Bergen (Chiemgau)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Traunstein | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Bergen | |
| Höhe: | 553 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,91 km² | |
| Einwohner: |
4791 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 130 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 83346 | |
| Vorwahl: | 08662 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 89 113 | |
| Gemeindegliederung: | 32 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hochfellnstr. 14 83346 Bergen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernd Gietl (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Bergen im Landkreis Traunstein | ||
Bergen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Bergen. Der Luftkurort im Chiemgau am Fuße des Hochfelln liegt direkt an der A 8 von München nach Salzburg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Bergen liegt in der Planungsregion Südostoberbayern. Nächste größere Stadt ist Traunstein, ca. 10 km entfernt.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Bergen hat 32 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Es gibt die Gemarkungen Bergen, Bergener Forst und Holzhausen.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Geschichte Bergens ist eng verknüpft mit dem 1562 gegründeten Eisenhüttenwerk Bergen, das seit 1824 Maxhütte hieß. Es zählte zu den größten Hüttenwerken Süddeutschlands und war bis zu seiner Schließung 1932 ein industrieller Mittelpunkt des Chiemgaus.
Bergen gehörte zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Marquartstein des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Seit der Gebietsreform 1978 bildet die Gemeinde Bergen eine Verwaltungsgemeinschaft mit Vachendorf.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Am 1. Januar 1972 wurden Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Holzhausen eingegliedert.[3]
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
- 1970: 2.831 Einwohner
- 1987: 3.542 Einwohner
- 2000: 4.605 Einwohner
- 2011: 4.791 Einwohner
Politik[Bearbeiten]
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: Geteilt von Silber und Blau; oben schräg gekreuzt zwei schwarze Eisenhämmer, unten drei, zwei zu eins gestellte, sechsstrahlige goldene Sterne.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]
1998 gab es nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 10, im produzierenden Gewerbe 187 und im Bereich Handel und Verkehr 146 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 271 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1290. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 55 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 901 ha, davon waren 840 ha Dauergrünfläche.
Verkehr[Bearbeiten]
Der Bahnhof Bergen (Oberbay) ist ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg. Die A 8 von München nach Salzburg verläuft nördlich angrenzend am Ortsteil Bernhaupten.
Bildung[Bearbeiten]
Im Jahr 2011 gab es folgende Einrichtungen:
- Vier Kindertageseinrichtungen mit 187 Plätzen, davon waren 182 belegt
- Eine Grund- und Mittelschule mit 17 Lehrern und 221 Schülern
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Pfarrkirche St. Ägidius
- Ehemaliges Hüttenwerk und jetziges Museum Maximilianshütte
- Aussichts-, Wander- und Skiberg Hochfelln
- Theater Bergen (seit 1879)
→ Liste der Baudenkmäler in Bergen (Chiemgau)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111108/172822&attr=OBJ&val=550
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 581.
Weblinks[Bearbeiten]
- Bergen (Chiemgau): Wappengeschichte vom HdBG
- Zirmstiftung Schusterhof
- Bergen (Chiemgau): Amtliche Statistik des LStDV
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