Fehmarnbelt
| Fehmarnbelt | ||
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| Satellitenbild mit Fährroute der Vogelfluglinie über den Fehmarnbelt | ||
| Verbindet Gewässer | Kieler Bucht | |
| mit Gewässer | Mecklenburger Bucht | |
| Trennt Landmasse | Fehmarn | |
| von Landmasse | Lolland | |
| Daten | ||
| Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „{“_region:DE-SH/DK-85/XA_type:waterbody 54° 34′ 54″ N, 11° 19′ 8″ O54.58166666666711.318888888889Koordinaten: Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „{“_region:DE-SH/DK-85/XA_type:waterbody 54° 34′ 54″ N, 11° 19′ 8″ O | ||
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| Länge | 25 km | |
| Geringste Breite | 18,6 km | |
| Größte Tiefe | 30 m | |
| Küstenorte | Puttgarden, Rødby | |
| Fehmarnbelt-Querung (grün) bzw. Rostock-Gedser-Querung (orange) im Autobahnnetz | ||
Der Fehmarnbelt (dän. Femern Bælt, früher Femer Bælt) ist eine etwa 18 Kilometer breite Wasserstraße zwischen der Südküste von Lolland und Fehmarn in der westlichen Ostsee, er verbindet als Seeweg den Großen Belt und die Kieler Bucht als Kiel-Ostsee-Weg mit den Gewässern der Mecklenburger Bucht und der östlichen Ostsee (siehe auch Kadetrinne). Die deutsche und dänische Regierung haben im Juni 2007 ein gemeinsames Bauprojekt zur Überquerung des Fehmarnbelts beschlossen. Das dänische Parlament hat sich am 1. Februar 2011 für eine Tunnellösung ausgesprochen.
Inhaltsverzeichnis |
Daten [Bearbeiten]
Etwa in der Mitte zwischen den beiden Inseln verläuft ein 9 Kilometer breiter Streifen mit Wassertiefen zwischen 20 und 30 Metern. Die Strömungen im Fehmarnbelt sind in erster Linie Driftströme, die durch den Wind hervorgerufen werden und von dem über der Ostsee herrschenden Wind abhängig sind. Der Einfluss der Gezeitenströme ist gering (höchstens 0,2 bis 0,3 Seemeilen pro Stunde).
Überquerung [Bearbeiten]
Per Schiff wird der Fehmarnbelt von der Vogelfluglinie Puttgarden–Rødby überquert.
Am 29. Juni 2007 einigten sich die Regierungen von Dänemark und Deutschland nach jahrelanger Diskussion auf den Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung. Der Baubeginn der etwa 19 Kilometer langen Verbindung (Brücke oder Tunnel) zwischen Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn und Rødby auf der dänischen Insel Lolland soll im Jahr 2012 sein. Das 5,5 Milliarden Euro teure Bauwerk, dessen Kosten zum größten Teil Dänemark übernehmen wird, soll bis 2018 fertiggestellt werden. Am 3. September 2008 unterzeichneten die damaligen Verkehrsminister von Deutschland und Dänemark, Wolfgang Tiefensee und Carina Christensen, in Kopenhagen den Vertrag zur Errichtung einer festen Fehmarnbelt-Querung. Nach Neuberechnung der Kosten im Jahr 2010 wird wieder verstärkt die Tunnellösung diskutiert. [1]
Im Jahre 2005 durchschwamm Christof Wandratsch den Fehmarnbelt in einer Zeit von 5 Stunden 11 Minuten und hält seitdem den Weltrekord für die Solo-Querung des Fehmarnbelts. Am 29. August 2012 brach Christoph Baumgartner aus der Schweiz den bisherigen Rekord mit einer Zeit von 4 Stunden und 53 Minuten (Quelle RSH-Radio Schleswig-Holstein vom 29. August 2012).
Schiffsunglücke im Fehmarnbelt [Bearbeiten]
Am 26. Juli 1932 kenterte das Segelschulschiff Niobe durch eine nicht vorhersehbare Gewitterböe und sank in wenigen Minuten.
Am 28. Oktober 2007 kenterte der in der Slowakei registrierte türkische Frachter „Omer N“ aus bisher ungeklärter Ursache 15 Seemeilen westlich der dänischen Stadt Gedser. Drei Besatzungsmitglieder konnten gerettet, vier nur tot geborgen werden. Vier weitere Menschen werden noch vermisst.
Siehe auch [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Dänen stellen Fehmarnbelt-Brücke infrage. Financial Times Deutschland, 18. Oktober 2010, abgerufen am 18. Oktober 2010.
Weblinks [Bearbeiten]
- Fehmarnbelt-Portal des Fehmarnbelt Komitees
- Zusammenarbeit über den Fehmarnbelt
- Fehmarnbelt-Brücke (Hintergrundinformationen) (Version vom 22. Mai 2008 im Internet Archive)
- Vertrag über Fehmarnbelt-Brücke unterzeichnet
- Hintergrund-Informationen der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung über die Fehmarnbelt-Querung (PDF, 547 kB, 11 Seiten)