Erzbistum Eger

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Erzbistum Eger
Karte Erzbistum Eger
Basisdaten
Staat Ungarn
Diözesanbischof Csaba Ternyák
Weihbischof Ferenc Palánki
Emeritierter Diözesanbischof István Seregély
Emeritierter Weihbischof István Katona
Generalvikar István Katona
Zoltán Pál Mándy
Fläche 11.500 km²
Pfarreien 310 (31.12.2011 / AP 2013)
Einwohner 1.254.000 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken 686.900 (31.12.2011 / AP 2013)
Anteil 54,8 %
Diözesanpriester 165 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordenspriester 20 (31.12.2011 / AP 2013)
Ständige Diakone 14 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 3.713
Ordensbrüder 22 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 32 (31.12.2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Ungarisch
Kathedrale St. Johannes und St. Michael
Website www.eger.egyhazmegye.hu
Suffraganbistümer Bistum Debrecen-Nyíregyháza
Bistum Vác

Das in Ungarn gelegene Erzbistum Eger (lat.: Archidioecesis Agriensis) wurde bereits im 10. Jahrhundert als Bistum begründet und erlangte am 9. August 1804 den Rang eines Erzbistums.

Die Kirchenprovinz Eger erstreckte sich zu dieser Zeit über Gebiete der heutigen Länder Ungarn, Slowakei, Rumänien und Ukraine. Suffraganbistümer waren zu dieser Zeit Zips/Spiš, Rosenau/Rožňava, Kaschau/Košice und Satu Mare/Szatmár. 1930 ging das Bistum Satu Mare im Bistum Oradea Mare auf. 1977 wurde eine Kirchenorganisation für die heutige Slowakei errichtet, und die drei Bistümer Spiš, Rožňava und Košice in die neuerrichtete Kirchenprovinz Trnava ausgegliedert.

1993 schließlich erhielt Eger mit Debrecen und Vác wieder zwei Suffraganbistümer; die Kirchenprovinz umfasst heute das nordöstliche Ungarn. Dem Erzbischof von Eger steht ein Weihbischof zur Seite.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]