Liebe lieber indisch

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Filmdaten
Deutscher Titel Liebe lieber indisch
Originaltitel Bride & Prejudice
Produktionsland UK, USA
Originalsprache Englisch / Hindi / Panjabi / Spanisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge ca. 107 Minuten
Altersfreigabe FSK o. A.
JMK uneingeschränkt[1]Vorlage:Infobox Film/Wartung/JMK ohne JMKID
Stab
Regie Gurinder Chadha
Drehbuch Paul Mayeda Berges, Gurinder Chadha
Produktion Gurinder Chadha
Musik Anu Malik, Craig Pruess
Kamera Santosh Sivan
Schnitt Justin Krish
Besetzung

Liebe lieber indisch (Originaltitel: Bride & Prejudice) ist ein in britisch-US-amerikanischer Koproduktion entstandener Film der Regisseurin Gurinder Chadha aus dem Jahr 2004. Die Vorlage bildete der Roman Stolz und Vorurteil von Jane Austen.

Handlung[Bearbeiten]

Die Mittelstands-Familie Bakshi aus der indischen Stadt Amritsar hat vier wunderbare Töchter: Jaya, Lalita, Maya und Lakhi. Mama Bakshi will ihre Töchter so schnell wie möglich unter die Haube bringen. Als der charmante Auslandsinder Balraj Bingley mit seinem Freund William Darcy zu Besuch kommt, findet Mama Bakshi, dass Balraj die perfekte Partie für Jaya wäre. Jaya selbst findet auch gefallen an ihm und er fühlt für sie das gleiche.

Dem arroganten, reichen, amerikanischen Hotelbesitzer William Darcy, der nicht gerade ein "Indien-Fan" ist, gehen die indischen Volkstänze ziemlich auf den Geist. Kein Wunder, dass er von Lalita einen Korb bekommt. Doch dann muss Lalita ihn, Balraj, Jaya und Balrajs Schwester Kiran auf eine Reise in die Stadt Goa begleiten und lernt dort den mittellosen Amerikaner Johnny kennen. Johnny ist der Sohn von Darcys früherem Kindermädchen und erzählt Lalita, dass Darcy ihn schlecht behandelt habe.

Zurück in Amritsar hat Mama Bakshi schon Pläne mit Lalita, sie soll Mr. Kholi, einen Inder, der in den USA zu Geld gekommen ist, heiraten. Doch Mr. Kholi ist ein ziemlich nervender und arroganter Zeitgenosse, mit dem Lalita nichts zu tun haben will. Dann taucht Johnny wieder auf und flirtet mit Lalita, macht aber viel mehr Eindruck auf ihre kleine Schwester Lakhi. Gleichzeitig kann Lalita nicht aufhören, an Darcy zu denken.

Schließlich reisen Darcy und Balraj ab und Balraj meldet sich nicht mehr bei Jaya, worüber die ganze Familie Bakshi sehr enttäuscht ist. Auch Johnny verschwindet wieder. Lalita gelingt es derweil, Mr. Kholi abzuwimmeln, der daraufhin Lalitas bester Freundin Chandra Lamba einen Heiratsantrag macht, den diese annimmt.

Die ganze Familie Bakshi ist zur Hochzeit von Mr. Kholi und Chandra Lamba in Kalifornien eingeladen. Zunächst fliegt die Familie nach London, um Balraj wiederzutreffen, der jedoch abwesend ist. Stattdessen trifft sich Lakhi dort heimlich mit Johnny. In Kalifornien begegnet Lalita Darcy wieder, dem das Hotel gehört, in dem die Hochzeit stattfindet. Lalita und Darcy kommen sich immer näher und verleben eine romantische Zeit, doch dann erfährt Lalita von Darcys Schwester Georgie, dass es Darcy war, der seinem Freund Balraj geraten hat, sich nicht mehr bei Jaya zu melden. Lalita wendet sich daraufhin von Darcy ab, obwohl dieser ihr seine Liebe gesteht.

Die Familie Bakshi fliegt wieder nach London. Dort verlässt Lakhi mit einer Lüge das Haus und brennt mit Johnny durch. Kurz darauf kommt Darcy an. Er entschuldigt sich für seine Fehler bei Lalita und erklärt ihr, dass er Balraj nur geraten hat, sich nicht mehr bei Jaya zu melden, weil er dachte, dass sie nur aus familiären Zwang mit ihm zusammen wäre. Außerdem erzählt Darcy die Wahrheit über Johnny: dieser hat vor Jahren Georgie geschwängert und wollte sie heiraten, um an das Erbe der Familie zu kommen.

Lalita und Darcy suchen nach Lakhi und können sie schließlich nach Hause holen. Nach Ausräumung aller Missverständnisse feiern Jaya und Balraj und Lalita und Darcy eine indische Doppelhochzeit.

Kritiken und Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Zeitschrift Cinema: „Liebe lieber mit großem Chor - hemmungslos kitschig, unverschämt komisch, und mittendrin die schönste Frau der Welt.“ [2]
  • Rezension in der FAZ (19. August 2005) von Bert Rebhandl: “‘Liebe lieber indisch’: Jane Austen, postkolonial verfilmt”, online einzusehen bei bücher.de unter:[1]
  • Rezension im Guardian von Peter Bradshaw (8. Oktober 2004, englisch):[2]
  • Rezension im Observer von Philip French (10. Oktober 2004, englisch):[3]
  • Mathur, Suchitra (2007). “From British ‘Pride’ to Indian ‘Bride’: Mapping the Contours of a Globalised (Post?)Colonialism.” M/C Journal 10.2.[4]
  • Wilson, Cheryl A. (2006). “Bride and Prejudice. A Bollywood Comedy of Manners”. Literature / Film Quarterly 34.4, 323-331. [5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2004 wurde der Film in zwei Kategorien bei den British Independent Film Awards nominiert.

Dies und Das[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Filmdatenbank des BMUKK
  2. Zeitschrift Cinema

Weblinks[Bearbeiten]