Elizabeth Dole

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Elizabeth Dole

Mary Elizabeth Hanford Dole (* 29. Juli 1936 in Salisbury, Rowan County, North Carolina) ist eine US-amerikanische Politikerin der Republikanischen Partei, die den Bundesstaat North Carolina von 2003 bis 2009 im US-Senat vertrat. Zuvor gehörte sie als Verkehrs- und Arbeitsministerin dem Bundeskabinett an.

Privat[Bearbeiten]

Elizabeth Hanford Dole ist seit Dezember 1975 mit dem vormaligen US-Senator für Kansas, Vizepräsidentschaftskandidaten von Gerald Ford 1976 und Präsidentschaftskandidaten von 1996 für die Republikanische Partei, Robert Joseph "Bob" Dole verheiratet. Aus dieser Ehe entstammen keine Kinder.

Werdegang[Bearbeiten]

Elizabeth Dole studierte Jura an der Duke University sowie Politikwissenschaft in Oxford und an der Harvard University. Sie war Special Assistant von Virginia Knauer, der Beraterin für Verbraucherfragen in der Nixon-Regierung. 1983 wurde sie im Kabinett von Präsident Ronald Reagan US-Verkehrsministerin und blieb dies bis zum 30. September 1987. In dieser Funktion führte sie gesetzlich das sogenannte „Dole-Licht“ ein, das dritte Bremslicht in der Autorückscheibe. Zwischen Januar 1989 und November 1990 war sie als Arbeitsministerin Mitglied des Kabinetts von Präsident George Bush.

Von 1991 bis 1999 amtierte sie als Präsidentin des Amerikanischen Roten Kreuzes. 1996 ließ sie sich für ein Jahr von ihrem Posten beurlauben, um ihrem Ehemann Bob Dole bei seiner Präsidentschaftskampagne gegen Bill Clinton zu helfen, die aber erfolglos verlief. 1999 gab sie das Präsidentenamt auf, um ihre Chancen für eine Kandidatur um die US-Präsidentschaft für die Republikanische Partei auszuloten. Im Oktober 1999 gab sie diese Ambitionen auf.

2002 wurde sie für North Carolina in den US-Senat gewählt. Dort saß sie unter anderem im Ausschuss für die Streitkräfte. Bei der Wiederwahl zum Senat am 4. November 2008 unterlag sie der demokratischen Kandidatin Kay Hagan.[1] Daraufhin musste sie den Kongress am 3. Januar 2009 verlassen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eileen Lucas: Elizabeth Dole: A Leader In Washington. The Millbrook Press, 1998, ISBN 0-7613-0203-4
  • Molly Meijer Wertheimer, Nichola D. Gutgold: Elizabeth Hanford Dole: Speaking from the Heart. Praeger Publishers, 2004, ISBN 0-275-98378-1
  • Elizabeth Hanford Dole, in: Internationales Biographisches Archiv 26/2009 vom 23. Juni 2009, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elizabeth Dole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Elizabeth Dole im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Veit Medick, Demokraten mit deutlicher Mehrheit, taz vom 5. November 2008.
  2. Honorary Degrees - Recipients of Honorary Degrees At The George Washington University (Liste der verliehenen Ehrendoktorwürden), abgerufen am 12. Januar 2010
  3. Raoul Wallenberg Award Recipients (Bisherige Preisträger), Webseite des Raoul Wallenberg Komitees der Vereinigten Staaten von Amerika, abgerufen am 12. Januar 2010
  4. Elizabeth Dole at Duke, abgerufen am 12. Januar 2010