Lausitzer Füchse
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| EHC Lausitzer Füchse | |
|---|---|
| Größte Erfolge | |
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| Vereinsinfos | |
| Geschichte | 1950 BSG Ostglas Weißwasser 1952 BSG Chemie Weißwasser |
| Standort | Weißwasser |
| Spitzname | Die Füchse |
| Stammverein | Eissport Weißwasser e.V. |
| Vereinsfarben | blau, gelb |
| Liga | 2. Eishockey-Bundesliga |
| Spielstätte | Eisstadion Weißwasser |
| Kapazität | 2750 Plätze (davon 250 Sitzplätze) |
| Geschäftsführer | René Reinert |
| Cheftrainer | Dirk Rohrbach |
| Kapitän | Sebastian Klenner |
| Saison 2008/09 | Platz 6 (Vorrunde), Play-off-Halbfinale |
Lausitzer Füchse ist die Bezeichnung der Eishockey-Profi-Abteilung in Weißwasser (Oberlausitz). Die offizielle Bezeichnung der Profi-Abteilung ist dabei: »EHC „Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs-GmbH«, während der Stammverein für die Nachwuchs- und Frauenabteilung den Namen »Eissport Weißwasser e.V.« trägt.
Der Begriff „Lausitzer Füchse“ dient heute als Oberbegriff für juristisch gesehen unterschiedliche Betriebssportgemeinschaften, Sportgemeinschaften, Vereine und Spielbetriebsgesellschaften, die jedoch sportlich, personell und organisatorisch in einem Zusammenhang miteinander stehen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Am 15. Dezember 1932 wird die Gemeinschaft „Eishockey" im Keglerheim von Weißwasser gegründet. 1936 gibt es den ersten überregionalen Titel, als TSV Weißwasser wird der Verein nach einem 2:1-Finalsieg über den EV Hindenburg (heute Zabrze/Polen) schlesischer Meister. 1941 muss der Spielbetrieb wegen des Zweiten Weltkriegs eingestellt werden. Der Neubeginn erfolgt 1946 mit Natureis-Spielen auf dem Braunsteich. Vier Jahre später erfolgt die Einweihung des Freiluft-Stadions mit einem torlosen Remis gegen die SO Frankenhausen. Im darauffolgenden Jahr wird der erste DDR-Meister-Titel als Ostglas Weißwasser sowie in den nächsten zwei Jahren als BSG Chemie gewonnen.
Der heutige Verein entstand 1953 durch die Fusion von »BSG Ostglas Weißwasser« (gegründet 1950) und BSG Chemie Weißwasser (gegründet 1952) zu »SG Dynamo Weißwasser«. Unter diesen Bezeichnungen wurde Weißwasser von 1951 bis 1990 25 Mal Deutscher Meister der DDR.
Nach der Wende in der DDR wurde der Club 1990 in »Polizei Eishockey-Verein (PEV) Weißwasser« umbenannt und zusammen mit dem EHC Dynamo Berlin in der Saison 1990/91 in die Eishockey-Bundesliga aufgenommen. In dieser Zeit kam auch das Maskottchen der Weißwasseraner, der Fuchs in das Vereinslogo. Während 1991 der Abstieg in den Play-Downs gegen den ehemaligen Dauerrivalen Dynamo Berlin und 1991/92 trotz sportlichen Abstiegs die 2. Liga dank des Rückzuges von Eintracht Frankfurt verhindert werden konnte , folgte in der Saison 1992/93 als »Eissport (ES) Weißwasser „Die Füchse“« der Abstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga.
Als Siebenter der 2. Bundesliga 1993/94 waren die Füchse 1994/95 für die erste DEL-Saison qualifiziert, bildeten jedoch aus finanziellen Gründen eine Spielgemeinschaft mit dem EV Chemnitz, wobei sie unter der Bezeichnung »ESG Füchse Sachsen Weißwasser/Chemnitz« spielten. In der Folge wurden zwar noch immer die meisten Spiele in Weißwasser, jedes vierte Heimspiel jedoch in Chemnitz durchgeführt.
1996 endete jedoch diese Spielgemeinschaft und Weißwasser zog sich aus finanziellen Gründen aus der DEL zurück und spielte in der Folge in der 2. Bundesliga. 2002 musste die Spielbetriebs-GmbH Insolvenz anmelden, nach der Neugründung der Profiabteilung als »EHC Lausitzer Füchse« Spielbetriebs GmbH konnte der Spielbetrieb jedoch weiter gehen. 2004 wurde nach einiger Diskussion die Idee wieder verworfen, zum Vereinsnamen "Dynamo Weißwasser" zurückzukehren.
2005 existierten Unstimmigkeiten zwischen dem Verein und der Stadt Weißwasser um die Beteiligungskosten zur Betreibung der Eishalle, weswegen die Zukunft des Eishockeysports in Weißwasser lange Zeit ungewiss war und auch weiterhin ist. Dank einer breit angelegten Spendenaktion kamen jedoch ausreichend Gelder für die Sicherstellung des Spielbetriebs in der Saison 2005/06 zusammen. Am 9. April 2006 sicherten sich die Füchse durch einen Sieg gegen den EHC München den sportlichen Klassenerhalt in der 2. Eishockeybundesliga. Am Ende der Saison 2006/2007 musste die Mannschaft als Letztplatzierte in die Play-downs, konnte dort aber mit vier Siegen und zwei Niederlagen gegen die Dresdner Eislöwen den Klassenerhalt vollbringen. Ein Jahr später - die Füchse waren zum dritten Mal hinterheinander in die Play-downs geraten - musste man sich schließlich dem REV Bremerhaven geschlagen geben und stieg sportlich in die Oberliga ab. Durch den Insolvenzantrag für die Moskitos Essen und die angekündigte Spielbetriebseinstellung der Eisbären Regensburg können die Füchse trotz des sportlichen Abstiegs in der 2. Bundesliga bleiben.
Siehe auch: Eishockey in Weißwasser
[Bearbeiten] Team 2009/10
| # | Name | Nationalität | Geburtsdatum | Geburtsort | |
|---|---|---|---|---|---|
| Trainer | |||||
| Dirk Rohrbach (Trainer) | 30.07.1972 | Weißwasser | - | ||
| Ralf Hantschke (Teammanager) | 27.05.1965 | Bad Muskau | - | ||
| Torhüter | |||||
| 29 | Ryan MacDonald | 29.04.1985 | Chelsey, Ontario (CAN) | (1) | |
| 30 | Benjamin Dirksen | 11.06.1988 | Gummersbach | (2) | |
| 43 | Rostislav Košárek | 16.08.1986 | Ostrava (CZE) | (2) | |
| Verteidiger | |||||
| 8 | Sebastian Klenner | 26.11.1976 | Weißwasser | - | |
| 19 | Sven Valenti | 20.07.1975 | Freiburg im Breisgau | - | |
| 83 | Robert Bartlick | 07.06.1983 | Hoyerswerda | - | |
| Stürmer | |||||
| 7 | Mike Sullivan | 14.09.1984 | Stouffville, Ontario (CAN) | (1) | |
| 9 | Danny Albrecht | 17.12.1985 | Bad Muskau | - | |
| 11 | Mathias Kohl | 17.10.1988 | Hoyerswerda | (2) | |
| 20 | Ervín Mašek | 20.08.1967 | Šumperk (CZE) | - | |
| 26 | Jakub Wiecki | 19.02.1989 | Wąbrzeźno (POL) | (2) | |
| 36 | Marvin Tepper | 22.08.1986 | Berlin | (2) | |
| 96 | Thomas Götz | 09.06.1985 | Bad Muskau | - | |
| 97 | Carsten Gosdeck | 12.03.1979 | Köln | - | |
(1) Kontingentspieler
(2) Förderlizenzspieler Jonsdorfer Falken
[Bearbeiten] Bekannte ehemalige Spieler
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Mattias Wikström in der Saison 2005/06
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[Bearbeiten] Literatur
- Herbert Tschätsch: Das Lausitzer Eishockeywunder aus Weißwasser, Niederlausitzer Verlag, Guben 2006. ISBN 3-935-88137-1
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Lausitzer Füchse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Clubseite
- Die Fanseite der Lausitzer Füchse
- Palmares und Infos von Dynamo Weißwasser
Torhüter: Benjamin Dirksen | Andy Hirsch | Rostislav Košárek | Ryan MacDonald
Verteidiger: Robert Bartlick | Alexander Engel | Boris Flamik | Sebastian Klenner | Reagan Rome | Sven Valenti | Kevin Young
Angreifer: Danny Albrecht | Carsten Gosdeck | Thomas Götz | Mathias Kohl | Markus Lehnigk | Ervín Mašek | Kenny Roche | Christian Rösler | Patrick Saggau | Chris Straube | Mike Sullivan | Marvin Tepper | Jakub Wiecki
Trainer: Dirk Rohrbach Manager: Ralf Hantschke
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