Kontraktlogistik

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Unter Kontraktlogistik wird ein Geschäftsmodell verstanden, das auf einer langfristigen, arbeitsteiligen Kooperation zwischen einem Hersteller oder Händler von Gütern und einem Logistikdienstleister basiert, die durch einen Dienstleistungsvertrag (Kontrakt) geregelt ist.

Kontraktlogistik-Dienstleister übernehmen logistische und logistiknahe Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette und stellen das Bindeglied zwischen sämtlichen Wertkettenbeteiligten dar. Daher rührt die Bezeichnung Systemdienstleister, die äquivalent zu Kontraktlogistik-Dienstleister verwendet wird. Logistikdienstleister sind in das Wertkettensystem integriert.

In der anglo-amerikanischen Literatur wird im Zusammenhang mit Kontraktdienstleistungen von 3PL (Third Party Logistics) gesprochen.

Die Kontraktlogistik wird oft als Königsdisziplin der Logistikdienstleistungen bezeichnet. Mit einem Wachstum von circa 20 Prozent verfügt sie über das derzeit größte Umsatzpotenzial. Die Gewinner in diesem Markt sind Speditions- und Logistikunternehmen, die sich auf Branchenlösungen spezialisiert haben und dabei ihre Distributionszentren und Transportnetze nutzen. Hierzu gehören Unternehmen wie UPS (SCS), Rhenus, Dachser, Fiege, Mannesmannröhren Logistic, Kühne & Nagel, DSV A/S, D+S Europe, Schenker, LGI Logistics Group International und Wincanton, DHL Supply Chain.

[Bearbeiten] Literatur

  • Von Stölzle, W., Weber, J., Hofmann, E. und Wallenburg, C.M.: Handbuch Kontraktlogistik - Management komplexer Logistikdienstleistungen. Wiley-VCH Verlag, 2007, ISBN 978-3-527-50203-5

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Kontraktlogistik – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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