Krajna

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Dieser Artikel befasst sich mit der historischen Landschaft Krajna in Polen. Für andere Bedeutungen siehe Krajina
Pojezierze Krajeńskie innerhalb der geomorphologischen Einteilung Polens

53.16666666666717.583333333333Koordinaten: 53° 10′ 0″ N, 17° 35′ 0″ O

Die Krajna ist eine etwa 4000 km² große, historische Landschaft im Norden Großpolens. Sie besteht aus der gleichnamigen Seenplatte Pojezierze Krajeńskie mit etwa 300 Seen von über einem Hektar Fläche. In der Moränenlandschaft sind zahlreiche Oser und Kames vorhanden.

Die Krajna reicht im Osten bis zum Fluss Brda, im Süden zur Netze und im Westen zur Küddow. Im Norden sind die Grenzflüsse die Kamionka und die Dobrinka (polnisch Debrzynka). Die Krajna befindet sich in den Grenzen der Woiwodschaften Kujawien-Pommern, der Großpolen und der Lebus.

Folgende Ortschaften liegen in der Krajna: Nakło nad Notecią, Złotów, Chojnice, Krajenka, Kamień Krajeński, Łobżenica, Sępólno Krajeńskie, Człuchów, Debrzno, Więcbork, Wyrzysk, Mrocza, Wysocka.

Geschichte[Bearbeiten]

Krajna bedeutet übersetzt etwa ‚Grenzgebiet‘, siehe Krajina.

Bis zum Anfang des 12. Jahrhunderts gehörte die Krajna zu Pommern und wurde von dem polnischen König Bolesław III. Schiefmund im Jahr 1121/1122 erobert und Polen angegliedert.