Heinz Zednik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Heinz Zednik (* 21. Februar 1940 in Wien) ist ein österreichischer Charaktertenor.

Zednik studierte am Konservatorium Wien, debütierte 1964 in Graz und wurde 1965 Mitglied der Wiener Staatsoper. Ab 1970 sang er bei den Bayreuther Festspielen, wo er als Mime, Loge und David der Nachfolger von Gerhard Stolze und Gerhard Unger war. Im sogenannten Jahrhundertring 1976 verkörperte er unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez in der Regie von Patrice Chereau den Loge im Rheingold und den Mime im Siegfried. Ab 1980 wirkte er bei den Salzburger Festspielen mit, wo ihn Herbert von Karajan als Bardolfo in Giuseppe Verdis Falstaff engagierte. Unter dessen Leitung sang er später auch den Valzacchi in Rosenkavalier, unter der Leitung Claudio Abbados den Schreiber in Chowanschtschina, unter der Leitung James Levines den Monostatos in der Zauberflöte unter der Leitung Lorin Maazels den Regisseur in Un ré in ascolto.

Im Liedgesang widmet sich Heinz Zednik einem ausgefallenen Repertoire. So etwa Ernst Kreneks Liedzyklus Reisebuch aus den Österreichischen Alpen, sowie dem Krämerspiegel von Richard Strauss oder den eigens für ihn komponierten Grünspan-Liedern von Franz Thürauer. Außerdem zählt Zednik zu den führenden Interpreten des klassischen Wienerliedes.

Heinz Zednik gilt vielen aufgrund seines natürlichen Talents für Komik, Posse und Ironie sowie seiner hohen, sehr flexiblen Stimme und seiner kleinen, schmalen Gestalt als die Idealbesetzung für seine Paraderollen.