Kirkuk (Gouvernement)

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محافظة كركوك
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Über dieses Bild
Basisdaten
Staat Irak
Hauptstadt KirkukVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 10.282 km²
Einwohner 1.500.000 (2008)
Dichte 146 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 IQ-TS
Distrikte des Gouvernements
Distrikte des Gouvernements

Kirkuk (arabisch ‏محافظة كركوك‎, DMG Muḥāfaẓat Kirkuk, von 1976 bis 2006 at-Taʿmīm (‏التعميم‎ ‚Verstaatlichung‘)) ist ein irakisches Gouvernement mit einer Fläche von 10.282 km² und einer Bevölkerung von 1,5 Millionen (2008)[1]. Die absolute Bevölkerungsmehrheit stellen Kurden, seit dem Irakkrieg 2003 haben etwa 100.000 Araber das Gouvernement verlassen, während in etwa 300.000 kurdische Flüchtlinge zurückgekehrt sind. Die Kurden sprechen den Sorani-Dialekt. Daneben gibt es aber noch Araber, Turkmenen und Aramäer. Die Hauptstadt ist Kirkuk. Nach der US-Invasion 2003 ist ein Teil inoffiziell unter Kontrolle der Kurden.

Die Distrikte sind:

Diverses[Bearbeiten]

Gouverneur Abdul Rahman Mustafa im März 2010
Gebiet, das unter Kontrolle der kurdischen Regionalverwaltung steht.

Im Zuge der Arabisierungspolitik des Baathregimes verlor das Gouvernement einen erheblichen Teil seiner Fläche. So wurden einige Landkreise anderen Provinzen zugeschlagen. Tuz Khurmatu kam zu Salah ad-Din und Dschamdschamāl zu As-Sulaimaniyya. Der Name des Gouvernements wurde im Jahr 1972 in at-Ta′mim (die Verstaatlichung, gemeint ist die Verstaatlichung der Erdölindustrie, deren Zentrum Kirkuk ist) geändert. Im Zuge der Rücknahme dieser Arabisierung soll die Provinz ehemals zugehörige Distrikte wiedererhalten. Diese da wären Kifri, Dschamdschamāl, Tuz Khurmatu und Kalar. Hintergrund beider Grenzziehungen ist die Absicht, ein Gouvernement mit kurdischer bzw. nichtkurdischer Bevölkerungsmehrheit zu schaffen.

2006 wurde der ehemalige Name Kirkuk wieder eingeführt.

Derzeitiger Gouverneur der Provinz ist der Kurde Abdul Rahman Mustafa.

Trivia[Bearbeiten]

Seit Dezember 2008 sind neben Arabisch und Kurdisch nun auch Turkomanisch und Assyrisch Amtssprachen des Gouvernements.

Am 15. Oktober 2005 stimmten nach offiziellen Angaben 62,91 Prozent von 542.688 Wählern mit Ja für die neue irakische Verfassung, sunnitische Araber hatten die Abstimmung jedoch großteils boykottiert.

Quellen[Bearbeiten]

  1. alertnet.org