Heuneburg

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Heuneburg: Rekonstruierte keltische Häuser, im Hintergrund die Lehmziegelmauer

Die Heuneburg ist eine vor- und frühgeschichtliche Höhensiedlung am Oberlauf der Donau im Ortsteil Hundersingen der Gemeinde Herbertingen zwischen Ulm und Sigmaringen im Landkreis Sigmaringen. Die befestigte Kernanlage des frühkeltischen Fürstensitzes aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ist etwa 300 Meter lang und bis zu 150 Meter breit. Sie ist eine der bekanntesten Fundstellen aus keltischer Zeit in Mitteleuropa.[1]

Lage[Bearbeiten]

Ausschnitt einer Flurkarte (um 1800) des Heuneburgareals

Strategisch günstig auf einem Bergsporn in einer Höhe von 605 Meter gelegen, an einem zur Donau steil abfallenden Ufer, bietet sich auf dem rund drei Hektar großen Burgplateau[1] ein guter Blick über das Donautal hinweg zum Bussen (767 m).[2] Bei schönem Wetter bietet sich zudem ein herrlicher Ausblick auf die Alpen.

Grabungen[Bearbeiten]

Seit 1950 werden hier archäologische Ausgrabungen durchgeführt.[1] Die von 1950 bis 1979 betriebenen Grabungen durch Adolf Rieth, Kurt Bittel, Egon Gersbach und Wolfgang Kimmig belegen eine Besiedlung nachweislich seit der mittleren Bronzezeit (16.–13. Jahrhundert v. Chr.).

Seit 2003 läuft ein Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu frühkeltischen Fürstensitzen in Mitteleuropa, in dessen Rahmen im Außenbereich der Heuneburg seit 2004 umfangreiche Grabungen stattfinden.[1]

Dabei wurden Holzfunde an der Nordspitze der Heuneburg gemacht. 2005 wurde die befestigte Vorburg untersucht. Dabei entdeckte man im Nordwesten vor der Kernanlage der Heuneburg die Steinfundamente eines monumentalen Stadttores aus dem 6. Jahrhundert vor Christus, das zwischen 2005 und 2008 freigelegt wurde und für die Hallstattzeit nördlich der Alpen bisher einmalig ist.[3] Ungewöhnlich ist hier die Verwendung von präzise behauenen Kalksteinquadern, da die „Stadt“-Mauer aus luftgetrockneten Lehmziegeln bestand. Diese hätten sich eigentlich durch den Regen mit der Zeit auflösen müssen. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wurden die Mauern regelmäßig gekalkt. Daher wird das heutige Modell der Heuneburg mit einer weißen Mauer dargestellt.

Heuneburg: Rekonstruierte Gebäude und Lehmziegelmauer

An der Nordspitze der Heuneburg wurde 2008, 2009 und 2010 durch Studenten der Universität Tübingen sowie Studenten aus Frankreich, Rumänien, Zypern und England ein Grabensystem in einer wissenschaftlichen Lehrgrabung untersucht.[4]

Am 28. Dezember 2010 wurde unweit der Heuneburg ein im Sommer 2010 entdecktes Kammerschachtgrab mit reichen Schmuckbeigaben vollständig geborgen, aufgrund der Grabbeigaben wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Fürstin aus dem Heuneburg-Adel handelt.[5] Das Prunkgrab aus der frühen Keltenzeit ist rund 2600 Jahre alt. Die gesamte Grabkammer wurde als 7,5 × 6 Meter großer und rund 100 Tonnen schwerer Erdblock geborgen.

Neben den wissenschaftlichen Forschungsgrabungen gibt es auch Lehrgrabungen von der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern.

Verdient machte sich Jörg Bofinger, der den aus der konventionellen Luftbildarchäologie bekannten Fundstellen durch die Untersuchungsmethode des Airborne Laserscannings (Lidar) viele Neuentdeckungen hinzufügte und mittels rechnerischen Verfahren archäologische Strukturen sichtbar gemacht hat. Hierzu zählt u.a. der Verlauf der Wall-Grabenanlage im Bereich der Heuneburg-Außensiedlung, die erst die Dimension der Anlage erahnen lässt. So kann heute gesagt werden, dass wohl überhaupt erst in einem Drittel von ihr gegraben wurde.

Besiedlung[Bearbeiten]

Die älteste nachgewiesene Besiedlung fand in der Mittelbronzezeit, das heißt im 15. bis 13. Jahrhundert v. Chr. statt, als der Bergsporn durch Anlage von mächtigen Wall- und Grabenanlagen so umgeformt wurde, dass er für eine leichte Verteidigung noch besser geeignet war. Anschließend wurde das gerade einmal 2 Hektar große Plateau mit einer Holzkastenmauer befestigt. Mit dem Beginn der Urnenfelderzeit im 12. Jahrhundert v. Chr. wurde die Siedlung wieder verlassen, ohne dass Spuren einer Zerstörung gefunden wurden.

Besonders herausragend ist aber die hallstattzeitliche befestigte Siedlung. Um 600 v. Chr. entstand hier ein so genannter Fürstensitz der Hallstattkultur. Vorterrassen und umgebende Begräbnisplätze (z.B. Fürstengrabhügel „Gießübel“, Hügelgrab „Hohmichele“, Grabhügelfeld „Hohmichele-Gruppe“, Gräberfeld Bettelbühl) verdeutlichen die Stellung der Heuneburg als eines der großen eisenzeitlichen Fürstensitze Süddeutschlands.

Bau der Heuneburg zu Beginn des 6. Jahrhunderts v. Chr. (Diorama im Heuneburgmuseum, Hundersingen)

Im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde die Anlage durch Feuer zerstört, Spuren der folgenden Frühlatènezeit fehlen, obgleich verwandte Reichtumszentren wie der Hohenasperg diese vor allem durch einen neuen Kunststil geprägte Zeit noch erlebten.

Neue Forschungen zeigten, dass zu der Burganlage selbst noch umfangreiche Außensiedlungen gehörten, die wohl ebenfalls befestigt waren. Die Einwohnerzahl betrug auf ihrem Höhepunkt 5.000 bis 10.000 Menschen. Funde am Ende der Grabungskampagne 2005 mit reichhaltigen Grabbeigaben eines zweijährigen Kindes (etruskische Goldanhänger und Goldfibeln) deuten auf eine gegenüber bisherigen Annahmen stärker gegliedertere Sozialstruktur der Kelten hin. Die dazu notwendige Arbeitsteiligkeit belegen Indizien für Werkstätten oder gar Handwerkerviertel, die nicht mehr nur für den Eigenbedarf produzierten.

Die Handwerkerviertel befanden sich im Südosten der Burg. Hier wurden Metallobjekte aus Bronze und Eisen hergestellt, die auch zum Export bestimmt waren. Unklar ist jedoch, woher die verwendeten Materialien stammten.[6]

Eine Vielzahl an Funden bezeugt die Handelskontakte zu anderen Völkern und Kulturen:[2] Griechische Importe, Bernstein von der Ostsee, Hörnchenfibeln aus Slowenien, Transportamphoren aus Marseille.

Auch im Mittelalter wurde die Heuneburg immer wieder als strategisch günstiger Platz genutzt, ohne jedoch wieder als dauerhafte Siedlung zu entstehen.

Deutung[Bearbeiten]

Die befestigte Siedlung der Hallstattzeit wird in der Forschung gerne als „Fürstensitz“ bezeichnet, obwohl der Begriff inzwischen besonders durch den Tübinger Ur- und Frühgeschicht­sprofessor Manfred Eggert stark kritisiert wird.

Die Heuneburg gehört zu denjenigen keltischen Siedlungen am Oberlauf der Donau, für die man einen Zusammenhang mit der von Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. erwähnten Stadt Pyrene vermutet hat, im Fall der Heuneburg zugleich mit dem Anspruch, die älteste literarisch erwähnte Siedlung nördlich der Alpen zu sein. Herodot erwähnt Pyrene bei einer geographischen Aussage über das Entstehungsgebiet der Donau, die „bei den Kelten und der Stadt Pyrene“ entspringe, bezieht sich hierbei aber auf Kelten, die „jenseits der Säulen des Herakles“ in Nachbarschaft der „Kynesier“ oder „Kyneter“, der aus seiner Sicht westlichsten Völkerschaft Europas[7] und demnach in einem Gebiet der Iberischen Halbinsel nahe der heutigen Algarve lebten, wo Besiedlung durch Kyneter durch eine von Avienus (Ora maritima 223 u.ö.) ausgeschöpfte, wahrscheinlich vorherodotische Überlieferung bezeugt und keltische Präsenz inschriftlich seit der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. nachgewiesen ist.[8] Die Vermutung, ein Zusammenhang mit der Heuneburg könne trotzdem bestehen, stützt sich vornehmlich darauf, dass die Heuneburg in einer Region unweit der tatsächlichen Donauquellen liegt, in ihrer Wehranlage möglicherweise auf griechische Vorbilder zurückgeht und jedenfalls in griechischen Handelsbeziehungen stand, während andererseits in der von Herodot irrtümlich angegebenen iberischen Region eine Stadt Pyrene bisher nicht und auch an den mediterranen Ausläufern der Pyrenäen, wo sie aufgrund anderer antiker Überlieferung meist vermutet wird, zumindest nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte.[9]

Museale Aufbereitung[Bearbeiten]

In den letzten Jahren wurde, nicht zuletzt unter Einbeziehung von Geldmitteln aus dem Projekt LEADER, einer Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union, versucht, die vor- und frühgeschichtliche Zeit museal aufzubereiten. Hierzu wurde das Heuneburgmuseum, das über die Heuneburg als bedeutendes Machtzentrum der Hallstattzeit informiert, in Hundersingen eingerichtet. Auf der Heuneburg entstand ein Freilichtmuseum mit Rekonstruktionen und es wurde der Heuneburg-Rundwanderweg angelegt.

Trägerschaft[Bearbeiten]

Träger des international bedeutsamen Kulturgutes ist die Gemeinde Herbertingen, zu der Hundersingen gehört. Der Grund und Boden gehört dem Land Baden-Württemberg.[10]

Am 22. Juni 2008 gab die Gemeinde Herbertingen bekannt, dass sie sich außerstande fühlt, dauerhaft alleine den Unterhalt (und womöglich weiteren Ausbau) der Museen zu stemmen. Als Grund wurde genannt, dass die lange Zeit erhoffte Lösung – das Land Baden-Württemberg steigt mit ein – bisher ausgeblieben sei. Aus diesem Grund erfolgte die Bewerbung um den Titel UNESCO-Welterbestätte. Am 11. Dezember 2012 beschloss der Gemeinderat von Herbertingen, den Betrieb des Freilichtmuseums und des Heuneburgmuseum im Dorf Hundersingen nicht weiterzuführen. Die beiden Gestattungsverträge mit dem Land Baden-Württemberg über die Nutzung des Plateaus und den Parkplatz für das keltische Freilichtmuseums Heuneburg wurden zum 31. Oktober 2013 gekündigt.[10] In der Folge wurde vereinbart, dass die Gemeinde das Museum im Dorf behält und in Eigenregie weiter betreibt, während für das Freilichtmuseum ab 1. November 2013 ein neuer Träger eingesetzt wird. Für zunächst drei Jahre übernimmt die „Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.“ die Trägerschaft in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg und dem Verein Heuneburg-Museum e.V.[11] Am 4. April 2014 eröffnete das Freilichtmuseum Heuneburg unter der neuen Trägerschaft seine Tore.[12]

Heuneburgmuseum[Bearbeiten]

Heuneburgmuseum: Bau von Gebäuden und Lehmziegelmauer, frühes 6. Jahrhundert v. Chr. (Diorama)

Das Heuneburgmuseum, auch Keltenmuseum Heuneburg genannt, wurde als Ergebnis der wissenschaftlichen Aufarbeitung der dreißigjährigen Ausgrabungen auf der Heuneburg in der früheren Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen eingerichtet. Um die Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, inzwischen in die Jahre gekommene, ehemalige Zehntscheuer grundlegend renoviert. Die historische Bausubstanz von Außenmauern und Dachstock bildet den Kontrast zu den nüchternen Inneneinbauten für das renovierte Museum, das auch inhaltlich Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Neben den im ersten Stock gezeigten Grabungsfunden gibt das Museum im Erdgeschoss eine Übersicht über die mehr als hundertjährigen Forschungen im Bereich der Heuneburg mit den methodischen Grundlagen der systematischen Ausgrabungen. Daran schließt sich die ausführliche Darstellung der wichtigsten Siedlungsstadien und Befestigungswerke der Heuneburg von der Jungsteinzeit bis in historische Zeit an. Die ständige Ausstellung wird ergänzt durch eine Lichtbildschau. Das Dachgeschoss ist meist jährlich wechselnden Sonderausstellungen vorbehalten. Der Verein Heuneburgmuseum e.V. erhielt 1985 für seine Tätigkeit den Württembergischen Archäologiepreis.

Freilichtmuseum Keltischer Fürstensitz Heuneburg[Bearbeiten]

Freilichtmuseum Heuneburg: Rekonstruiertes Herrenhaus

Das Freilichtmuseum Heuneburg entstand ab 1997, als die Gemeinde Herbertingen das Plateau durch seinen Bauhof roden ließ und dort in den Jahren 1998 bis 2001 das Freilichtmuseum Keltischer Fürstensitz Heuneburg errichtete. Auf einem umzäunten Gelände befinden sich seither zahlreiche Rekonstruktionen, wie die eines „Donautors“ mit einer über 80 Meter langen, originalgetreu wieder aufgebauten, Lehmziegelmauer sowie mehrere Gebäude, unter anderem ein Herrenhaus, ein Wohnhaus, ein Speicher und ein Werkstattgebäude. Die Mauerrekonstuktion besteht aus luftgetrockneten Lehmziegeln auf einem Kalksteinsockel. Im Gegensatz zum Mittelmeerraum ist die Bautechnik nördlich der Alpen einzigartig.

Heuneburg-Rundwanderweg[Bearbeiten]

Heuneburg-Rundwanderweg (Streckenplan)

Der Heuneburg-Rundwanderweg, ein archäologischer Lehrpfad, führt seit 1993 über eine Strecke von insgesamt acht Kilometer vom Heuneburgmuseum im Ort Hundersingen zu den wichtigsten Fundstellen des frühkeltischen Siedlungszentrums an der oberen Donau und nach etwa 2,5 bis 3 Stunden wieder an den Ausgangspunkt zurück. Vom Museum führt der Heuneburg-Rundwanderweg zum Lehenbühl, einem Großgrabhügel aus der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr., und folgt der Randhöhe über der Donau. An dieser Strecke liegen die Reste der mittelalterlichen Baumburg (Buwenburg), die im Kern auf einen eisenzeitlichen Großgrabhügel zurückgehen mag. Von dort führt der Weg weiter am Talhof zum etwa drei Kilometer nordöstlich des Ortes gelegenen Freilichtmuseum Heuneburg. Der Lehrpfad führt nun in Richtung Norden, zu einer Gruppe von vier Großgrabhügeln im Gießübel/Talhau, und in den Wald. Über den Soppenweiher gelangt man zur Wiedhauhütte, dann zum Hohmichele, einer der größten noch erhaltenen Grabhügel Mitteleuropas, und schließlich zu einer keltischen Viereckschanze. Von dort geht es erst ostwärts durch den Wald, später südwärts über einen Feldweg nach Hundersingen. Die archäologischen Denkmäler sind mit ausführlichen Erläuterungstafeln versehen.[13]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bettina Arnold, Matthew L. Murray, Seth A. Schneider: Untersuchungen an einem hallstattzeitlichen Grabhügel der Hohmichele-Gruppe im „Speckhau“, Markung Heiligkreuztal, Gde. Altheim, Kreis Biberach. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1999. Theiss, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1469-7, S. 64–68.
  • Bettina Arnold, Matthew L. Murray, Seth A. Schneider: Abschließende Untersuchungen an einem hallstattzeitlichen Grabhügel der Hohmichele-Gruppe im „Speckhau“, Markung Heiligkreuztal, Gde. Altheim, Kreis Biberach. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2000. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1518-9, S. 67–70.
  • Bettina Arnold, Matthew L. Murray, Seth A. Schneider: Untersuchungen an einem zweiten hallstattzeitlichen Grabhügel der Hohmichele-Gruppe im „Speckhau“, Markung Heiligkreuztal, Gde. Altheim, Kreis Biberach. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2002. Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1780-7, S. 80–83.
  • Jörg Bofinger: Archäologische Untersuchungen in der Vorburg der Heuneburg – Siedlung und Befestigungssysteme am frühkeltischen Fürstensitz an der oberen Donau, Gde. Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2004. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1957-5, S. 82–86.
  • Jörg Bofinger: Stein für Stein … Überraschende Befunde im Bereich der Befestigungssysteme der Heuneburg-Vorburg, Gde. Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2005. Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2019-0, S. 73–78.
  • Kurt Bittel, Wolfgang Kimmig, S. Schiek: Die Kelten in Baden-Württemberg. Stuttgart 1981, S. 372 ff.
  • Ursula Brosseder, Eckart Sauter: Bemerkungen zur Heuneburg und ihrer Publikation. In: Praehist. Zeitschr. 78, 2003, Walter de Gruyter, Berlin, ISSN 0079-4848, S. 60–98.
  • Egon Gersbach: Die mittelbronzezeitlichen Wehranlagen der Heuneburg bei Hundersingen a.D. In: Arch. Korrespondenzblatt. 1973, 3, S. 417–422.
  • Egon Gersbach: Die Paukenfibeln und die Chronologie der Heuneburg bei Hundersingen/Donau. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg. 6, 1981, S. 213–223.
  • Egon Gersbach, Jochen Böhm: Die Heuneburg an der oberen Donau im Mittelalter. Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2793-2.
  • Sabine Hopert, Jürgen Wörner: Abschließende Nachuntersuchungen in Fürstengrabhügeln bei Hundersingen, Gemeinde Herbertingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1989. Theiss, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0830-1, S. 103–106.
  • Wolfgang Kimmig: Die Heuneburg an der oberen Donau. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. 4. Jg. 1975, Heft 1, S. 31–33 (PDF)
  • Wolfgang Kimmig: Die Heuneburg an der oberen Donau. (= Führer arch. Denkm. Bad.-Württ.). Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0360-1.
  • Frieder Klein: Neue Grabungen in der Südostecke der Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1998. Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1406-9, S. 92–95.
  • Friedrich Klein: Sondagengrabungen in einem Hügel der Gruppe „Salzet-Süd“ bei Ertingen-Binzwangen, Kreis Biberach. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2004. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1957-5, S. 74–76.
  • Friedrich Klein: Zum Abschluss der Sondage in der Grabhügelgruppe „Salzet-Süd“, Ertingen-Binzwangen, Kreis Biberach. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2005. Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2019-0, S. 83–85.
  • Siegfried Kurz: Nachuntersuchung in Fürstengrabhügeln bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1988. Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0583-3, S. 71–74.
  • Siegfried Kurz: Neue Ausgrabungen im Vorfeld der Heuneburg bei Hundersingen an der oberen Donau. In: Germania. 76, 1998, S. 527–547.
  • Siegfried Kurz: Untersuchungen zur Herausbildung der hallstattzeitlichen Siedlung auf der Heuneburg. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. 29. Jg. 2000, Heft 1, S. 20–25. (PDF)
  • Siegfried Kurz: Die Heuneburg-Außensiedlung. (= Befunde und Funde Forschungen und Bericht zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg. Band 72). Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1521-9.
  • Siegfried Kurz, Siegwalt Schiek: Bestattungsplätze im Umfeld der Heuneburg. (= Forsch. u. Ber. Vor- u. Frühgesch. Bad.-Württ. Band 87). Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1693-2.
  • Siegfried Kurz: Siedlungsforschungen im Umfeld der Heuneburg bei Hundersingen, Gde. Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen – Zum Stand des DFG-Projektes. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2001. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1659-2, S. 61–63.
  • Siegfried Kurz: Siedlungsforschungen im Umfeld der Heuneburg bei Hundersingen, Gde. Herbertingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2002. Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1780-7, S. 77–79.
  • Siegfried Kurz: Die Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen, und ihr Umland. Zum Abschluss des DFG-Projektes. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2003. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1876-5, S. 62–65.
  • Siegfried Kurz: Neue Forschungen im Umland der Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2004. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1957-5, S. 87–91.
  • Siegfried Kurz, Joachim Wahl: Zur Fortsetzung der Grabungen in der Heuneburg-Außensiedlung auf Markung Ertingen-Binzwangen, Kreis Biberach. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2005. Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2019-0, S. 78–82.
  • Hartmann Reim: Siedlungsgrabungen im Vorfeld der Heuneburg bei Hundersingen, Gde. Herbertingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1999. S. 53–57. Theiss, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1469-7.
  • Hartmann Reim: Grabungen im befestigten Vorwerk der frühkeltischen Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2000. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1518-9, S. 63–66.
  • Hartmann Reim: Spätbronzezeitliche Gräber und frühkeltische Siedlungsreste im Vorfeld der Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2001. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1659-2, S. 57–60.
  • Hartmann Reim: Die Außenbefestigung der Heuneburg bei Hundersingen, Gde. Herbertingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2002. Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1780-7, S. 72–76.
  • Hartmann Reim: Eine befestigte Siedlung der jüngeren Späthallstattzeit im Vorfeld der Heuneburg bei Hundersingen, Gde. Herbertingen, Kreis Sigmaringen. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2003. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1876-5, S. 56–61.

Heuneburgstudien[Bearbeiten]

  • Gustav Riek: Der Hohmichele. Ein Fürstengrabhügel der späten Hallstattzeit. (= Heuneburgstudien. Band 1; = Röm.-German. Forsch. Band 26). Berlin 1962.
  • Günter Mansfeld: Die Fibeln der Heuneburg 1950–1970. (= Heuneburgstudien. Band 2; = Röm.-German. Forsch. Band 33). Berlin 1973.
  • Amei Lang: Die geriefte Drehscheibenkeramik der Heuneburg 1950–1970 und verwandte Gruppen. (= Heuneburgstudien Band 3; Röm.-German. Forsch. Band 34). Berlin 1974.
  • Heinz-Werner Dämmer: Die bemalte Keramik der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. Band 4; Röm.-German. Forsch. Band 37). Mainz 1978.
  • Susanne Sievers: Die Kleinfunde der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. 5; Römisch-Germanische Forschungen Band 42). Mainz 1984.
  • Egon Gersbach: Ausgrabungsmethodik und Stratigraphie der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. 6; Röm.-German. Forsch. Band 45). Mainz 1988.
  • Daniela Fort-Linksfeiler: Die Schüsseln und Schalen der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. 7; Röm.-German. Forsch. Band 47). Mainz 1989.
  • Helga van den Boom: Großgefäße und Töpfe der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. Band 8; Röm.-German. Forsch. Band 51). Mainz 1991.
  • Egon Gersbach: Baubefunde der Perioden IVc – IVa der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. Band 9; Röm.-German. Forsch. Band 53). Mainz 1995.
  • Egon Gersbach: Baubefunde der Perioden IIIb – Ia der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. Band 10; Röm.-German. Forsch. Band 56). Mainz 1996.
  • Wolfgang Kimmig (Hrsg.): Importe und mediterrane Einflüsse auf der Heuneburg. (= Heuneburgstudien. Band 11; Röm.-German. Forsch. Band 59). Mainz 2000.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heuneburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Artikel

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Denkmalpflege Baden-Württemberg: Keltische Fürstensitze: Heuneburg (Video, 2:46 Min); abgerufen am 27. Januar 2013.
  2. a b Ostracher Seniorenunion erkunden Heuneburg. In: Südkurier vom 6. Juni 2009.
  3. Gabriele Kurz: Ein Stadttor und Siedlungen bei der Heuneburg (Gemeinde Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen). Zu den Grabungen in der Vorburg von 2000 bis 2006. In: Dirk Krausse: Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze und ihres territorialen Umlandes. Theiss, Stuttgart 2008 (= Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg. Band 101), S. 185–208.
  4. Archäologie. Lehrgrabung auf der Heuneburg. In: Südkurier. 24. Juli 2010.
  5. 100 Tonnen Keltengeschichte. In: Süddeutsche Zeitung Online. 28. Dezember 2010.
  6. Bittel, Kimmig, Schiek: Die Kelten in Baden-Württemberg. S. 372 ff.
  7. Herodot, Historien II, 33 und IV, 49; Zusammenstellung und kritische Diskussion der geographischen Zuordnungsversuche, noch ohne Berücksichtung der Heuneburg-These, bei Allan B. Lloyd, Herodotus Book II: Commentary 1-33. Brill, Leiden 1976, S. 140–145.
  8. Martín Almagro-Gorbea, La ocupación territorial lusitana y el proceso de romanización. In: T. Nogales (Hrsg.): Augusta Emerita. Territorios, Espacios, Imágenes y Gentes en Lusitania Romana, Madrid 2004, S. 19–39, S. 22f.
  9. Egon Gersbach: Abschließende Bemerkungen zur Lehmziegelmauer. In: ders.: Baubefunde der Perioden IVc - IVa der Heuneburg: Text und Tafeln. (= Heuneburgstudien. Band 9,1; Römisch-germanische Forschungen. Band 53). von Zabern, Mainz 1995, S. 93f.
  10. a b Hermann-Peter Steinmüller: Ein Leben für die Heuneburg. In: Südkurier. 26. Januar 2013 (online)
  11. Rüdiger Bäßler: Land wendet Schließung des Heuneburg-Museums ab. In: Stuttgarter Zeitung. 17. Juni 2013, abgerufen am 15. September 2013.
  12. Reinhard Rapp: Fortbestand der Heuneburg ist gesichert. In: Südkurier. 13. Dezember 2013, abgerufen am 7. Februar 2014.
  13. Von der Heuneburg nach Beuron. In: Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen. Landratsamt Sigmaringen, 2004, OCLC 314936296, S. 60–64.

48.0945972222229.412Koordinaten: 48° 5′ 40,5″ N, 9° 24′ 43,2″ O