Horné Lefantovce

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Horné Lefantovce
Wappen Karte
Wappen fehlt
Horné Lefantovce (Slowakei)
Horné Lefantovce
Horné Lefantovce
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Nitra
Region: Nitra
Fläche: 18,603 km²
Einwohner: 899 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 48,33 Einwohner je km²
Höhe: 157 m n.m.
Postleitzahl: 951 45
Telefonvorwahl: 0 37
Geographische Lage: 48° 25′ N, 18° 9′ O48.41944444444418.15157Koordinaten: 48° 25′ 10″ N, 18° 9′ 0″ O
Kfz-Kennzeichen: NR
Kód obce: 545635
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Mai 2012)
Bürgermeister: Anton Bódi
Adresse: Obecný úrad Horné Lefantovce
Farská 25
951 45 Horné Lefantovce
Webpräsenz: www.hornelefantovce.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Horné Lefantovce (deutsch Oberelefant, ungarisch Felsőelefánt) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei mit 899 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013), die zum Okres Nitra, einem Teil des Nitriansky kraj gehört.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich am Westhang des Gebirges Tribeč im Neutratal. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 157 m n.m. und ist 20 Kilometer von Nitra gelegen.

Geschichte[Bearbeiten]

Horné Lefantovce wurde zum ersten Mal 1113 als Villa Elefant schriftlich erwähnt, als getrennter Ort dann 1291 als Fenlefanch. Bedeutende Grundbesitzer im Mittelalter waren neben dem Geschlecht Elefánt auch Kaplay. 1369 entstand ein Paulinerkloster, dessen Mitglieder bis 1785, drei Jahre nach der Auflösung des Ordens, im Ort blieben. 1713 wurde die erste Schule gegründet.

Von 1976 bis 2002 war der Ort mit Dolné Lefantovce (deutsch Unterelefant, ungarisch Alsóelefánt) Teil der einheitlichen Gemeinde Lefantovce.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Ergebnisse der Volkszählung 2001 (1.451 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 97,86 % Slowaken
  • 0,41 % Magyaren
  • 0,21 % Ukrainer
  • 0,14 % Deutsche
  • 0,14 % Tschechen

Nach Religion:

  • 94,00 % römisch-katholisch
  • 2,21 % konfessionslos
  • 1,93 % keine Angaben
  • 1,38 % evangelisch
  • 0,28 % griechisch-katholisch

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Renaissance-Landschloss mit zwei Eckbastionen von 1618
  • spätbarockes Landschloss von 1744
  • römisch-katholische Kirche des Heiligen Martin von 1808
  • Gebäude des Paulinerklosters, 1948 zur Heilanstalt umgewandelt