Fritz Fleer

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Jüngling mit Möwe, (1955) Hamburg, an der Kennedybrücke

Fritz Fleer (* 21. November 1921 in Berlin; † 1997 in Hamburg) war ein deutscher Bildhauer.

1940 legte er sein Abitur ab, das Kriegsende 1945 verbrachte er als Marinesoldat in Norwegen. Fritz Fleer studierte von 1946 bis 1950 an der Hamburger Landeskunstschule  – der späteren Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) – in der Bildhauerklasse von Edwin Scharff. Eine Studienkollegin war Ursula Querner.

1948 bis 1952 betrieb Fleer gemeinsam mit Heinz Pisulla in Hamburg eine Bronzegießerwerkstatt. Als freischaffender Künstler schuf er ab 1950 gegenständliche Kunstwerke, sog. "Kunst am Bau" - allein von dem städtischen Wohnungsunternehmen SAGA erhielt er Aufträge für 17 Plastiken und Skulpturen in Hamburg. [1] Des Weiteren war er tätig als Schöpfer sakraler metallischer Skulpturen. Fleer wurde im Jahr 1966 mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet.

Verheiratet war er mit der Fotografin Erika Fleer, aus der Ehe gingen 3 Kinder hervor. Zuletzt lebten sie in Hamburg-Wohldorf.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Großer Speerträger (1956) an den Grindelhochhäusern

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1] (PDF; 5,8 MB) Kunst im Quartier, Hamburgs großer Vermieter fördert Kultur in den Stadtteilen, Beispiele aus acht Jahrzehnten, SAGA (abgerufen am 10. November 2011)
  2. http://wieh.net/gottesdienst/kreuzweg.htm
  3.  Karin Berkemann, Denkmalschutzamt Hamburg (Hrsg.): "Baukunst von morgen!" Hamburgs Kirchen der Nachkriegszeit. Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937904-60-3, S. 49.