Frankie Goes to Hollywood
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Popmusik, Hi-NRG | |
|---|---|---|
| Gründung | 1980 | |
| Auflösung | 1987 | |
| Neugründung | 2003 | |
| Website | http://www.fgth.org.uk | |
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| Peter Gill | ||
| Holly Johnson | ||
| Brian Nash | ||
| Mark O’Toole | ||
| Paul Rutherford | ||
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten |
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| Alben | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singles | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Frankie Goes to Hollywood (FGTH) war eine britische Popgruppe der 1980er Jahre. Ihre größten Erfolge waren Relax, Two Tribes und The Power of Love.
Inhaltsverzeichnis |
Bandgeschichte [Bearbeiten]
Die Gruppe bestand aus den Liverpooler Musikern Holly Johnson (Gesang), Paul Rutherford (Gesang, Keyboards), Peter Gill (Schlagzeug, Percussion), Mark O’Toole (Bass) und Brian Nash (Gitarre). Sänger Holly Johnsons musikalische Karriere begann bei der Punk-Band Big in Japan, zu der auch Ian Broudie (später The Lightning Seeds) und Bill Drummond (später zahlreiche weitere Projekte wie The JAMs und The KLF) zählten. Den Bandnamen „Frankie Goes to Hollywood“ gaben sich die Musiker, inspiriert von einer an eine Wand ihres Proberaums gepinnten Buchseite, die Abbildung einer Zeitungsseite. Der Artikel zeigte Frank Sinatra mit der Überschrift Frankie Goes Hollywood. Johnson ergänzte, so schreibt er in seiner Autobiographie A Bone in My Flute, das To, da der Name dadurch flüssiger klang.[9] Die erste Band, der Johnson unter diesem Namen angehörte, kam über Übungssessions nie hinaus. Als er mit Nash und Gill sowie später O´Toole und Rutherford eine neue Band gründete, wählte er erneut diesen Namen und trat zunächst mit Two Tribes auf diversen Festivals auf. Nachdem Trevor Horn die ersten Songs für gut befunden hatte, wandte er sich der Gruppe als Produzent zu.
Die im Oktober 1983 erschienene Single Relax erklomm schnell die britischen Charts und wurde, im Januar 1984 auf Platz 6 angekommen, von der BBC aufgrund des anzüglichen Covers und des homoerotischen Textes in Radio- und Fernsehsendungen zensiert. Trotzdem blieb der Titel fünf Wochen lang die Nummer 1. Der Bann wurde zu Weihnachten 1984 aufgehoben.
Als nächste Single kam im Mai 1984 Two Tribes auf den Markt. Der Anti-Kriegssong mit martialischer Aufmachung blieb neun Wochen an der Spitze. Dies gelang vor ihnen nur der Band Wings mit Mull of Kintyre (1977–78). Two Tribes wurde von Sirenen eingeleitet und der Sprecher der britischen Regierungskampagne Protect and Survive für den Schutz vor atomaren Auseinandersetzungen, Patrick Allen, wurde als Sprechstimme für den Song gewonnen.
Ende 1984 brachte FGTH die dritte Single The Power of Love heraus, die im Dezember 1984 als letzte ihrer Singles Platz 1 der Charts belegte. Frankie Goes to Hollywood war nach Gerry & the Pacemakers im Jahr 1963 die erste Band, die mit ihren ersten drei Singles den Platz 1 der Charts belegten. FGTH widmeten Gerry & the Pacemakers auch ein Remake ihres erfolgreichsten Songs Ferry Cross the Mersey, den sie auf ihrem ersten Album Welcome to the Pleasuredome veröffentlichten.
Im Mai 1985 brachte FGTH ihre vierte Single Welcome to the Pleasuredome heraus. Sie kam erstmals nicht auf den ersten Platz in Großbritannien, sondern erreichte Platz 2. Die Albumversion musste stark gekürzt werden, damit das gleichnamige Doppelalbum Welcome to the Pleasuredome nicht zu lang wurde.
Erst im August 1986 erschien die nächste Single Rage Hard, ein Vorgeschmack auf das im Oktober 1986 erscheinende Album Liverpool. Die Single erreichte Platz 4 in der britischen Hitparade. Die nachfolgende Auskopplung Warriors of the Wastelands erreichte Platz 19, die letzte Auskopplung Watching the Wildlife nur noch Platz 28.
Nach einem heftigen Streit im Januar 1987 während einer Tournee zwischen Johnson und O’Toole in der Londoner Wembley Arena wurde klar, dass sich die Gruppe nach der Tour auflösen würde. Nach Auflösung der Band erfuhr die Öffentlichkeit, dass Holly Johnson HIV-positiv ist. Paul Rutherford und Holly Johnson hatten ihr Coming-out.[10]
Die Rolle Horns [Bearbeiten]
Zusammen mit Trevor Horn hatte FGTH einen bis dahin unbekannten bombastischen Sound mit diversen Langversionen ihrer einzelnen Titel produziert. Zudem wurde eine zum damaligen Zeitpunkt gewaltige Vermarktungsmaschinerie in Gang gesetzt. Unter anderem wurde ein T-Shirt mit FGTH-Logo und ein eigenes Computerspiel zum Kauf angeboten.
Trevor Horn gilt als Entdecker der Band, war Chef ihres späteren Labels Zang Tuum Tumb (ZTT Records) und Produzent während der Pleasuredome-Phase. Horn hatte eine exakte Vorstellung davon, wie FGTH klingen sollte und war nicht davon überzeugt, dass die Band musikalisch ausreichend qualifiziert war, dies umzusetzen. So war auf den ersten Singles Relax und Two Tribes außer Sänger Holly Johnson kein weiterer Musiker der Band zu hören. Horn ließ stattdessen Studiomusiker spielen.[11]
Anlässlich Trevor Horns 25-jährigem Jubiläums als Musiker und Produzent im Jahr 2004, formierte sich die Band nach 17 Jahren neu, jedoch ohne Johnson und Nash. Die Rolle als Leadsänger übernahm der damals 28-Jährige Ryan Molloy, der zuvor extra für das Konzert in der Wembley Arena gecastet wurde.[12]
Diskografie [Bearbeiten]
Alben [Bearbeiten]
- 1984: Welcome to the Pleasuredome
- 1984: Welcome to the Pleasuredome (Extraits)
- 1985: Bang!
- 1985: Pleasure-Pak (Box)
- 1986: Liverpool
nach Auflösung der Band:
- 1993: Bang!… The Greatest Hits
- 1994: Reload! Frankie: The Whole 12 Inches
- 2000: Maximum Joy
- 2000: Welcome to the Pleasuredome (Wiederveröffentlichung mit 2 Bonus-Tracks)
- 2000: Liverpool (Wiederveröffentlichung mit 2 Bonus-Tracks)
- 2000: The Club Mixes 2000 (Doppel-CD)
- 2001: Rage Hard – The Sonic Collection
- 2001: Twelve Inches
- 2002: Bang! ... Hard On (Triple Value Pack)
- 2002: Greatest Pleasure 12 Inches and More...
- 2009: Frankie Say Greatest
- 2009: Return to the Pleasuredome (Box)
- 2010: Welcome To The Pleasuredome (Deluxe Double CD Edition)
- 2011: Liverpool (Deluxe Double CD Edition)
- 2012: Sexmix (Doppel-CD)
- 2012: Frankie Said (Best-of)
Singles [Bearbeiten]
- 1983: Relax
- 1984: Two Tribes
- 1984: The Power of Love
- 1984: War (Hidden)
- 1984: Untitled (EP, Promo) – auch als 'Panic at the Whitehouse' E.P.
- 1985: Welcome to the Pleasuredome
- 1985: The Smash Hits Interviews: Frankie Goes to Hollywood
- 1986: Rage Hard
- 1986: Warriors of the Wasteland
- 1987: Watching the Wildlife
- 2000: Maximum Joy (Promo)
- 2004: Welcome to the Pleasuredome (Mac Devila RMX)
- 2009: Relax 2009 (Club Version und andere Mixe)
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ a b c d e f g h i j k Hit-Bilanz, deutsche Chart-Singles auf CD-Rom, Taurus Press
- ↑ a b c d e f g h i j Frankie Goes to Hollywood in den Austria-Charts
- ↑ a b c d e f g h i j k Frankie Goes to Hollywood in den Swiss-Charts
- ↑ a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Frankie Goes to Hollywood in den UK-Charts
- ↑ a b c The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7
- ↑ a b c Frankie Goes to Hollywood in den deutschen Album-Charts
- ↑ a b c d The Power of Love in den deutschen Charts
- ↑ a b c d Top Pop Singles 1955-2006 von Joel Whitburn, Record Research 2007, ISBN 978-0-89820-172-7
- ↑ Holly Johnson: A Bone in My Flute. Random House, London 1994, ISBN 0-7126-6145-X, S. 133
- ↑ Frankie Goes to Hollywood auf laut.de
- ↑ Bandbiografie auf intro.de
- ↑ Frankie's new vocalist unveiled, news.bbc.co.uk]
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Frankie Goes to Hollywood – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Website von Frankie Goes to Hollywood
- Diskographie
- Frankie Goes to Hollywood – Diskografie bei Musik-Sammler.de
- Frankie Goes to Hollywood bei MusicBrainz (englisch)
- Frankie Goes to Hollywood bei Discogs (englisch)