Linda Hamilton

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Linda Hamilton (1997)
Linda Hamilton (2009)

Linda Hamilton (* 26. September 1956 in Salisbury, Maryland) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist vor allem durch die Rolle der Sarah Connor in den Filmen Terminator und Terminator 2 – Tag der Abrechnung bekannt geworden.

Leben[Bearbeiten]

Linda Hamilton ist die Stieftochter des Feuerwehrchefs von Salisbury, welcher bereits bei einem Unfall verstarb als sie fünf Jahre alt war. Sie hat eine Zwillingsschwester namens Leslie, sowie eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Sie wuchs, nach eigener Aussage, in einer „sehr öden angelsächsischen“ Familie auf und besuchte zusammen mit ihrer Zwillingsschwester die Highschool in Salisbury. Danach studierte sie zwei Jahre lang am Washington College in Chestertown, bevor sie in New York City Schauspielerei studierte. Dort besuchte sie auch Schauspielstunden von Lee Strasberg.

Als richtige Schauspielerin spielte sie zunächst in kleineren Low-Budget-Filmen mit, bevor sie 1980 für eine der Hauptrollen in der Seifenoper Secrets of Midland Heights engagiert wurde. Daraufhin spielte sie auch in den Filmen TAG: Assassination Game und der Stephen King-Verfilmung Kinder des Zorns jeweils eine Hauptrolle. Die Rolle der Sarah Connor in James Camerons Erfolgsfilm Terminator (1984) erhöhte ihren Bekanntheitsgrad weiter. 1986 spielte sie in Black Moon neben Tommy Lee Jones die weibliche Hauptrolle.

Danach begann sie zunächst wieder in Fernsehserien mitzuwirken und war in Mord ist ihr Hobby zu sehen. In der Fernsehserie Die Schöne und das Biest spielte sie zwischen 1987 und 1989 die Rolle der Catherine Chandler. Dies brachte ihr eine Emmy und eine Golden Globe-Nominierung ein. 1990 kehrte sie in den Bereich Film zurück und spielte in Mr. Destiny neben Michael Caine. Ein Jahr darauf übernahm sie in Terminator 2 – Tag der Abrechnung erneut die Rolle der Sarah Connor. Der Film brach Rekorde und wurde einer von Hamiltons größten Erfolgen.

1995 spielte sie in dem Fernsehfilm A Mother's Prayer neben Bruce Dern und Kate Nelligan die Hauptrolle der AIDS-kranken Mutter. Dafür wurde sie in der Kategorie der besten dramatischen Darstellung für einen CableACE Award und 1996 für einen weiteren Golden Globe nominiert. 1997 spielte sie in Die Verschwörung im Schatten neben Charlie Sheen und in Dante's Peak neben Pierce Brosnan jeweils die weibliche Hauptrolle. Für Dante's Peak bekam sie einen Blockbuster Entertainment Award.

Seitdem war Hamilton ausschließlich in Serien wie Frasier und Immer wieder Jim sowie zahlreichen Fernsehfilmen zu sehen. 2009 sprach sie in Terminator: Die Erlösung erneut den Text der Sarah Connor. Von 2010 bis 2012 spielte sie in 12 Folgen der Fernsehserie Chuck die Rolle der lang vermissten Mutter von Chuck und Ellie. Außerdem hatte sie auch 2010 in der Serie Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn einen Gastauftritt. 1990 wurde sie zudem von dem Magazin People in die Liste der 50 schönsten Menschen der Welt gewählt.

Privates[Bearbeiten]

Hamilton war zweimal verheiratet, zunächst von 1982 bis 1989 mit dem Schauspieler Bruce Abbott, dann von 1997 bis 1999 mit Regisseur James Cameron. Im Rahmen der Scheidung erhielt Hamilton 50 Millionen Dollar von Cameron nach 18-monatiger Ehe.[1] Aus diesen Ehen hat sie zwei Kinder, eine gemeinsame Tochter mit James Cameron und aus der Ehe mit Abbott ging ein Sohn, Dalton Bruce, hervor. Er wurde am 4. Oktober 1989 geboren und verkörperte John Connor als Baby im Film Terminator 2.

Filmografie (Auszug)[Bearbeiten]

  • 1980: Verhängnisvolle Leidenschaft (Rape and marriage: The rideout case, Fernsehfilm)
  • 1982: T.A.G. – Das Killerspiel (The Assassination Game)
  • 1984: Kinder des Zorns (Children of the Corn)
  • 1984: Terminator (The Terminator)
  • 1986: Black Moon
  • 1986: King Kong lebt (King Kong lives)
  • 1987–1989: Die Schöne und das Biest (Beauty and the Beast, Fernsehserie, 46 Folgen)
  • 1988: Go Toward the Light (Fernsehfilm)
  • 1990: Mr. Destiny
  • 1991: Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • 1993–1997: Frasier (Fernsehserie, 2 Folgen, verschiedene Rollen)
  • 1994: Stummer Schrei (Silent Fall)
  • 1994: Separate Lives – tödliches Doppelleben (Separate Lives)
  • 1995: Die Bitte einer Mutter (A Mother’s prayer, Fernsehfilm)
  • 1996: T2 3-D: Battle Across Time
  • 1997: Die Verschwörung im Schatten (Shadow Conspiracy)
  • 1997: Dante’s Peak
  • 1997: Rescuers – Die Geschichte der Helden (Rescuers: Stories of courage: Two couples)
  • 1998: Spuren im Sand (Point last seen)
  • 1999: Courage – Der Mut einer Frau (The color of courage, Fernsehfilm)
  • 2001: A Girl Thing (Fernsehfilm)
  • 2001: Bailey's Mistake (Fernsehfilm)
  • 2001: Skeletons In The Closet
  • 2002: Silent Night
  • 2005: Smile
  • 2005: Missing in America
  • 2005: Immer wieder Jim (According to Jim, Fernsehserie, 1 Folge)
  • 2005: The Kid & I
  • 2007: Broken
  • 2009: The Line (Fernsehserie, 11 Folgen)
  • 2010: Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn (Weeds, Fernsehserie, 2 Folgen)
  • 2010–2012: Chuck (Fernsehserie, 12 Folgen)
  • 2012: Lost Girl

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1989: Romy Award für Beauty And The Beast
  • 1990: Saturn Award für Beauty And The Beast
  • 1991: Silberner Otto in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ für Terminator 2: Judgment Day
  • 1992: MTV Movie Award in den Kategorien „Most Desirable Female“ und „Best Female Performance“ für Terminator 2: Judgment Day
  • 1992: Saturn Award für Terminator 2: Judgment Day
  • 1996: Cable Ace Award in der Kategorie „Best Actress in a Movie or Miniseries“ für A Mother’s Prayer
  • 1998: Blockbuster Entertainment Award in der Kategorie „Favorite Actress – Action/Adventure“ für Dante’s Peak
  • 1999: Grammy in der Kategorie „Spoken Word Album For Children“ für The Children’s Shakespeare
  • 2000: Golden Satellite Award in der Kategorie „Best Actress in a Miniseries or Telefilm“ für The Color Of Courage
  • 2001: Video Premiere Award in der Kategorie „Best Supporting Actress“ für Skeletons in the Closet

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Linda Hamilton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Forbes: Michael Jordan’s Divorce Most Costly Ever. foxnews.com. 16. April 2007. Abgerufen am 16. März 2009.