Johann Arzberger
Johann Arzberger (* 10. April 1778 in Arzberg, (Deutschland); † 28. Dezember 1835 in Wien) war ein österreichischer Techniker und Wissenschaftler deutscher Herkunft.
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[Bearbeiten] Leben
Johann Arzberger war Maschinendirektor der Eisenwerke des Fürsten Salm-Reifferscheidt in Mähren. Er wurde von Johann Joseph von Prechtl als Professor für Mechanik an das Wiener Polytechnische Institut (heute: Technische Universität Wien) berufen.[1]
1816 konstruierte Arzberger zusammen mit Prechtl in Wien die erste größere Anlage für die Erzeugung von Leuchtgas aus Steinkohle und wurde damit zu einem Pionier städtischer Straßenbeleuchtung. 1820 konnte Arzberger der Öffentlichkeit den Prototyp seines Dampfstraßenwagens vorstellen.
Er unterrichtete kostenlos an Sonn- und Feiertagen und unterstützte so „Präparationskurse“ (gemeinnützige Fortbildungsschulen).
Im Jahr 1907 wurde in Wien Hernals (17. Bezirk) die Arzbergergasse nach ihm benannt.
[Bearbeiten] Literatur
- Arzberger Johann. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 32.
- Karl Karmarsch: Arzberger, Johann. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 1, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 616.
[Bearbeiten] Weblinks
- Eintrag über Johann Arzberger in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Arzberger, Johann |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Techniker und Wissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 10. April 1778 |
| GEBURTSORT | Arzberg (Oberfranken) |
| STERBEDATUM | 28. Dezember 1835 |
| STERBEORT | Wien |