Joan as Police Woman

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Joan Wasser 2006
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
To Survive
  CH 93 29.06.2008 (1 Wo.)
  UK 56 21.06.2008 (1 Wo.)
The Deep Field
  DE 54 04.02.2011 (2 Wo.)
  AT 60 04.02.2011 (1 Wo.)
  CH 66 06.02.2011 (3 Wo.)
  UK 40 05.02.2011 (1 Wo.)
The Classic
  DE 82 21.03.2014 (… Wo.)
  AT 70 21.03.2014 (… Wo.)
  UK 44 22.03.2014 (… Wo.)
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Joan as Police Woman ist das Bandprojekt der Sängerin und Violinistin Joan Wasser (* 26. Juli 1970 in Biddeford, Maine).

Den Namen für das Projekt wählte Joan Wasser, weil Bekannte von ihr meinten, sie sehe Angie Dickinson ähnlich, die als Hauptdarstellerin der Fernsehserie Police Woman beliebt war.[2][3]

Stil und Zusammenarbeit mit anderen Künstlern[Bearbeiten]

Joan Wasser ist eine klassisch ausgebildete Violinistin, die bei Yuri Mazurkevich studierte und zunächst im Boston University Symphony Orchestra mitspielte. Danach wechselte sie als Violinistin zu Indie-Rock-Bands, wo sie einen aggressiven Stil entwickelte. Sie war mit Jeff Buckley befreundet. Nach seinem Tod 1997 spielte sie eine Zeit lang mit Musikern aus Jeff Buckleys Band unter dem Bandnamen Black Beetle zusammen. Für ihr eigenes Band-Projekt wählte sie den Bühnennamen Joan as Police Woman, "damit das Publikum kein Solo-Violinkonzert erwartet"[4] Neben ihrem Gesang spielt sie Gitarre, Klavier und Wurlitzer. Joan as Police Woman lässt sich stilistisch als Songwritersoul einordnen. Sie selbst bezeichnet ihre Musik als Punk Rock R&B [5] oder American Soul Music. Als Vorbilder nennt Joan Wasser Joni Mitchell und Nina Simone. The Guardian nannte sie die Dusty Springfield des Indie-Pop.[6] Neben ihren früheren Bands The Lotus Eaters, The Dambuilders und Those Bastard Souls hat Joan Wasser in der Vergangenheit mit Musikern wie Lou Reed, Tanya Donelly, Sheryl Crow, Sparklehorse, Dave Gahan, Elton John, den Scissor Sisters, Joseph Arthur, den Guillemots, Rufus Wainwright, und Antony and the Johnsons live oder im Studio zusammengearbeitet.

Ihre Debüt-EP Joan as Police Woman (2004) und ihr erstes Album Real Life (2006) wurden auf Reveal Records veröffentlicht.

Im Juni 2008 erschien ihr zweites Album To Survive auf Reveal Records und international auf PIAS Recordings, mit David Sylvian und Rufus Wainwright als Gästen. Ein Album mit Coverversionen unter dem Titel Cover wurde bei Live-Auftritten verkauft.

Das Folgealbum mit dem Titel The Deep Field erschien im Januar 2011 auf PIAS Recordings.

Das Album The Classic wurde im März 2014 veröffentlicht.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Real Life (2006, CD & Vinyl)
  • Real Life (Special edition 2007, enthält Bonus-CD mit den B-Seiten der Singles)
  • To Survive (2008, CD & Vinyl), UK #56
  • Cover (2009, bei Liveauftritten und Reveal Records erhältlich)
  • The Deep Field (21. Januar 2011, CD & Vinyl)
  • The Classic (März 2014, CD & Vinyl)

EPs[Bearbeiten]

  • Joan as Police Woman (2004, CD & Vinyl)
  • Joan as Police Woman (2006)

Singles[Bearbeiten]

  • My Gurl - (2006 - 7" Vinyl)
  • The Ride - (2006, CD & 7" Vinyl)
  • Eternal Flame - (2006 - CD & 7" Vinyl)
  • Christobel - (2006 - Limited Edition CD (1000 copies) & 7" Vinyl)
  • Flushed Chest - (2007, Limited Edition 7" Vinyl, Digital Download)
  • Real Life - (2007 - Limited Edition CD, 1000 copies)
  • To Be Loved - (2008 - Limited Edition 7" Vinyl, Digital Download)
  • Holiday - (2008 - Limited Edition 7" Vinyl, Digital Download)
  • To America (mit Rufus Wainwright) - (2008 - Digital Download)
  • Start Of My Heart - (2009 - Video Single, Digital Download)
  • The Magic - (2011)

Samplerbeiträge[Bearbeiten]

  • Jane Magazine compilation — 2003
  • Mojo 178, The White Album Recovered, CD 1 — September 2008

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT CH UK
  2. Nadine Lange: Joan As Police Woman singt von Liebe, Trauer und Magie. In: „Tagesspiegel“. 20. Januar 2011, abgerufen am 17. Februar 2011: „Weil ihr Name inzwischen zu stark mit der Geige assoziiert wird, nennt sie es Joan As Police Woman. Freunde sagen ihr eine Ähnlichkeit mit Angie Dickinson nach, die in den siebziger Jahren die Hauptrolle in der Fernsehserie ‚Police Woman‘ spielte.“
  3. Entdeckt: Joan as a Police Woman – The Magic. In: „DRS Virus / news.ch“. 12. Januar 2011, abgerufen am 17. Februar 2011: „Ihr Künstlername Joan as a Police Woman ist inspiriert von einer TV-Serie aus den 1970ern über eine ebenso glamouröse wie toughe Polizistin.“
  4. [1] Artikel (engl.), The Guardian, 15. Juli 2008.
  5. [2] Tagesspiegel, 20. Januar 2011
  6. Christine Heise im tip 13/2008

Weblinks[Bearbeiten]