Kevin Hofland

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Kevin Hofland
Kevin Hofland 001.jpg

Hofland (2007)

Spielerinformationen
Voller Name Kevin Hofland
Geburtstag 7. Juni 1979
Geburtsort BrunssumNiederlande
Größe 185 cm
Position Innenverteidigung
Vereine in der Jugend
SV Limburgia
Fortuna Sittard
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1997–2000
2000–2004
2004–2007
2007–2010
2010–2012
Fortuna Sittard
PSV Eindhoven
VfL Wolfsburg
Feyenoord
AEK Larnaka
59 (1)
78 (4)
76 (2)
55 (3)
36 (5)
Nationalmannschaft
2000–2006 Niederlande 7 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 20. März 2012

Kevin Hofland (* 7. Juni 1979 in Brunssum) ist ein ehemaliger niederländischer Fußballspieler.

Familie und Namensherkunft[Bearbeiten]

Kevin Hofland wurde 1979 als Sohn des Fußballers Hub Hofland und einer österreichischstämmigen[1] Mutter im limburgischen Brunssum geboren. Sein Vorname ist eine Hommage an Kevin Keegan, der einen Tag vor Kevin Hoflands Geburt mit dem Hamburger SV die deutsche Meisterschaft gewann.[1]

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Fortuna Sittard[Bearbeiten]

Der Abwehrspieler begann seine Laufbahn als Profi 1997 bei Fortuna Sittard. Im Oktober desselben Jahres debütierte Kevin Hofland dann 17-jährig in der Eredivisie. In der Folgezeit konnte er sich einen Stammplatz in Sittard sichern. Hofland belegte mit Sittard in drei Spielzeiten jeweils einen Platz im unteren Drittel. Seine Leistungen blieben anderen nicht verborgen. So bekundete unter anderem der PSV Eindhoven sein Interesse an ihm.

PSV Eindhoven[Bearbeiten]

Kevin Hofland folgte zur Saison 2000/01 dem Ruf vom damaligen PSV-Trainer Eric Gerets und wurde auf Anhieb Stammspieler und Leistungsträger im neuen Verein. Zum Saisonende stand, auch dank der guten Leistungen von Hofland[1], der Gewinn der niederländischen Meisterschaft. Zu Beginn der Folgesaison folgte der Gewinn des Superpokals. Hofland ließ in der Champions League ebenfalls gute Leistungen folgen.[1] In der Folge äußerten prominente ausländischer Vereine wie Manchester United oder dem AC Mailand Interesse an ihm.[1] Im Herbst 2002 erlitt er einen Sehnenriss im linken Knöchel und verlor während seiner Verletzungspause seinen Stammplatz an Wilfred Bouma.[1] In der Winterpause der Saison 2003/04 liebäugelte Hofland mit einem Vereinswechsel. Mit den Tottenham Hotspurs und Sampdoria Genua hatten zwei Klubs aus dem Ausland ihr Interesse an ihm bekundet;[1] zu einem Wechsel kam es allerdings nicht. Im Frühjahr 2004 brachte Guus Hiddink, der in der Zwischenzeit auf Eric Gerets gefolgt war, Hofland gegenüber zum Ausdruck, dass er mit ihm nicht mehr für die erste Elf plane.[1]

VfL Wolfsburg[Bearbeiten]

Eric Gerets war in der Zwischenzeit Trainer beim VfL Wolfsburg geworden. Dies war einer der Gründe für den Wechsel Hoflands zur Saison 2004/05 zum VfL.[1] Hofland habe laut eigenen Aussagen Gerets „nicht vergessen“, dass dieser ihn beim PSV Eindhoven zum Stammspieler gemacht und ihn in die Nationalmannschaft verholfen hatte.[1] Kevin Hofland versprach sich von seinem Wechsel nach Wolfsburg die Rückkehr in die Nationalmannschaft und wollte dem VfL Wolfsburg zu internationalen Ehren verhelfen.[1] Am 7. August 2004 gab er sein Debüt für die Wolfsburger, als er zum Auftakt in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund in der Anfangself stand. Hofland eroberte sich in der Folgezeit einen Stammplatz. Entgegen seiner Ankündigung, Wolfsburg zu internationalen Ehren zu verhelfen, spielte er mit dem Klub in seiner ersten Saison im Mittelfeld – wenngleich der neunte Tabellenplatz in der ersten Spielzeit für die Qualifikation zum UI-Cup ausreichte – und in den nächsten zwei Spielzeiten um den Klassenerhalt.

Feyenoord Rotterdam[Bearbeiten]

Zur Saison 2007/08 kehrte Hofland in seine Heimat zurück und unterschrieb bei Feyenoord Rotterdam. In seiner ersten Saison kam Hofland für Feyenoord in 27 Partien zum Einsatz und erzielte ein Tor. Mit diesem Klub gewann er in seiner ersten Saison den niederländischen Pokal durch ein 2:0-Finalsieg gegen Roda JC Kerkrade. Das Finale war auch sein einziger Einsatz im Pokalwettbewerb. In der Folgesaison kam er in 20 Spielen zum Einsatz. Hierbei markierte er ein Tor und hatte eines vorbereitet. Ferner durften auch fünf Einsätze im UEFA-Pokal nicht fehlen. 2009/10 verlor er seinen Stammplatz und kam lediglich in acht Spielen (ein Tor) zum Einsatz.

AEK Larnaka[Bearbeiten]

Zur Saison 2010/11 wurde Hofland an den zyprischen AEK Larnaka ausgeliehen, bei dem sein Landsmann Jordi Cruyff technischer Direktor war. Dort eroberte sich Hofland einen Stammplatz. Nach einem halben Jahr wurde das Leihverhältnis in einen kompletten Wechsel überführt.[2] Zum Saisonende standen 22 Einsätze und fünf Tore im Punktspielbetrieb sowie drei Einsätze in der Meisterrunde. Kevin Hofland kam in der Folgesaison dann verletzungsbedingt in lediglich elf Spielen zum Einsatz. Zwischenzeitlich sorgte AEK Larnaka international für Aufsehen. So standen sie in der Gruppenphase der Europa League. Kevin Hofland kam in der Gruppenphase dieses Wettbewerbs in lediglich drei Spielen zum Einsatz. 2012 musste Hofland wegen der Verletzungen seine Karriere beenden.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Kurze Zeit nach seinem Wechsel zum PSV Eindhoven, im Herbst 2000, feierte Hofland seinen Einstand in der A-Nationalmannschaft der Niederlande. In der Folgezeit kamen weitere fünf Einsätze in der Nationalmannschaft hinzu. Er galt zu dieser Zeit als der „kommende Defensivmann“.[1] Wegen seines ab Herbst 2002 beginnenden verletzungsbedingten Ausfalls verlor Hofland seinen Stammplatz nicht nur in Eindhoven, sondern auch in der Nationalelf an Wilfred Bouma.[1] Folglich nominierte Dick Advocaat Hofland auch nicht für das niederländischen Aufgebot zum EM-Endrundenturnier 2004. Von seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg hatte sich Hofland, verbunden mit der Rückkehr in die niederländische „Elftal“, eine bessere Aussicht auf eine Teilnahme an der WM-Endrunde 2006 erhofft.[1] Hofland wurde am 3. August 2004 in die „Elftal“ zurückgeholt, nachdem Advocaats Nachfolger, Marco van Basten, ihn für das Freundschaftsspiel am 18. August 2004 in Schweden aufbot. Gegen die Schweden stand er in der Anfangself und wurde auch nicht ausgewechselt. Es sollte sein letztes Länderspiel sein. Hofland saß am 8. September 2004 im WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien noch auf der Ersatzbank, wurde dann allerdings nicht eingewechselt.

Karriere als Funktionär[Bearbeiten]

Ab Oktober 2012 ist er als technischer Direktor bei seinem ersten Profi-Verein, Fortuna Sittard, tätig.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n Michael Richter: Ein Keegan für Gerets. kicker online, 28. Juni 2004, abgerufen am 19. März 2013.
  2. Hofland kiest bewust voor AEK Larnaca, sport-promotion.nl vom 19. April 2011
  3. Hofland in bestuur van Fortuna, nos.nl