Koltur

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Koltur
Koltur, Faroe Islands.JPG
Gewässer Atlantischer Ozean
Inselgruppe Färöer
Geographische Lage 61° 59′ 39″ N, 6° 58′ 27″ W61.994166666667-6.9741666666667477Koordinaten: 61° 59′ 39″ N, 6° 58′ 27″ W
Lage von Koltur
Fläche 2,3 km²
Höchste Erhebung Uppi á Oyggj
477 m
Einwohner 2 (31. Dezember 2002)
<1 Einw./km²
Karte von Koltur
Karte von Koltur
Koltur auf einer färöischen Briefmarke von 2000

Koltur [ˈkɔltʊɹ] (dänisch: Kolter, ein sehr alter Anglizismus im Färöischen von colt - "Fohlen", also Hestur und Koltur - das Pferd und das Fohlen) ist eine der 18 Inseln der Färöer und gehört zur Region der Hauptinsel Streymoy und der Kommune Tórshavn. Gleichzeitig hat sie den Status einer „Außeninsel“ (siehe Útoyggjar).

Koltur ist die kleinste bewohnte Insel der Färöer. Die Siedlungsgeschichte entspricht derjenigen der Nachbarinsel Hestur. Hier wohnten einst 50 Menschen auf vier Gehöften. Es wird erzählt, dass früher zwei einheimische Familien nicht mehr miteinander geredet haben. Den Grund hierfür wusste am Ende keiner mehr. Zwischen 1989 und 1990 war die Insel unbewohnt, bis sich ein Paar aus Kirkjubøur hier niedergelassen hat.

Heute wird die Insel vom färöischen Staat subventioniert, und es ist geplant, ein altes Gehöft zu rekonstruieren, unter anderem, um den Tourismus auf der Insel anzukurbeln, aber vor allem wegen des Denkmalschutzes. Die alten Bauernhäuser auf Koltur gehen zurück auf das 16. Jahrhundert und zählen zu den besonderen kulturhistorischen Schätzen der nordischen Länder.

Eine Fährverbindung nach Koltur gibt es nicht mehr, dafür wird die Insel dreimal wöchentlich vom Hubschrauber angeflogen. Inzwischen bieten Bjørn und Lükka Patursson auf Wunsch sogar eine Übernachtungsmöglichkeit (Koltursgarður) an.

Siehe auch: Liste der Städte und Orte auf den Färöern

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