Leoš Čermák

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TschechienTschechien Leoš Čermák Eishockeyspieler
Leoš Čermák
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 13. März 1978
Geburtsort Třebíč, Tschechoslowakei
Größe 188 cm
Gewicht 89 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Schusshand Rechts
Spielerkarriere
bis 2000 SK Horácká Slavia Třebíč
2000–2002 HC Slavia Prag
2002 HC Vítkovice
2002–2003 HK Sibir Nowosibirsk
2003–2006 Bílí Tygři Liberec
2006–2007 HC Slavia Prag
2007–2008 Bílí Tygři Liberec
2008–2009 Salawat Julajew Ufa
2009–2010 HK Sibir Nowosibirsk
2010–2011 Torpedo Nischni Nowgorod
seit 2011 HC Kometa Brno

Leoš Čermák (* 13. März 1978 in Třebíč, Tschechoslowakei) ist ein tschechischer Eishockeyspieler, der seit 2011 beim HC Kometa Brno in der tschechischen Extraliga unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten]

Leoš Čermák begann seine Karriere in seiner Heimatstadt in den Nachwuchsmannschaften des SK Horácká Slavia Třebíč. Für die erste Mannschaft des Vereins debütierte er während der Saison 1997/98 in der zweitklassigen 1. Liga. In den folgenden zwei Spielzeiten etablierte er sich im Herrenteam, bevor er 2000 zum HC Slavia Prag wechselte.[1]

Mitte der Spielzeit 2001/02 wechselte er innerhalb der Extraliga zum HC Vítkovice, mit dem er das Playoff-Finale erreichte und hinter dem HC Sparta Prag Vizemeister wurde. Nach diesem Erfolg verließ er Tschechien und unterschrieb einen Vertrag beim russischen Superligisten HK Sibir Nowosibirsk. Ein Jahr später kehrte er in sein Geburtsland zurück, um in den folgenden drei Jahren für die Bílí Tygři Liberec zu spielen. Mit den Weißen Tigern erreichte er im Spieljahr 2004/05 das Playoff-Halbfinale, in dem diese allerdings am späteren Meister, dem HC Moeller Pardubice, scheiterten. Ein Jahr später gewann Liberec die reguläre Saison, scheiterte aber schon im Viertelfinale am HC České Budějovice.

2006 kehrte Čermák für 22 Spiele zum HC Slavia Prag zurück, beendete die Saison aber erneut in Liberec. In den Playoffs der Spielzeit 2007/08 gehörte Čermák zu den produktivsten Spielern der Liga und führte sein Team bis in das Playoff-Halbfinale. Aufgrund der gezeigten Leistungen erhielt er einen Vertrag beim KHL-Klub und amtierenden russischen Meister Salawat Julajew Ufa, mit dem er in der Saison 2008/09 zwar die reguläre Saison gewann, aber schon im Playoff-Achtelfinale ausschied. Nach diesem Misserfolg wurde Čermáks Vertrag nicht verlängert und er entschied sich für einem Wechsel zum HK Sibir Nowosibirsk. In der Saison 2010/11 stand er beim Ligakonkurrenten Torpedo Nischni Nowgorod unter Vertrag. Zur Saison 2011/12 kehrte er in seine tschechische Heimat zurück und schloss sich dem HC Kometa Brno aus der Extraliga an.

International[Bearbeiten]

Leoš Čermák wurde während der Spielzeit 2001/02 das erste Mal in seiner Karriere in die tschechische Nationalmannschaft berufen und nahm am Karjala Cup 2002 teil. Seit 2006 wird er regelmäßig bei Vorbereitungsspielen und Turnieren der Euro Hockey Tour eingesetzt, wurde aber noch nie für eine Weltmeisterschaft oder Olympische Winterspiele nominiert.[2]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

KHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Hauptrunde 3 133 25 29 54 261
Playoffs 1 3 0 0 0 0

(Stand: Ende der Saison 2010/11)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. hcbilitygri.cz, Karta hráče: Leoš Čermák
  2. hokej.cz, Statistik für Leoš Čermák

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Leoš Čermák – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien