LOL (2012)

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Filmdaten
Originaltitel LOL
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Altersfreigabe FSK ab 12[1]
Stab
Regie Lisa Azuelos
Drehbuch Lisa Azuelos
Karim Aïnouz
Produktion Michael Shamberg
Stacey Sher
Leticia Tish Cyrus
Musik Rob Simonsen
Kamera Kieran McGuigan
Schnitt Myron Kerstein
Besetzung

LOL ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2012 und eine Neuverfilmung der gleichnamigen französischen Komödie, die am 4. Februar 2009 in Frankreich anlief.[2]

Die Hauptrollen spielen Miley Cyrus, Demi Moore, Ashley Greene und Adam Sevani. Lisa Azuelos führte Regie und schrieb zusammen mit Karim Aïnouz das Drehbuch des Films. Der Film wurde am 10. Februar 2012 in Indien uraufgeführt. Am 4. Mai 2012 ist der Film in einigen wenigen Kinos in den Vereinigten Staaten und am 31. Mai 2012 in Deutschland angelaufen.

Handlung[Bearbeiten]

Nachdem sich die 16-jährige Lola, genannt Lol, von ihrem Freund getrennt hat, verliebt sie sich in ihren besten Freund Kyle. Sie macht ihre ersten sexuellen Erfahrungen und beginnt mit Drogen zu experimentieren. Währenddessen gerät Lola immer wieder in Konflikt mit ihrer 40-jährigen Mutter Anne.[3] Als diese dann Lolas Tagebuch liest, wird sie Zeugin von Partys, Alkohol und Lolas ersten sexuellen Erfahrungen. Ausgerechnet jetzt steht die Paris-Reise bevor, auf der sicher nicht nur Sehenswürdigkeiten auf dem Programm stehen, weiß Anne nicht wie sie sich entscheiden soll.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten begannen am 20. Juli 2011 in Detroit im US-Bundesstaat Michigan und endeten am 8. September desselben Jahres in Paris.[4] Der Film enthält eine Szene, in der Cyrus Marihuana raucht. Diese wurde jedoch entfernt, nachdem im Dezember 2011 ein Video von ihr, in dem sie eine psychotrope Substanz raucht, im Internet kursierte.[5][6] Am 9. Januar 2012 wurde der Trailer zum Film veröffentlicht.[7]

Kritik[Bearbeiten]

„Die enttäuschende Komödie kann sich die heitere Leichtigkeit des Originals nicht bewahren und wirkt mit dem Themenkreis um moderne Kommunikationsmittel bereits überholt.“

Lexikon des Internationalen Films[8]

„Würde man die französische und amerikanische Version von „LOL“ parallel abspulen, wären die Gesichter im Film zwar andere, aber sonst würden einem lediglich kleine Unterschiede zwischen Original und Remake auffallen.“

filmering.at[9]

„Völlig danebengegangen, obwohl es am Original klebt […] Dialoge und Einstellungen sind fast identisch, und wenn sie abweichen, dann nur, um die harmlose Vorlage weiter zu entschärfen.“

Zitty 12/2012, S. 56.

„'LOL' von 2012 ist […] ein Starvehikel für Demi Moore, die nicht zu den mütterlichsten Schauspielerinnen ihrer Generation zählt, und den Teenager-Star Miley Cyrus, die durch die TV-Serie "Hannah Montana" berühmt wurde und nun versucht, zum Film zu wechseln. Beide spielen nebeneinander her und wirken in keinem Moment auch nur halbwegs glaubwürdig wie Mutter und Tochter.“

Wilfried Hippen: taz[10]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung der FSK (Deutsch) In: spio.de. SPIO. Abgerufen am 28. Oktober 2012.
  2. Ali Jaafar: Cyrus, Moore circle 'L.O.L.' (Englisch) In: variety.com. Variety. 27. Januar 2010. Abgerufen am 11. Januar 2012.
  3. Dave McNary: Thesps round out 'LOL' (Englisch) In: variety.com. Variety. 4. August 2010. Abgerufen am 11. Januar 2012.
  4. Jocelyn Venaurl: Miley Cyrus And Ashley Greene Shoot 'LOL' In Paris (Englisch) In: mtv.com. MTV. 7. September 2011. Abgerufen am 11. Januar 2012.
  5. Miley Cyrus pot-smoking scene to be cut (Englisch) In: entertainment.msn.co.nz. MSN. 31. Januar 2011. Abgerufen am 11. Januar 2012.
  6. How Miley Cyrus' Bong Scandal Hampered Her New Flick (Englisch) In: usmagazine.com. US Weekly. 31. Januar 2011. Abgerufen am 11. Januar 2012.
  7. Miley Cyrus: 'LOL' Trailer Released! (Englisch) In: justjaredjr.buzznet.com. Buzznet. 9. Januar 2012. Abgerufen am 11. Januar 2012.
  8. LOL (2012) im Lexikon des Internationalen Films
  9. Valentina Resetarits: Kritik: LOL – Laughing Out Loud (Deutsch) In: filmering.at. FILMERING.at. 15. Mai 2012. Abgerufen am 17. Mai 2012.
  10. Wilfried Hippen: Wenn Mama ihrer Tochter simst (Deutsch) In: taz.de. die tageszeitung. 31. Mai 2012. Abgerufen am 29. August 2012.