bearbeiten]

Erfolge Nachwuchs [22]
Mannschaft Saison Liga Platzierung
Jugend 2004/05 LEV-ODM 2. Platz
Jugend 2005/06 LEV-ODM 3. Platz
Jugend 2007/08 LEV-ODM 1. Platz
Schüler 2004/05 LEV-ODM 3. Platz
Schüler 2008/09 LEV-ODM 1. Platz
Knaben 2000/01 LEV-ODM 1. Platz MK 2
Knaben 2001/02 LEV-ODM 1. Platz MK 2
Knaben 2002/03 LEV-SAC Pokalsieger
Knaben 2002/03 SEV-ODM 3. Platz MK 1
Knaben 2003/04 LEV-ODM 2. Platz MK 1
Knaben 2009/10 LEV-ODM 1. Platz MK 1 (Ohne Niederlage)
Kleinschüler 2007/08 LEV-ODM 3. Platz MK 1
Kleinschüler 2009/10 LEV-ODM 2. Platz MK 1
  • ODM = Ostdeutsche Nachwuchsmeisterschaft
  • LEV = Landeseissportverband
  • SAC = Pokalsieger Sachsen
  • MK = Meldeklasse

Im Nachwuchsbereich ist der EHV erfolgreich tätig und stellte in den Nachwuchsabteilungen mehrfach Regionale Meister. Schon zu den Gründungszeiten des Vereins wurde intensive Nachwuchsarbeit betrieben. Der Schönheider Nachwuchs spielt unter dem Namen Junge Wölfe. Der Verein besitzt sechs Nachwuchsmannschaften in vier Altersklassen, darunter fallen Kleinstschüler (Bambinis), Kleinschüler, Knaben und Schüler. In den verschiedenen Altersklassen wurden Spielgemeinschaften gebildet, um komplette Teams am Ligenspielbetrieb teilnehmen zu lassen. Dabei kooperieren die Jungwölfe mit dem Nachwuchs aus Crimmitschau. Die Kleinsten im Nachwuchs des EHV Schönheide 09 nehmen nicht an einem Ligenspielbetrieb teil. Sie messen sich gegen andere Teams in Freundschaftsspielen und Turnieren. Die Kleinschüler sind mit zwei Mannschaften in der Meldeklasse 1 und 2 vertreten. Die Knaben spielen ebenfalls mit zwei Teams in der Meldeklasse 1 und 2. Alle Mannschaften spielen in der Ostdeutschen Nachwuchsmeisterschaft, die von den Landeseissportverbänden organisiert wird.[23]

Des Weiteren gibt es eine sehr gut besuchte Schlittschuh-Lauflerngruppe für Anfänger. Zudem führt die Grundschule Stützengrün im Rahmen des Schulsport zweimal wöchentlich mit ihren 3. Klassen einen Eislaufunterricht im Eisstadion durch. Dabei werden sie von Spielern der 1.Mannschaft unterstützt. Damit hat der Verein die Möglichkeit, talentierte Kinder an das Eishockey heranzuführen und optimal ausbilden zu können.

Vereinskultur[Bearbeiten]

Fans und Anhänger[Bearbeiten]

Die Fans spielen in Schönheide eine große Rolle. Die Wölfefans sind in zwei Fanclubs organisiert, der Fanclub Schönheider Wölfe e. V., welcher den EHV personell, beispielsweise durch Ordnerdienste und Reinigung des Stadions nach Spielende unterstützte sowie die bekannteste Formation der EHV FREAKS, die sich meist im westlichen Teil der Stehplatztribüne – dem sogenannten «Promille-Block» – versammeln. Von hier erreichen sie das ganze Stadion und sorgen für einheitliche Fangesänge, Rufen von Sprechchören, rhythmisches Trommeln und veranstalten Choreographien.

Mit einer von den EHV FREAKS in der Saison 2011/12 ins Leben gerufenen Aktion Spendentonne Becherpfand, konnten 800 Euro für den Nachwuchs gesammelt und feierlich überreicht werden.[24]

Rivalitäten und Freundschaften[Bearbeiten]

Eine besondere Rivalität existierte zwischen den Fans der Wölfe und denen des 1. FEV Klingenthal/Brunndöbra, aufgrund der regionalen Nähe und der gemeinsamen Spielzeiten in der DDR sowie der Sachsenliga. Bei den Lokalderbys gegen den einstigen Erzrivalen, pilgerten bis zu 1.300 Zuschauer ins damals nicht überdachte Kunsteisstadion von Schönheide. Durch die Insolvenz des 1. FEV, der damit verbundenen Neugründung des EHV Klingenthal und dessen Verbleib in niederklassigeren Ligen ebbte diese Rivalität jedoch ab.

Seit 2008 erzeugen die Derbys gegen den ERV Chemnitz 07 durch die geografische Herkunft der beiden Mannschaften, den „Konflikt“ Bezirkshauptstadt gegen Dorf, sowie die häufigen Spielerwechsel zwischen beiden Vereinen stets eine besondere Brisanz.

Durch die zahlreichen und nicht immer unumstritten Duelle in Meisterschaftsspielen seit der Saison 2001/2002, gibt es auch eine Rivalität zu den Fans des ELV Niesky. Dies äußert sich typischerweise in einer angeheizten bis aggressiven Stimmung bei den Spielen, verbunden mit einem erhöhten Sicherheitsaufwand durch den Einsatz von Sicherheitsdiensten.

Ein Teil der Fans des EHV hatte eine Club- und Fanfreundschaft mit dem EHC Solingen aus der Regionalliga NRW, die mit gelegentlichen Besuchen bei Spielen aufrechterhalten wurde. Da dieser Verein in Konkurs ging und mittlerweile aufgelöst wurde, ist der Kontakt abgebrochen. Gute Beziehungen gibt es zudem auch zu den Fans des ETC Crimmitschau und der Black Dragons Erfurt.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Kooperationspartner der Wölfe
Saison Verein (Liga)
seit 2009 Eispiraten crimmitschau.jpg Eispiraten Crimmitschau (2.BL)
Kooperationspartner Nachwuchs
Saison Verein (Liga)
2004 - 2012 [25] Logo ERV Chemnitz 07.gif ERV Chemnitz 07 (OL)
Saison Verein (Liga)
seit 2009 ETC Crimmitschau.svg ETC Crimmitschau (2.BL)
Saison Verein (Liga)
seit 2011 [26] Fortuna Leipzig.svg Fortuna Leipzig (OL)

Aufgrund unzureichend gegebener finanzieller und wirtschaftlicher Voraussetzungen verzichtete der EHV Schönheide viele Spielzeiten auf eine 2. Herrenmannschaft. Um dennoch jungen talentierten Spielern Erfahrung und Spielpraxis im Männerbereich sammeln zu lassen, kooperierten die Schönheider mit dem einstigen Lokalrivalen EHV Klingenthal. Die SG Klingenthal/Schönheide nahm in der Saison 2007/08 und 2008/09 an der Sachsenliga teil. Die Spielstätte war das Freiluftstadion in Brunndöbra. Durch diese verstärkte Arbeit und die bessere Verknüpfung zwischen Nachwuchs- und Seniorenbereich sollten Spieler an die damalige Regionalligamannschaft herangeführt werden.

Wegen eines Brandes der Eisanlage in Klingenthal in der Nacht zum 5. Dezember 2008 mussten die restlichen Spiele im heimischen Kunsteisstadion Wolfsbau ausgetragen werden. Da noch nicht absehbar war, wann im dortigen Eisstadion wieder gespielt werden konnte, beschlossen beide Vereine die Spielgemeinschaft in der Spielzeit 2009/2010 nicht mehr für den Spielbetrieb zumelden.

Durch die geografische Nähe erhalten die Schönheider Wölfe verstärkt personelle Unterstützung vom Zweitligisten Crimmitschau. Die Verantwortlichen der Eispiraten Crimmitschau GmbH und des EHV Schönheide 09 e.V. unterzeichneten im Rahmen des Förderlizenzprogramms einen entsprechenden Kooperationsvertrag, wonach Spieler aus dem Zweitligateam der Eispiraten mit einer Förder-/Doppellizenz ausgestattet werden und somit auch für die Wölfe auflaufen können. Ziel hierbei ist es, Nachwuchsspieler zu fördern und zu betreuen, damit diese Spielpraxis sammeln.

Für talentierte Nachwuchsspieler aller Altersbereiche in Schönheide ergibt sich daraus auch die Möglichkeit, nach Crimmitschau zu wechseln, um dort in einer der Nachwuchsmannschaften auf Bundesliganiveau bzw. auch der Ostdeutschen Meisterschaft in der Meldeklasse 1 zu spielen.

Durch die guten Voraussetzungen und die Nachwuchsarbeit in Crimmitschau profitiert auch der Eishockeysport in Schönheide. Die Verantwortlichen beider Vereine sind bemüht, auch über den Seniorenbereich hinaus in Zukunft eine gute Partnerschaft zu pflegen, um hoffnungsvolle Nachwuchstalente in der Region zu halten und zu fördern.[27]

Für die Spielzeit 2014/15 wurde ein neuer Vertrag zwischen beiden Clubs geschlossen.

Maskottchen[Bearbeiten]

Traditionelles Maskottchen des EHV Schönheide 09 ist der Wolf, der bereits im Wappen der Vorgängervereine enthalten war. Vor den Heimspielen der Wölfe betreten zwei Nachwuchsspieler in Form eines Schlittschuhläufers im Wolfskostüm die Eisfläche und versuchen gemeinsam mit dem Stadionsprecher, die Stimmung der Fans in der Halle zu steigern.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ehv-funsport.de, Gründung und Historie
  2. www.ehv-funsport.de, Nach der Wiedervereinigung
  3. www.ehv-funsport.de, Regionalligameisterschaft 2008
  4. www.ehv-funsport.de, Verzicht auf den Aufstieg 2008
  5. www.ehv-funsport.de, Die Saison 2008/09
  6. www.ehv-funsport.de, Insolvenz 2009
  7. www.ehv-funsport.de, Neugründung EHV Schönheide 09 e. V.
  8. www.ehv-funsport.de, Neugründung EHV Schönheide 09 e. V.
  9. www.ehv-funsport.de, Saisonabschluss 2010
  10. www.ehv-funsport.de, Stadion
  11. www.ehv-funsport.de, Stadion
  12. www.ehv-funsport.de, Kader
  13. www.ehv-funsport.de, Helmut Seidel
  14. www.ehv-funsport.de, #25 Hallendach
  15. www.rodi-db.de, Robert Kase
  16. www.eurohockey.net, Robert Kase
  17. www.ehv-funsport.de, Zuschauer
  18. www.ehv-funsport.de, Zuschauer
  19. www.ehv-funsport.de, Zuschauer
  20. www.ehv-funsport.de, Zuschauer
  21. www.ehv-funsport.de, Rekord Heimsiege
  22. www.levsachsen.de, Erfolge Nachwuchs
  23. www.jungewoelfe.de, Nachwuchsmannschaften
  24. www.jungewoelfe.de, Sammelaktion Nachwuchs
  25. www.ehv-funsport.de, Kooperation EHV Schönheide 09 e.V. – ERV Chemnitz 07
  26. www.ehv-funsport.de, Kooperation EHV Schönheide 09 e.V. – Fortuna Leipzig
  27. www.ehv-funsport.de, Kooperation EHV Schönheide 09 e.V. – ETC Crimmitschau