Ivo Pitanguy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ivo Hélcio Jardim de Campos Pitanguy (* 5. Juli 1926 in Belo Horizonte, Minas Gerais, Brasilien) ist einer der Pioniere der plastischen Chirurgie.

Leben[Bearbeiten]

Ivo Pitanguy wuchs als eines von fünf Kindern des Chirurgen Antonio de Campos und der Marie Staël de Jardim auf. Er studierte Medizin an der Universidade Federal de Minas Gerais und an der Universidade Federal do Rio de Janeiro. Ein Stipendium ermöglichte ihm 1948 bis 1949 die Fortbildung bei John Longacre vom Bethesda North Hospital in Cincinnati, Ohio. In dieser Zeit operierte er auch bei Marquis Converse in New York. Er war der erste Vertreter der Handchirurgie in Südamerika und arbeitete am Santa Casa de Misericórdia in Rio de Janeiro. Von 1950 bis 1951 bildete er sich bei Marc Iselin in Suresnes, Frankreich weiter, der bekannt für seine Behandlungen von Verwundungen im Zweiten Weltkrieg war. Durch ein weiteres Stipendium des British Council konnte er in London bei Harold Gillies und Archibald McIndoe arbeiten.

1952 arbeitete er am Krankenhaus Souza Aguiar und wurde dann Professor an der Pontifíca Universidad Católico in Rio de Janeiro. 1963 gründete er dort die nach ihm benannte Privatklinik Clínica Ivo Pitanguy.

Er hat rund 500 plastische Chirurgen ausgebildet und etwa 800 Publikationen in Fachzeitschriften verfasst.

1955 heiratete er Marilu Nascimento und hat mit ihr vier Kinder.

Ehrungen u.a.[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Aesthetic Plastic Surgery of Head and Body, Springer, Berlin; Heidelberg; New York 1981, ISBN 0387087060

Weblinks[Bearbeiten]