Ghost in the Shell 2 – Innocence

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Filmdaten
Deutscher Titel Ghost in the Shell 2 – Innocence
Originaltitel イノセンス, Inosensu
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch, Chinesisch, Englisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Mamoru Oshii
Drehbuch Mamoru Oshii
Produktion Mitsuhisa Ishikawa,
Toshio Suzuki
Musik Kenji Kawai
Kamera Miki Sakuma
Schnitt Sachiko Miki,
Chihiro Nakano,
Junichi Uematsu
Synchronisation

Ghost in the Shell 2 – Innocence (jap. イノセンス, Inosensu) ist ein im Jahr 2004 in Japan produzierter Anime vom Regisseur Mamoru Oshii und der Nachfolger von Ghost in the Shell.

Auf Deutsch erschien der Film am 17. April 2006 auf DVD bei Universum Anime.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Im Jahr 2032 leben Menschen mit Cyborgs und Puppen (Roboter ohne menschliche Eigenschaften) zusammen. Batō, ein Cyborg mit mechanischem Körper, der für die Sektion 9, einer geheimen Einheit des Innenministeriums, arbeitet, soll mit einem Kollegen in einer von weiblichen Puppen begangenen Mordserie recherchieren. Wie sie herausfinden, hat jemand junge Mädchen entführt, um ihre Seele (im Film Ghost genannt) in Begleitpuppen der Firma LOCUS SOLUS zu transferieren, da manche Kunden nach mehr als einer robotoiden Puppe verlangen. Es ist aber so, dass der Geist der kleinen Mädchen in den Puppen noch Speicher frei lässt, um Martial-Arts-Programme zu installieren. Die aufwendigen Puppen verschafften sich so Zugang zu elitären Kreisen, wo ihre Killerprogramme starteten. Hinter allem scheint zunächst ein Netzwerk aus Yakuza und politischer Kriminalität zu stecken.

Die Suche nach dem Urheber der Verschwörung führt die beiden Polizisten in eine ehemalige Sonderwirtschaftszone, jetzt ein gesetzloses Gebiet, wo sie sich mit dem Hacker Kim auseinandersetzen, in der sie Hackingangriffen auf ihren Verstand ausgesetzt sind und sich so nie sicher sind, ob sie sich wirklich in der Realität befinden. Batō wird, wie sich herausstellt, dort von Major Motoko Kusanagi unterstützt, seiner ehemaligen Vorgesetzten, deren Ghost mit Programm 2501 verschmolzen ist und sich nun im globalen Netzwerk verbreitet hat (siehe Ghost in the Shell).

Gegen Ende des Films entdecken sie in einer Offshore-Roboterfabrik von LOCUS SOLUS, dass die Killerprogramme vom – inzwischen von der Yakuza ermordeten – Versandleiter LOCUS SOLUS’ installiert wurden, um so Aufmerksamkeit auf die illegalen Aktivitäten zu lenken.

[Bearbeiten] Synchronisation

Rolle deutscher Sprecher japanischer Sprecher (Seiyū)
Batō Tilo Schmitz Akio Ōtsuka
Togusa Klaus-Peter Grap Kōichi Yamadera
Motoko Kusanagi Christin Marquitan Atsuko Tanaka
Aramaki Hasso Zorn Tamio Ōki
Ishikawa Erich Räuker Yutaka Nakano
Kim Gerald Paradies Naoto Takenaka

[Bearbeiten] Musik

Die Musik von Ghost in the Shell 2: Innocence wurde von Kenji Kawai komponiert. Da es sich bei dem Film um die Fortsetzung von Ghost in the Shell handelt, orientierte sich Kenji Kawai mit dem Einsatz eines großen japanischen Chors und von Taiko-Trommeln bewusst am Stil des Vorgängerfilms, dessen Musik ebenfalls aus seiner Feder stammt.

Das Lied Follow Me am Ende des Films wird von der Sängerin Kimiko Itō gesungen. Der Text stammt von Herbert Kretzmer und Hai Shaper, die Musik von Joaquín Rodrigo.

[Bearbeiten] Rezeption

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film wurde auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2004 gezeigt. In der Vergangenheit waren insgesamt lediglich sechs Animationsfilme für die Goldene Palme nominiert worden.[2]

[Bearbeiten] Kritik

„Eindrucksvolle Fortsetzung des gleichnamigen Anime-Klassikers aus dem Jahr 1995, die formal einen Höhepunkt des Genres markiert und inhaltlich reizvoll, wenn auch mitunter etwas plakativ an die philosophischen Diskurse um die Seele von Mensch und Maschine anknüpft.“

Lexikon des Internationalen Films

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Ghost in the Shell 2 - Innocence. In: Universum Anime. Universum Film GmbH, abgerufen am 26. Juni 2011.
  2. Katherine Luther: Press Release - Ghost in the Shell:Innocence. About.com, 2. Mai 2004, abgerufen am 10. August 2008 (englisch).

[Bearbeiten] Weblinks

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