Endrik Wottrich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Endrik Wottrich (* 1963 in Celle) ist ein deutscher Opernsänger (Tenor).

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Endrik Wottrich studierte Gesang bei Ingeborg Hallstein und Violine in Würzburg. Mit einem Stipendium der Deutschen Studienstiftung setzte er an der Juilliard School in New York bei Daniel Ferro seine Gesangsausbildung fort.

Im September 1992 gab er sein Bühnendebüt in der Partie des Cassio in der Oper Otello am Staatstheater Wiesbaden. Er war anschließend von 1993 bis 1999 an der Berliner Staatsoper Unter den Linden engagiert. Ein wichtiges Rollendebüt für Wottrich stellte in der Spielzeit 2000/2001 die Titelrolle in der Oper Don Carlo an der Oper Bonn dar.

1996 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Junger Seemann in Tristan und Isolde und sang danach regelmäßig in Bayreuth. Im Sommer 2001 sang er bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Christian Thielemann erstmals den Walther von Stolzing in Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg.

Er sang die Titelrolle in Wagners Oper Tannhäuser an der Mailänder Scala und Florestan (Fidelio) am Royal Opera House Covent Garden in London. Sein Debüt als Siegmund in Wagners Oper Walküre gab er an der Staatsoper Dresden. Den Parsifal sang er erstmals in Oslo und 2004 bei den Bayreuther Festspielen. Hier kam es während der Proben zu einer heftigen Auseinandersetzung mit dem Regisseur Christoph Schlingensief.[1][2]

Privates [Bearbeiten]

Vor 2008 war Wottrich eine Weile mit Katharina Wagner liiert.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Der "Höhepunkt des deutschen Schwachsinns." in: Süddeutsche Zeitung vom 27. Juli 2004
  2. Zärtlich grüßt das Zebra Interview in: DER SPIEGEL vom 16. August 2004