Fédération Internationale de Natation

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Fédération Internationale de Natation
Logo der FINA
Gründung: 1908
Gründungsort: London
Präsident: Julio Maglione
Mitglieder (ca.): 202 nationale Schwimmverbände
Verbandssitz: Lausanne, Schweiz
Homepage: http://www.fina.org/

Die Fédération Internationale de Natation (FINA) ist der Dachverband aller nationalen Sportverbände für Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball und Wasserspringen.[1] Sie wurde am 19. Juli 1908 am Rande der Olympischen Spiele im Manchester Hotel in London von Vertretern aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und Ungarn gegründet. Ziel der Gründung war es, die Vereinheitlichung der bis dahin mitunter recht skurrilen Schwimmwettbewerbe zu beschleunigen.

Anfang 2010 gehörten der FINA 202 nationale Mitgliedsverbände an,[2] die sich auf fünf kontinentale Schwimmverbände verteilen. Sitz des Verbandes ist Lausanne. Amtierender Präsident der FINA ist Julio Maglione aus Uruguay.

Die FINA richtet zahlreiche internationale Wettbewerbe aus, darunter seit 1973 die Schwimmweltmeisterschaften und seit 1993 die Kurzbahnweltmeisterschaften. Sie ist auch zuständig für die Anerkennung von Rekorden, wobei heute nur direkt von Mitgliedsverbänden ausgerichtete Bewerbe gewertet werden, während früher manchmal auch Zeiten von Drittveranstaltern, die eine Genehmigung eines Mitgliedsverbandes hatten, aufgenommen wurden.[3]

Kontinentale Mitgliedsverbände[Bearbeiten]

Struktur der kontinentalen Schwimmverbände (Stand April 2008)
Land Mitgliedsverband
Afrika Confédération Africaine de Natation (CANA)
Amerika Unión Americana de Natación (UANA)
(englisch Amateur Swimming Union of the Americas, ASUA)
Asien Asia Swimming Federation (AASF)
Europa Ligue Européenne de Natation (LEN)
Ozeanien Oceania Swimming Association (OSA)

Präsidenten[Bearbeiten]

FINA-Präsidenten
Name Land Amtszeit
George Hearn Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1908–1924
Erik Bergvall SchwedenSchweden Schweden 1924–1928
Émile-Georges Drigny FrankreichFrankreich Frankreich 1928–1932
Walther Binner DeutschlandDeutschland Deutschland 1932–1936
Harold Fern Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1936–1948
Rene de Raeve BelgienBelgien Belgien 1948–1952
M.L. Negri ArgentinienArgentinien Argentinien 1952–1956
Jan de Vries NiederlandeNiederlande Niederlande 1956–1960
Max Ritter DeutschlandDeutschland Deutschland 1960–1964
William Berge Phillips AustralienAustralien Australien 1964–1968
Javier Ostos Mora[4] MexikoMexiko Mexiko 1968–1972
Harold Henning Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1972–1976
Javier Ostos Mora[4] MexikoMexiko Mexiko 1976–1980
Ante Lambasa Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 1980–1984
Robert Helmick Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1984–1988
Mustapha Larfaoui AlgerienAlgerien Algerien 1988–2009
Julio Maglione[5] UruguayUruguay Uruguay 2009–heute
(Amtszeit bis 2013)

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.fina.org. Abgerufen am 13. Oktober 2012.
  2. Fédération Internationale de Natation: PR 2 - FINA Bureau Meeting in Bangkok (THA) - Main decisions, abgerufen am 19. April 2011 (englisch)
  3. FINA refuses swimmer's Outgames records, gaynz.com, 4. Juni 2011
  4. a b FINA Honorary Life President Lic. Javier Ostos Mora passes away at 92.
  5. FINA General Congress held on July 24, 2009 and published by FINA on 24. Juli 2009. Abgerufen am 24. Juli 2009.