Holly Johnson

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Holly Johnson (In der Bildmitte mit langem schwarzem Mantel)

Holly Johnson (* 9. Februar 1960 in Liverpool; eigentlich William Johnson) ist ein britischer Sänger, Songschreiber und Maler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Johnson war in den späten 1970er Jahren Mitglied der britischen Punk-Musikgruppe Big In Japan. Er wurde vor allem bekannt als Sänger der Popgruppe Frankie Goes to Hollywood. Im Jahre 1987 verließ er die Gruppe, da er mit der musikalischen Weiterentwicklung nicht einverstanden war. Holly Johnson und sein Bandkollege Paul Rutherford outeten sich nach der Trennung der Band als homosexuell. Schon in den frühen 1980er Jahren begann Johnson mit der Malerei. Sein künstlerischer Stil ist unter anderem geprägt durch die plakative Verwendung von Phallus-Symbolen und die Auseinandersetzung mit Homosexualität. Im Jahre 1989 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum, das es auf Platz 1 in den britischen Charts schaffte. Im Jahre 1991 erfuhr er, dass er HIV-positiv ist. 1993 machte er seine Erkrankung öffentlich. Er ist einer der Langzeit-Überlebenden, die seit mehr als 21 Jahren mit ihrer Infektion leben.

1994 erschien Johnsons Autobiografie A Bone in My Flute.

[Bearbeiten] Diskografie

  • Ferry 'Cross the Mersey (The Christians, Holly Johnson, Paul McCartney, Gerry Marsden & Stock Aitken Waterman) Benefiz-Single (D #5, AT #15, CH #11, UK #1)
  • Blast (1989)
    • Love Train (D #4, AT #17, CH #8, UK #4, US #65)
    • Americanos (D #2, AT #1, CH #4, UK #4)
    • Atomic City (D #16, AT #19, CH #10, UK #18)
    • Heaven's Here (D #58, UK #62)
  • Dreams That Money Can't Buy (1991)
    • Where Has Love Gone (UK #73)
    • Across the Universe (UK #99)
    • The People Want to Dance
  • Legendary Children (All of Them Queer) (1994)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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