Im weißen Rößl (1960)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Originaltitel | Im weissen Rössl |
| Produktionsland | Österreich, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1960 |
| Länge | 99 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Stab | |
| Regie | Werner Jacobs |
| Drehbuch | Helmuth M. Backhaus Janne Furch |
| Produktion | Carlton Film (Günter Stapenhorst) Sascha Film (Herbert Gruber) |
| Musik | Ralph Benatzky (Operette) Heinz Gietz (Bearbeitung) Johannes Fehring (Leitung) |
| Kamera | Heinz Schnackertz |
| Schnitt | Arnfrid Heyne |
| Besetzung | |
|
|
Im weißen Rößl ist eine deutsch-österreichische Filmkomödie aus dem Jahr 1960 mit den Hauptdarstellern Waltraud Haas und Peter Alexander. Der Film war der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen Peter Alexander und dem Regisseur Werner Jacobs.
Im weißen Rößl ist eine Verfilmung der Operette Im weißen Rößl von Ralph Benatzky. Gedreht wurde an den Originalschauplätzen am österreichischen Wolfgangsee. Diese Filmversion stützt sich zwar auf die Operette, nimmt aber doch zahlreiche Veränderungen vor. So wurde die Handlung in die Gegenwart versetzt, was es ermöglichte, dass Sigismund Sülzheimer in einem Hubschrauber vor dem Hotel Weißes Rössl eintrifft. Ottilie Giesecke wurde in Brigitte umbenannt. Die Musik schließlich wurde von Heinz Gietz in modernere, mit Swing- und Schlager-Elementen angereicherte Arrangements gefasst.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung[Bearbeiten]
Im Hotel „Zum weißen Rößl“ ist Hochsaison. Das Personal ist überfordert, Oberkellner Leopold schafft es aber mit Gesang, die unzufriedenen Gäste zu beruhigen.
Weniger Erfolg mit seinem Charme hat er bei seiner Chefin Josepha Vogelhuber, bei welcher er Annäherungsversuche macht. Diese jedoch weist ihn zurück: Sie ist verliebt in den Berliner Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler, einen langjährigen Stammgast, der für den Nachmittag erwartet und dann herzlich von ihr begrüßt wird.
Die Ankunft von Dr. Siedler wird auch von einem anderen Gast nur ungern gesehen: Der Fabrikant Wilhelm Giesecke, der nur auf Drängen seiner Tochter Brigitte Urlaub macht, hat gegen Siedler und dessen Mandanten, seinen Erzkonkurrenten Sülzheimer, einen Prozess verloren. Brigitte hindert dies jedoch nicht daran, den Avancen Siedlers nachzugeben.
Infolge eines Streits zwischen Leopold und Josepha wird Leopold gekündigt. Inzwischen ist auch der Sohn des Fabrikanten Sülzheimer namens Sigismund, ein ausgesprochener Weiberheld, im Hotel eingetroffen, der sich bei der Anreise in das lispelnde Klärchen verliebt hat.
Der gekündigte Leopold sieht sich gezwungen, außergewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen, um seiner verehrten Josepha die Augen zu öffnen. Er zieht als Gast in das Hotel ein und freut sich über das nun entstehende Chaos. Die Folgen sind Intrigen und turbulente Verwicklungen, die Leopold schlussendlich ans Ziel bringen, Josephas Liebe zu gewinnen.
Lieder[Bearbeiten]
- Im weißen Rössl am Wolfgangsee (Peter Alexander mit Chor)
- Es muss was Wunderbares sein (Peter Alexander)
- Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein (Peter Alexander mit Chor)
- Zuschau'n kann I net (Peter Alexander)
- Was kann der Sigismund dafür (Gunther Philipp)
- Es ist einmal im Leben so (Peter Alexander)
- Das ist der Zauber der Saison (Peter Alexander mit Chor)
- Aber meine Herrschaften (Peter Alexander)
Weiteres[Bearbeiten]
Die Dreharbeiten zu den Außenaufnahmen fanden im Sommer 1960 an Originalschauplätzen in Sankt Wolfgang statt, die Innenaufnahmen wurden im Herbst in Bad Ischl nachgeholt, außerdem entstanden einige Szenen in den Ateliers der Berglandfilm in Wien. Da in Österreich kein Hubschrauber für Filmaufnahmen zur Verfügung stand, musste ein deutscher Hubschrauber aufgrund der Zollbestimmungen demontiert auf einem LKW nach Österreich gebracht und dort wieder zusammengebaut werden. Gefilmt wurde auf Farbfilm von Eastmancolor, entwickelt wurde das Material im Kopierwerk Grinzing der Wien-Film, die Kopien erstellte Technicolor in London. Uraufführung war am 21. Dezember 1960 in München im Mathäser.
Kritiken[Bearbeiten]
„Reich an gekünsteltem Aufwand, etwas arm an natürlicher Heiterkeit“
– Lexikon des internationalen Films [1]
„Die Story wurde ganz auf die Jetzt-Zeit gestellt und auf >Musical< getrimmt.“
– Filmblätter[2]
Quellen[Bearbeiten]
- ↑ http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=11066&sucheNach=titel
- ↑ Manfred Hobsch: Liebe, Tanz und 1000 Schlagerfilme, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin, 1998, S. 157
Weblinks[Bearbeiten]
- Im weißen Rößl in der Internet Movie Database (englisch)
- Im weißen Rößl bei Filmportal.de
Der weißblaue Löwe | Straßenserenade | Gitarren der Liebe | André und Ursula | San Salvatore | Santa Lucia | Der Bettelstudent | Das einfache Mädchen | Der Graf von Luxemburg | Münchhausen in Afrika | Der Stern von Santa Clara | Hier bin ich – hier bleib ich | Ein Sommer, den man nie vergißt | Conny und Peter machen Musik | Im weißen Rößl | Mariandl | Drei Liebesbriefe aus Tirol | Freddy und das Lied der Südsee | Mariandls Heimkehr | Die lustige Witwe | Der Musterknabe | Heimweh nach St. Pauli | … denn die Musik und die Liebe in Tirol | Hilfe, meine Braut klaut | … und sowas muß um 8 ins Bett | Heidi | Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten | (Das Rätsel des silbernen Dreieck) | Das sündige Dorf | Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten | Der Mörderclub von Brooklyn | Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche | Wenn Ludwig ins Manöver zieht | Zur Hölle mit den Paukern | Zum Teufel mit der Penne | Charleys Onkel | Heintje – Ein Herz geht auf Reisen | Hurra, die Schule brennt! | Was ist denn bloß mit Willi los? | Heintje – Mein bester Freund | Zwanzig Mädchen und die Pauker: Heute steht die Penne kopf | Morgen fällt die Schule aus | Unser Willi ist der Beste | Willi wird das Kind schon schaukeln | Meine Tochter – Deine Tochter | Alter Kahn und junge Liebe | Das fliegende Klassenzimmer | Schwarzwaldfahrt aus Liebeskummer | Auch ich war nur ein mittelmäßiger Schüler | Zwei himmlische Dickschädel