Jonathan Wyatt

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Der siebenfache Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt (Nummer 2) beim Schneeberglauf 2008
Interview mit Jonathan Wyatt beim Graubünden-Marathon 2005

Jonathan Wyatt (* 20. Dezember 1972 in Lower Hutt) ist ein neuseeländischer Langstreckenläufer und seit Ende der 1990er Jahre der dominierende Bergläufer in der Welt. Er gewann in den Jahren 1998, 2000, 2002, 2004, 2005, 2007 und 2008 jeweils einen Weltmeistertitel im Berglaufen.

Werdegang[Bearbeiten]

Seine ersten vier Weltmeistertitel errang Wyatt auf reinen Bergauf-Strecken, die stets in den geraden Jahren für die Weltmeisterschaften auf der Normaldistanz gewählt werden. 2005 nahm er zum zweiten Mal an Bergauf-Bergab-Weltmeisterschaften teil und gewann diese erstmals, obwohl er eigentlich reine Bergauf-Strecken bevorzugt. 2006 belegte er den zweiten Platz bei den Berglauf-Weltmeisterschaften. 2007 gewann er die Weltmeisterschaften auf der Langstrecke im Rahmen des Jungfrau-Marathons (42,2 Kilometer Länge; 1829 Meter Steigung; 305 Meter Gefälle). 2008 errang er erneut auf einer Bergauf-Strecke in Crans Montana den Weltmeistertitel.

In den Jahren 1999 bis 2003 blieb er auch im Treppenlauf unbesiegt. Er hält unter anderem den Rekord am KL Tower (2058 Stufen) in Malaysia.

Erfolge bei Bergläufen[Bearbeiten]

  • 1998 – Berglauf-Weltmeister auf La Réunion
  • 1999 – Erster beim World for Mountain Running Grand Prix
  • 2000 – Berglauf-Weltmeister beim Hochfellnberglauf in Bergen (Chiemgau)
  • 2001 - Sieger beim Suedtirol Drei Zinnen Alpin Lauf in Sexten (ITA)
  • 2002 – Berglaufweltmeister in Innsbruck
  • 2003 – Erster beim Berglaufklassiker in der Schweiz Sierre – Zinal und Streckenrekord in 2:29:12
  • 2003 – Erster beim Jungfrau-Marathon und Streckenrekord in 2:49:01
  • 2004 – Berglauf-Weltmeister in Sauze d'Oulx (Italien)
  • 2004 – Sieger beim Dolomitenmann in Lienz (Osttirol)
  • 2004 – Sieger beim Mount Washington Road Race mit neuem Streckenrekord
  • 2004 - Sieger beim Suedtirol Drei Zinnen Alpin Lauf in Sexten (ITA)
  • 2005 – Berglauf-Weltmeister (Bergauf/Bergab) in Wellington (Neuseeland)
  • 2005 – Sieger beim Dolomitenmann in Lienz (Osttirol)
  • 2005 – Sieger beim Kolsassberg Run 2005 mit neuem Streckenrekord (24:11,98 min)
  • 2005 - Sieger beim Suedtirol Drei Zinnen Alpin Lauf in Sexten (ITA)
  • 2006 – Sieg beim Graubünden-Marathon von Chur auf das Parpaner Rothorn
  • 2006 – Sieg beim Achenseelauf in Tirol über 23,2 Kilometer
  • 2006 – Sieg beim Schlickeralmlauf (Telfes im Stubai)
  • 2006 – Zweiter bei den Berglauf-Weltmeisterschaften in Bursa
  • 2006 – Sieg beim Schneeberglauf mit neuem Streckenrekord (52:21)
  • 2006 – Sieg beim Kolsassberg Run 2006 mit neuem Streckenrekord (Min 23:17,20)
  • 2007 – Sieg beim Schneeberglauf
  • 2007 – Sieger beim Jungfrau-Marathon in 2:55:32 (zugleich Weltmeisterschaften der Langdistanz)
  • 2007 – Ex-aequo Sieger mit Marco De Gasperi (ITA) beim Kolsassberg Run 2007
  • 2008 – Sieg beim Schneeberglauf
  • 2008 – Sieg beim Graubünden-Marathon von Chur auf das Parpaner Rothorn bei Lenzerheide
  • 2008 – Sieger beim Dolomitenmann in Lienz (Osttirol)
  • 2008 – Sieger bei der Tour de Tirol in Söll Tirol
  • 2008 – Berglaufweltmeister in Crans Montana (11,97 km; 1046 m Höhendifferenz in 0:55:03)
  • 2008 – Ex-aequo Sieger mit Marco De Gasperi (ITA) beim Kolsassberg Run 2008[1]
  • 2009 – Sieg beim Zermatt-Marathon mit neuem Streckenrekord (2:57:47)
  • 2009 – Sieger beim Kolsassberg Run (13. Dezember 2009, 5253 m / 593 m Höhendifferenz in 23:58,50)
  • 2009 - Sieger beim Jungfrau-Marathon 42195m Länge / 1829 m Steigung / 305 m Gefälle in 2:58.33,4
  • 2010 - Sieger beim Suedtirol Drei Zinnen Alpin Lauf in Sexten (ITA)

Wyatt belegte zudem bei zahlreichen weiteren Bergläufen und Bergmarathons erste Plätze und ist Inhaber vieler Streckenrekorde.

  • 2011 - Sieger beim Südtirol Drei Zinnen Alpin Lauf in Sexten (ITA) Zeit: 1:29.02

Erfolge auf flachen Strecken[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Franz Stöckl: Bezirksblätter Kolsassberg Run. OK vom Kolsassberg Classic&Run. 7. Dezember 2008. Abgerufen am 20. Dezember 2008.