Ingo Oschmann

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Ingo Oschmann (Juni 2008)

Ingo Oschmann (* 3. August 1969 in Bielefeld) ist ein deutscher Komiker, Entertainer und Zauberkünstler, der auch als Moderator und (Theater-) Schauspieler auf der Bühne steht. Im Jahr 2003 gewann er die erste Staffel der Sat.1-Casting-Show Star Search.

Biographie[Bearbeiten]

Ingo Oschmann trat erstmals 1992 als Zauberkünstler auf Kindergeburtstagen und Hochzeiten, bei Firmenjubiläen und Straßenfesten auf. 1993 besuchte Oschmann Workshops in den Bereichen Schauspielerei, Pantomime und Improvisation. In den Folgejahren schrieb er Programme für Kindergärten und Schulen in Bielefeld und Umgebung. Er bildete sich aber auch in den Bereichen Pantomime, Clown und Schauspiel weiter und hatte kleinere Soloauftritte im Theaterbereich.[1]

1996 entwickelte er Erwachsenen- und Kinderfortbildungsseminare für Theater und Zauberei. 1997 erweiterte Oschmann sein Repertoire durch Comedy, Kabarett und Moderation. Im selben Jahr gewann er das Casting der schönen Künste in München und arbeitete für das Kabarettduo Klöpke & Schiefer mit Regie- und Textarbeit.

Im Jahr 2000 unterhielt er sein Publikum zum ersten Mal mit seinem abendfüllenden Soloprogramm „Kommunikaze“. Des Weiteren entwickelte, organisierte und moderierte Oschmann in diesem Jahr das Varieté BELAMI. Seinen ersten größeren Erfolg feierte Ingo Oschmann beim Gewinn des Swiss Comedy Awards 2001, der ihm für seine Auftritte als Comedian und Kabarettist verliehen wurde. Oschmann absolvierte die Köln Comedy Schule, schrieb sein zweites Soloprogramm „Oben ist es besser als unten!“ und entwickelte, konzipierte und organisierte seit 2001 die monatliche „Figaro Comedy Show“ in einem Bielefelder Friseursalon, die er auch selbst moderierte. Hierzu lud er Komiker, Kabarettisten, Zauberkünstler, Varieté- und Kleinkünstler ein. Die Show (2006 nach einem Ortswechsel umbenannt in „Church of Comedy“) lief erfolgreich bis zum Ende des Jahres 2006.

2001 „entdeckte“ Oschmann im Rahmen eines Kunstprojektes den so genannten NRW-Nordpunkt.[2]

Nach dem Gewinn des Swiss Comedy Awards 2001[3] folgten viele Auftritte im Schweizer und im deutschen Fernsehen. 2003 gewann Ingo Oschmann die erste Staffel der deutschen Fernsehsendung Star Search in der Kategorie Comedy. Als Gewinn von Star Search bekam Ingo Oschmann seine eigene Fernsehshow namens Wenn Sie lachen, ist es Oschmann, die 2004 auf Sat.1 ausgestrahlt wurde (2 Staffeln).

Eine weitere eigene Show folgte im Herbst 2005 mit der Moderation der Fernsehsendung WWW – Die Witzigsten Werbespots der Welt auf Sat.1, von der auch 2006 und 2007 weitere Staffeln produziert wurden. Seit 2004 ist Ingo Oschmann in zahlreichen Sendungen des deutschen Fernsehens als Stand-up-Comedian und Zauberer aufgetreten, zum Beispiel im Ersten bei Lippe blöfft mit Jürgen von der Lippe, beim Star Quiz mit Jörg Pilawa, bei Verstehen Sie Spaß? mit Frank Elstner und bei Dieter Hallervordens Geburtstagsgala „Mit 70 hat man noch Träume“, im ZDF bei Johannes B. Kerner, bei Volle Kanne, Fun Factory - die Kreativ-Show, Kult am Sonntag und Willkommen bei Carmen Nebel, im WDR Fernsehen bei NightWash, Was liest du mit Jürgen von der Lippe und Annette Frier und Stratmanns mit Ludger Stratmann, auf Sat.1 bei Die Comedy-Falle und Stars am Limit mit Kai Pflaume, Genial daneben – Die Comedy Arena mit Hugo Egon Balder, Happy Friday, Hitgiganten, Anke Late Night mit Anke Engelke, Clever! – Die Show, die Wissen schafft mit Wigald Boning und Barbara Eligmann, der MyVideo Show mit Annika Kipp und Alles typisch - der große Klischee Test mit Janine Kunze, auf ProSieben im Quatsch Comedy Club mit Thomas Hermanns, bei Extreme Activity mit Jürgen von der Lippe und bei TV total mit Stefan Raab, im NDR bei der NDR Talk Show, im HR bei dingsvomdach und auf Kabel 1 bei Reklame, die Klassiker und Top Ten TV, beim KI.KA in der Sendung KI.KA Live, sowie auf Comedy Central in Folgen von NightWash.

Anfang 2006 moderierte Oschmann für zwei Monate das Live-Programm im Varietétheater Georgspalast (GOP-Varieté) in Hannover und präsentierte das tägliche Nachmittags- bzw. Abendprogramm mit internationalem Artistenensemble.

2007 erschien die DVD Ingo Oschmann live zu seinem dritten Soloprogramm „Wenn Sie lachen, ist es Oschmann“ aus dem Jahr 2005; außerdem zusammen mit Jürgen von der Lippe auch das Zauber-, Spiele-, Gastgeber- und AUCH Kochbuch „Schönen Abend!“ (auch als Hörbuch erschienen im Eichborn-Verlag). Im Sommer des Jahres 2007 zeichnete Ingo Oschmann neue Folgen seiner Fernsehsendung WWW – Die Witzigsten Werbespots der Welt auf, die im Herbst und Winter 2007/2008 auf Sat.1 ausgestrahlt wurden.

Im September und Oktober 2007 spielte Oschmann zusammen mit Jürgen von der Lippe, Astrid Kohrs und Mogens von Gadow als Theaterschauspieler im Theater an der Kö in Düsseldorf in dem Stück „3 Hanseln im Glück“, einer Komödie von René Heinersdorff.[4]

Im April 2008 stellte Oschmann sein Abendprogramm zum ersten Mal im außereuropäischen Ausland vor, nämlich bei zwei Auftritten im InterContinental Grand Stanford Hotel in Hongkong.[5]

Seit Frühjahr 2009 ist Ingo Oschmann mit seinem aktuellen Programm „Wunderbar, es ist ja so!“ auf Tour in ganz Deutschland und in der Schweiz unterwegs, des Weiteren moderiert er 2009 im WDR Fernsehen 2 Staffeln der Familiensendung Familienbande – Wer gehört zu wem? und verschiedene Festivals: die O2 World on Tour, Comedy Arts Festival in Moers, Comedy for Charity, Swiss Comedy Award und den Arosa - 10 Jahre Swiss Comedy Award in der Schweiz, das Gaffenberg Festival, das BahnWahnFestival, den NRW Tag, das Zeltfestival Ruhr und den Tag der Niedersachsen. Es folgen weitere Auftritte im TV, z.B. bei Stefan Raabs TV Total Pro7, bei Thomas Herrmanns im Quatsch Comedy Club Pro7, So lacht NRW WDR, Kult am Sonntag ZDF, bei Weck Up Sat1, im Funkhaus im WDR, und der ZDF Frühlingsshow. Der begeisterte Hobbykoch kocht mit Johann Lafer und Horst Lichter in Lafer!Lichter!Lecker!, tritt im ZDF Fernsehgarten, ZDF Fernsehgarten-Extra "Die Highlights", in der Aktuellen Schaubude und der Aktuelle Schaubude Weihnachtsaktion im NDR auf, er ist zu Gast bei Frank Elstners Menschen der Woche SWR, spielt in Jörg Pilawas Das Star Quiz ARD, im NRW Duell WDR und im Rateteam beim Dings vom Dach HR Fernsehen und zaubert - nicht nur für die Kleinen - im KiKa Live in der Sendung Magie und Fantasie.

2010 ist Ingo Oschmann nicht nur bundesweit erfolgreich mit seinem Bühnenprogramm (z.B. auf der Kieler Woche 2010) und der Schweiz unterwegs, er ist ebenso in verschiedenen TV-Sendungen zu Gast: Quatsch Comedy Club mit Thomas Herrmanns Pro7, So lacht der Norden NDR, Zwischen Himmel und Hölle MDR, im RTL Fun Club, im Rateteam der beliebten Sendung Dings vom Dach im HR-Fernshen, NightWash mit Klaus Jürgen "Knacki" Deuser EinsFestival/Comedy Central, Happy Birthday Night Wash im WDR und auf EinsFestival Männer machen Spass NDR, Ent- oder Weder im ZDF sowie in verschiedenen Talk-Formaten (Riverboat MDR; Kölner Treff WDR; Funkhaus WDR)

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Ingo Oschmann gründete einen Medien- und Merchandising-Verlag namens „Wunschkind“, der unter anderem das Album Kommando Zuversicht von Heinz Rudolf Kunze und die Live-CD Egal gibt's nicht von Hennes Bender herausbrachte.[6]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 2006: Quatsch Comedy Club – Das Beste aus 10 Jahren (DVD)
  • 2007: Ingo Oschmann live (DVD)
  • 2007: CD-Hörbuch Schönen Abend! – Geben Sie richtig Gast: Kochen, Spielen, Zaubern mit Freunden. (zusammen mit Jürgen von der Lippe), Eichborn Verlag, ISBN 978-3-8218-5452-6.
  • 2007: „Schönen Abend! – Geben Sie richtig Gast: Kochen, Spielen, Zaubern mit Freunden“. (zusammen mit Jürgen von der Lippe), Eichborn Verlag, ISBN 978-3-8218-6030-5.
  • 2008: Wie James Bond Bananen schält und 111 Spaßwetten, die Sie garantiert gewinnen. Eichborn Verlag, ISBN 978-3-8218-6047-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographie auf der Homepage von Ingo Oschmann
  2. www.der-nordpunkt.de/
  3. Homepage Swiss Comedy Award-
  4. Artikel in der „Westdeutschen Zeitung“ vom 8. September 2007
  5. Event-Ankündigung
  6. [1] (Version vom 14. April 2008 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt