Ebensee

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Ebensee
Wappen von Ebensee
Ebensee (Österreich)
Ebensee
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Gmunden
Kfz-Kennzeichen: GM
Fläche: 194,66 km²
Koordinaten: 47° 48′ N, 13° 47′ O47.80833333333313.775443Koordinaten: 47° 48′ 30″ N, 13° 46′ 30″ O
Höhe: 443 m ü. A.
Einwohner: 7.763 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 40 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4802
Vorwahl: 06133
Gemeindekennziffer: 4 07 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 34
4802 Ebensee
Website: www.ebensee.at
Politik
Bürgermeister: Markus Siller (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(37 Mitglieder)
9 ÖVP, 18 SPÖ, 2 FPÖ,
8 Bürgerliste für Ebensee
Lage der Marktgemeinde Ebensee im Bezirk Gmunden
Altmünster Bad Goisern Bad Ischl Ebensee Gmunden Gosau Grünau im Almtal Gschwandt Hallstatt Kirchham Laakirchen Obertraun Ohlsdorf Pinsdorf Roitham St. Konrad (Oberösterreich) St. Wolfgang im Salzkammergut Scharnstein Traunkirchen Vorchdorf OberösterreichLage der Gemeinde Ebensee im Bezirk Gmunden (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Ebensee ist eine österreichische Marktgemeinde im Bezirk Gmunden im Traunviertel bzw. Salzkammergut in Oberösterreich mit 7763 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Bad Ischl.

Geografie[Bearbeiten]

Ebensee liegt auf 443 m Höhe im Traunviertel am Südufer des Traunsees. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 22,1 km, von West nach Ost 15,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 194,5 km². 63,7 % der Fläche sind bewaldet.

Aussicht auf den Traunsee

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 11 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Ebensee (4171)
  • Kohlstatt (324)
  • Lahnstein (125)
  • Langwies (626)
  • Oberlangbath (369)
  • Offensee (9)
  • Plankau (283)
  • Rindbach (573)
  • Roith (936)
  • Trauneck (143)
  • Unterlangbath (258)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Ebensee, Langwies und Oberlangbath.

Nachbargemeinden

Altmünster Traunkirchen Gmunden
Steinbach am Attersee Nachbargemeinden Grünau im Almtal
Bad Ischl Altaussee

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Ebensee liegt an der B145 der Salzkammergut Bundesstraße die Ebensee mit Vöcklabruck,Gmunden und Bad Ischl verbindet.

Schifffahrt[Bearbeiten]

Vom Ebensee fahren Schiffe auf dem Traunsee nach Gmunden, Altmünster und Traunkirchen.

Seilbahn[Bearbeiten]

Im Ortsteil Kohlstatt verkehrt eine Seilbahn auf den Feuerkogel.

Bahn[Bearbeiten]

Ebensee liegt an der Salzkammergutbahn und ist mit zwei Bahnhöfen und 3 weiteren Haltestellen vertreten. Die Bahnhaltestelle Ebensee Landungsplatz ist näher zum Stadtzentrum und zum See. Der eigentliche Bahnhof Ebensee liegt etwas abseits des Zentrums in südlicher Richtung. Weiter Richtung Bad Ischl folgen die Haltestellen Steinkogel, Lahnstein und Langwies an denen nur Regionalzüge halten.

Bahnhaltestelle Ebensee Landungsplatz

Die Haltestelle Ebensee Landungsplatz besteht aus einem Bahnhofsgebäude mit Wartehalle, Fahrkartenautomat, sowie einer Bushaltestelle und einem Bahnsteig.

Bahnhof Ebensee

Bahnhof Ebensee besteht aus einem Bahnhofsgebäude mit einer Wartehalle, einem öffentlichen WC, einem Fahrkartenschalter und einem Fahrkartenautomat. Es gibt insgesamt 3 ebenerdige Bahnsteige. Am Bahnhof Ebensee können Fahrkarten am Fahrkartenautomat oder Fahrkartenschalter gekauft werden (Auslandsfahrkarten werden keine verkauft).

Wappen[Bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine goldene, eingebogene Spitze; darin auf grünem Boden ein grüner Nadelbaum, dahinter eine blau-silberne, gewellte Wasserfläche und ein grauer, felsiger Berg. In den Oberwinkeln rechts drei silberne, eins zu zwei gestellte Salzstöcke, links eine goldene, aufrechte Spitzhacke. Übergelegter roter Balken, darin aus den Schildrändern wachsende, mit schwarzen Ärmeln und goldenen Manschetten bekleidete Treuhände. Gemeindefarben: Grün - Weiß - Rot.

Das Marktwappen wurde Ebensee 1929 von der oberösterreichischen Landesregierung verliehen, allerdings schon seit 1919 ohne Genehmigung von der Gemeinde verwendet. Die Tanne verweist auf die bedeutende Forstwirtschaft, Wasser und Berg verdeutlichen die Lage am Traunsee mit dem markanten Traunstein. Salzstöcke und Spitzhacke stehen für die Saline, und der „brüderliche Handschlag“ symbolisiert die Solidarität der Arbeiterbewegung.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Blick auf Ebensee und den Traunsee

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte die Gegend seit 1180 zum Herzogtum Steiermark, das 1192 die österreichischen Babenberger erbten. Die Gemeinde Ebensee wird erstmals 1447 erwähnt.

Da wegen akuten Holzmangels in der Umgebung von Hallstatt das dortige Sudhaus nicht weiter ausgebaut werden konnte, befahl Kaiser Rudolf II. 1596 von Prag aus die Errichtung eines neuen Pfannhauses (Saline) in Ebensee, die Saline Ebensee, welche ab 1604 realisiert wurde. Am 8. Februar 1607 konnte das erste Salz gesotten werden. Die notwendigen Arbeitskräfte für das Sudhaus rekrutierte man hauptsächlich in Hallstatt, die Holzknechte in Aussee. Die Zuleitung der Sole erfolgte über eine fast 40 km lange Soleleitung vom Hallstätter Salzberg, die unter der technischen Leitung des Ischler Waldmeisters Hans Kalß errichtet wurde – diese ist noch immer in Betrieb, und die Soleleitungsbrücke Gosauzwang gehört zum UNESCO-Welterbe Hallstatt–Dachstein–Salzkammergut.

Im Jahr 1625 hatte Ebensee schon 1.000 Einwohner. Der Bau einer eigenen katholischen Kirche beginnt 1729. Die Kirche untersteht dem Kloster Traunkirchen. Ebensee wird 1771 erst Vikariat und 1786 selbständige Pfarre. Als man 1733 den Salinenarbeitern den freien Faschingsdienstag nehmen wollte, kam es zur „Faschingdienstagrevolte“.

Die Saline, zahlreiche Häuser und der Kirchturm wurden 1835 bei einem Großbrand zerstört. Bei der Märzrevolution 1848 wird in Ebensee eine Nationalgarde aufgestellt. Ein erster Telegraf wird 1866 in Ebensee errichtet. Der Anschluss von Ebensee an das österreichische Eisenbahnnetz erfolgte 1877 durch die Salzkammergutbahn, eine Nebenbahn der Rudolfsbahn. Die Bahnstrecke führte von Attnang-Puchheim in Oberösterreich nach Stainach-Irdning in der Steiermark. Dadurch sollte der einsetzende Fremdenverkehr gefördert werden und der gewaltige Brennstoffbedarf der Salinen, der durch die immer knapper werdenden Waldbestände nicht mehr gedeckt werden konnte, durch die Versorgung mit Kohle abgedeckt werden. Die Brüder Alfred und Ernest Solvay errichten 1883 eine Ammoniak-Soda-Fabrik, die Solvay-Werke in Ebensee. Im Jahr 1887 wird die Freiwilligen Feuerwehr Ebensee gegründet.

Haus in Ebensee.

Die Einführung elektrischen Stroms erfolgt 1907 nach dem Bau eines Elektrizitätswerkes am Offenseebach. Während des Ersten Weltkriegs fallen 218 Einwohner, 6 weitere werden vermisst. Zudem ist der Ort 1917 von einer großen Hungersnot betroffen. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Im Jahr 1927 wird eine von Adolf Bleichert & Co. gebaute Seilschwebebahn auf den Feuerkogel eröffnet. Ebensee wird 1929 Marktgemeinde. Während des österreichischen Bürgerkriegs nehmen im Februar 1934 ein Großteil der Ebenseer Arbeiter am Generalstreik teil. Das Bundesheer marschiert ein und schlägt den Aufstand nieder.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehört Ebensee zum Gau Oberdonau.

Im November 1943 wurde das Konzentrationslager Ebensee als Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen errichtet - mit dem Tarnnamen Projekt Zement, es diente der Verlegung der Raketenversuchsanstalt Peenemünde in eine bombengeschützte Umgebung. Von November 1943 bis Mai 1945 starben im KZ Ebensee 8.745 Häftlinge. Ende April 1945 gab es 18.437 Häftlinge in Ebensee. Die Befreiung des Lagers erfolgte am 6. Mai 1945 durch amerikanische Truppen. Im Zweiten Weltkrieg fielen 289 Ebenseer und weitere 90 wurden vermisst. Auf dem Gelände des Konzentrationslagers wird nach 1945 ein DP-Lager für jüdische so genannte „Displaced Persons“ eingerichtet. Aufgrund von Spannungen zwischen den polnischen und den jüdischen Lagerbewohnern wurden die meisten jüdischen DPs nach Bad Gastein verlegt.

Durch die Traunverbauung wird von 1951 bis 1957 ein Hochwasserschutz aufgebaut. Die evangelische Kirche wird 1953 eingeweiht. Eine neue Spannbetonbrücke über die Traun wird 1954 errichtet. Im Jahr 1957 findet die 350-Jahr-Feier des Ortes statt. Am 23. September 1963 verübten italienische neofaschistische Terroristen Sprengstoffanschläge auf Saline, Feuerkogelseilbahn und Löwendenkmal. Dabei wird ein Gendarm getötet und vier weitere Personen verletzt.[3]

Das neue Rathaus mit Nebeneinrichtungen wird 1973 eröffnet. Die Saline wird 1979 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Im gleichen Jahr wird eine neue Groß-Saline in Ebensee/Steinkogl gebaut und das Heimatmuseum im „Salinenverwesamt“ eröffnet. Eine neue Feuerkogl-Seilbahn wird 1986 in Betrieb genommen. Im Jahr 1988 erhält Ebensee den Titel „Jugendfreundlichste Gemeinde Oberösterreichs“.

Das KV Kino Ebensee wird 1992 mit dem oberösterreichischen Landeskulturpreis ausgezeichnet und die Kunsttagesreise Prä-Post-Brunft (Christoph Herndler, Reinhard Kannonier, Georg Nussbaumer, Walter Pilar & Norbert Schweizer) mit dem oberösterreichischen Förderungspreis für alternative Kulturarbeit.

KZ-Gelände Ebensee 2005

Im Jahr 1995 findet eine große internationale 50-Jahr-Feier der Befreiung des KZ Ebensee statt. Ein Jahr später wird der KZ-Gedenkstollen eröffnet. Der ehemalige Inhaftierte im KZ Ebensee, Roberto Castellani aus Prato, wird 1997 Ehrenbürger der Marktgemeinde Ebensee.

Das Zeitgeschichte Museum Ebensee wird 2001 eröffnet. Im Jahr 2002 wird Ebensee „Fahrradfreundliche Gemeinde“ sowie „Klimabündnisgemeinde“. Von 2004 bis 2005 erhält Ebensee einen neuen Hochwasserschutz. Ebensee wird 2005 Österreichs erste „attac-Gemeinde“. Am 30. September 2005 schließt Solvay die Soda-Produktion. Im Jahr 2007 wurde die 400-Jahr-Feier der Gemeinde veranstaltet. Ebensee beteiligte sich 2008 an der dezentralen oberösterreichischen Landesausstellung "Salzkammergut" mit dem Projekt "Heimat - Himmel & Hölle - Migration im Salzkammergut"

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ebensee
Barocke Pfarrkirche Ebensee
Eingang zum museum.ebensee, dem früheren Verwesamt
  • Pfarrkirche Ebensee: Die 1726 im Barockstil erbaute katholische Pfarrkirche ist ein Werk des Linzer Baumeisters Johann Michael Prunner.
  • KZ Gedenkstollen: Die Gedenkausstellung im KZ Gedenkstollen zeigt Dokumente zum Lageraufbau und Fotoaufnahmen der amerikanischen Befreiungstruppen. Es gibt Führungen durch das Lagergelände. Der KZ Gedenkstollen befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen 'Arbeitslagers Zement', nahe der Finkerleiten-Siedlung, etwa drei Kilometer südöstlich von Ebensee.
  • Zeitgeschichte Museum Ebensee: befindet sich in einem alten Schulgebäude aus dem Jahr 1779 direkt im Ortszentrum. Das Museum zeigt die Geschichte des Salzkammerguts von 1918 bis 1955. Daneben gibt es im Ort das
  • Heimatgeschichtliches museum.ebensee: Das Museum befindet sich im unter Denkmalschutz stehenden 'Verwesamt' - der ehemaligen Salinendirektion- das von 1605 bis 1852 bestand. Das 1974 eröffnete Museum mit Schwerpunkt zum Thema Salzgewinnung, Salinengeschichte und Forstwirtschaft, aber auch anderen Ausstellungsstücken, wie z.B. zum 'Fetztenfasching' werden gezeigt.
  • Kino Ebensee: ist eine Kulturstätte mit Programmkino und Veranstaltungsort für das Filmfestival Festival der Nationen, sowie für Konzerte aus dem Bereich Rock/Pop/World.
  • Naturmuseum Salzkammergut: liegt an der B145 im Ortsteil Langwies und wurde 2009 eröffnet und bietet einen Einblick in die Natur.

Naturdenkmäler:

  • Gassel-Tropfsteinhöhle: Die Gassel-Tropfsteinhöhle ist eine Schauhöhle in der Nähe des Erlakogels, sie wird betreut vom Verein für Höhlenkunde Ebensee.
  • Rindbach-Wasserfall: der Rindbach-Wasserfall befindet sich auf Gemeindegebiet
  • Naturschutzgebiet Langbathseen: das Naturschutzgebiet mit Vorderem und Hinterem Langbathsee befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Ebensee; am Vorderen Langbathsee liegt das für Kaiser Franz Josef erbaute Jagdschloss Langbathsee.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Bevölkerung Jahr Bevölkerung
1991 8.800 2008 8.042
2001 8.451 2009 7.989
2004 8.278 2010 7.933
2005 8.279 2011 7.871
2006 8.246 2012 7.833
2007 8.194 2013 x
ab 2005: Stand laut ZMR zum 1.1. des Jahres

Die Einwohnerentwicklung ist rückläufig. 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 8800 Einwohner, 2001 8500 und 2004 dann 8278. 2009 sank die Bevölkerung unter 8000.

Politik[Bearbeiten]

  • Der Gemeinderat besteht aus 37 Mitgliedern. Seit der letzten Gemeinderatswahl 2009 ergab sich folgende Mandatsaufteilung:SPÖ: 18 Mandate (47,04 %), ÖVP 9 Mandate (23,34 %), BÜFE (Bürgerliste für Ebensee) 8 Mandate (20,50 %), FPÖ 2 Mandate (6,92 %).
  • Herwart Loidl (SPÖ) trat per 11. Juni 2013 nach 24 Jahren Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen als Bürgermeister zurück. Bei der dadurch fälligen Bürgermeisterneuwahl am 30. Juni 2013 setzte sich Markus Siller (SPÖ), zwischenzeitlich amtsführender Bürgermeister, im ersten Wahlgang mit 67,3 % der Stimmen durch, die Angelobung erfolgt am 22. Juli 2013.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Partnerschaften bestehen mit


Wirtschaft[Bearbeiten]

Seine wirtschaftliche Existenz verdankt Ebensee der Salzproduktion. 1607 wurde das erste Sudhaus errichtet, damit war die weitere Geschichte des Ortes untrennbar mit dem „Pfannhaus“ (Saline) verbunden. Als sich dazu Jahrzehnte später mit den Solvay-Werken ein weiterer salzverarbeitender Grossbetrieb in Ebensee ansiedelte, wurden Industriearbeitsplätze die wichtigste Erwerbsquelle der regionalen Bevölkerung. Dazu kamen florierende mittelständische Betriebe - etwa in der holzverarbeitenden Industrie, aber auch eine Vielzahl von Nahversorgern - die Ebensee zu einem ungeahnten Aufschwung verhalfen.

Zwischenzeitlich musste die lokale Wirtschaft struktur- und globalisierungsbedingten Entwicklungen Rechnung tragen. In den letzten Jahren konnte allerdings eine Trendumkehr erreicht werden, und mit der Ansiedelung neuer Betriebe scheint eine positive wirtschaftliche Zukunft gesichert. Ehrgeizige Initiativen sollen die Tourismuswirtschaft ankurbeln und Ebensee mit seinem attraktiven Gästeangebot auch im Fremdenverkehr neu positionieren.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Salinen Austria, Salzproduktion
  • Solvay Österreich GmbH, Chemische Industrie
  • Wolfsgruber Logistik GmbH
  • A & L – Assembling & Logistics
  • POLYTEC PLASTICS Ebensee GmbH
  • Steinkogler, Bergschuhfabrikation
  • GSA GmbH Steuerungstechnik
  • Henkel (Cimsec)
  • Möbel Baumgartner

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

  • Hans Gillesberger (1909–1986), Chorleiter, Kapellmeister und künstlerischer Leiter der Wiener Sängerknaben, stellvertretender Chordirektor der Wiener Staatsoper
  • Rudolf Ippisch (1878–1953), Schuster, Pionier, Betreiber der Traunseeschiffahrt, Erfinder und Erbauer der Seilbahn auf den Feuerkogel (1927)
  • Frederick Xavier Katzer (1844–1903, geboren als Franz Xaver Katzer), römisch-katholischer Erzbischof von Milwaukee, USA, Gedenktafel am Geburtshaus in der Langbathstraße
  • Günther Lemmerer (1943–2010), Leichtathletik-Trainer und Sportfunktionär
  • Alois Loidl (* 1945), Physiker
  • Franz Loidl (1905–1987), römisch-katholischer Priester, Kirchen-, Heimat- und Kulturhistoriker, Autor
  • Karl Lugmayer (1892–1972), Volksbildner, Philosoph und Politiker
  • Josef Mittendorfer (1902–1990), Politiker (ÖVP), Bürgermeister und Nationalratsabgeordneter
  • Fritz Neuböck (* 1965), Dirigent, Komponist und Musiker
  • Rudolf Neuhauser (1924–2010), Künstler, Architekt, Maler, Denkmalschützer und Musiker
  • Walter Pilar (* 1948), Schriftsteller und bildender Künstler, oberösterreichischer Landeskulturpreis für Literatur 1990, Roman Lebenssee
  • Josef Steinkogler (* 1954), Politiker (ÖVP), Vizebürgermeister und Mitglied des Bundesrates
  • Joseph Wattmann von Maëlcamp-Beaulieu (1789–1866), Chirurg, Pionier der plastischen Chirurgie in Österreich, geboren im Ortsteil Oberlangbath
  • Erik Wirl (1884–1954), Opernsänger (Tenor) und Schauspieler

Personen mit Beziehung zu Ebensee:

  • Sigrid Kirchmann (* 1966 in Bad Ischl), ehemalige Hochspringerin und Siebenkämpferin, erste österreichische WM-Medaillengewinnerin im Hochsprung, aufgewachsen und wohnhaft in Ebensee
  • Christian Rainer (* 1961 in Gmunden), Chefredakteur und Herausgeber des Nachrichtenmagazins profil, aufgewachsen in Ebensee

Sonstiges[Bearbeiten]

Der Ort Ebensee war schon Schauplatz zahlreicher Filme und TV-Serien. Hier eine Auswahl:

Literatur[Bearbeiten]

  • Engelbert Koller: 350 Jahre Salinenort Ebensee. In: Oberösterreichische Heimatblätter 11 1957 2, S. 81–96 (Digitalisat; PDF; 1,7 MB)
  • Walter Rieder; Diözese Linz (Hrsg.): Ebenseer Pfarrbuch. 275 Jahre Kirche von Ebensee 1729–2004. (pdf, Rohfassung)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ebensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Land Oberösterreich: Wappen der Gemeinde Ebensee
  3. Es blieb kein anderer Weg, Stand 26. November 2008
  4. Bündnisvertrag zwischen Ebensee und Zawiercie. Oberösterreichische Nachrichten, 14. Mai 2013, abgerufen am 22. Juli 2013.