Verlag Heinz Heise

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Verlag Heinz Heise GmbH & Co. KG
Verlag Heinz Heise-Logo
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1949
Sitz Hannover, Deutschland
Leitung Christian Heise, Vorsitzender
Mitarbeiter 650
Umsatz 108,7 Millionen Euro (2008)
Branche Medien
Website www.heise-verlag.de

Der Verlag Heinz Heise wurde 1949 von Heinz Heise in Hannover als Adress- und Telefonbuchverlag gegründet. Später nahm er als weitere Geschäftsfelder Zeitschriften, Fachbücher und Loseblattsammlungen in sein Portfolio auf. 2002 wurden die Geschäftsbereiche in eigenständige Gesellschaften unter dem Dach der Heise Medien Gruppe aufgespalten.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verlag wurde 1949 von Heinz Heise in Hannover gegründet und publiziert Adress- und Telefonbücher, 1955 wurden Niederlassungen in Bremen, 1992 in Rostock sowie 2006 in Osnabrück eröffnet. Im Oktober 2002 wurden die Geschäftsbereiche Telefonbücher – Verlag Heinz Heise GmbH & Co. KG, Zeitschriften/Fachbücher/Loseblattwerke – Heise Zeitschriften Verlag GmbH & Co. KG und Adressbücher – Heise Adressbuch Verlag GmbH & Co. KG unter dem Dach der Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG als eigenständige Unternehmen umstrukturiert.

Derzeitiger Geschäftsführer des Verlag Heinz Heise ist Ansgar Heise, Sohn des Verlegers Christian Heise. Der Verlag ist Mitglied im Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e. V. (VDAV) und der European Association of Directory and Database Publishers (EADP).

Tätigkeiten[Bearbeiten]

Im Heise Zeitschriften Verlag erscheinen neben Loseblattwerken zum Thema Baurecht und Arbeitsrecht die Periodika c’t (seit 1983[1]), iX (seit 1988[2]) und Technology Review (seit 2003[3]) sowie das Online-Magazin Telepolis (seit 1996[4]). Die Redaktionen von c’t, iX, Technology Review und Telepolis bestücken Heise online, das zu den erfolgreichsten deutschsprachigen IT-News-Portalen zählt.

Der Heise Verlag setzte sich schon frühzeitig mit elektronischen Medien auseinander. Zu den ersten Experimenten gehörten der Aufbau des (erfolglosen) Kommunikationssystems CosmoNet und das erste auf einem digitalen Speichermedium ausgelieferte Computermagazin Input 64.

Der Verlag kooperierte bei Produktionen des Hessischen Rundfunks, welcher von 2003 bis Juni 2011 für das hr-fernsehen die 30-minütige TV-Sendung c’t magazin.tv mit den Moderatoren Mathias Münch und Georg Schnurer ausstrahlte und ist mit 30 % Miteigentümer des Gesellschafters NiedersachsenRadio, welcher 50,15 % Anteile an der niedersächsischen Hörfunkkette Radio21 hält.

Online- und Printmedien des Heise-Verlags (Auswahl)[Bearbeiten]

Verlagsgebäude in Hannover (Groß-Buchholz)
  • c’t – Magazin für Computertechnik – Printversion erscheint 14-täglich (jeweils montags am Kiosk, für Abonnenten schon samstags)
  • Das Örtliche sowie acht überregionale Telefonbücher für den norddeutschen Raum (Verlag Heinz Heise)
  • Elrad – Magazin für Elektronik und technische Rechneranwendung (bis zur selbständigen Herausgabe mit Beilage „computing today“ oder kurz „c’t“)
  • Gateway
  • heise online, Newsticker sowie Onlineauftritte der Printmedien des Heise Zeitschriften Verlag und verschiedene themenbezogene „Channels“
  • iX – Magazin für professionelle Informationstechnik; Printversion erscheint monatlich (jeweils der dritte Donnerstag eines Monats)
  • Linux Computing – seit Oktober 2000 durch Beteiligung an der MEK3 Verlag GmbH & Co. KG – mittlerweile eingestellt
  • Mac & i – Magazin rund um Apple
  • Technology Review - deutschsprachige Ausgabe des vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) veröffentlichten Technology Review.
  • Telepolis - Magazin, das die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung von IT zum Schwerpunkt hat; wird seit 1998 nur noch Online angeboten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Verlag Heinz Heise – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Harald Bögeholz: 25 Jahre c't. Website von heise online. Abgerufen 2. März 2010.
  2. Jürgen Seeger: IT-History-Rätsel zum 20-jährigen iX-Jubiläum. Website von heise online. Abgerufen 2. März 2010.
  3. Jürgen Kuri: Heise startet deutschsprachige „Technology Review“. Website von heise online. Abgerufen 2. März 2010.
  4. Michaela Simon: 10 Jahre Telepolis. Website von Telepolis. Abgerufen 2 März 2010.

52.3869.81Koordinaten: 52° 23′ 10″ N, 9° 48′ 36″ O