Liselotte Jünger

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Liselotte Jünger, geborene Bäuerle (* 20. Mai 1917 in Heilbronn; † 31. August 2010 in Überlingen), war eine deutsche Germanistin, Historikerin und Lektorin.

Im Jahr 1943 trat Liselotte Bäuerle als Archivarin in die Cotta’sche Verlagsbuchhandlung ein, deren Archiv den Grundstock bildete für das 1955 begründete Deutsche Literaturarchiv in Marbach. Dort war sie von 1952 bis 1962 tätig, unter dessen Dach baute sie über die von der Stuttgarter Zeitung gestiftete Cotta'sche Handschriftensammlung das Cotta-Archiv auf. Zudem verfasste sie eine Verlagsgeschichte und ein Bestandsarchiv.

Nach ihrer Heirat mit dem Schriftsteller Ernst Jünger im Jahr 1962 widmete sie sich als Lektorin dem Werk ihres Mannes.[1] In seinem autobiografischen Werk bezeichnet Jünger sie gewöhnlich mit ihrem Kosenamen als "das Stierlein".[2]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FAZ vom 3. September 2010, Seite 33: Stierlein
  2. vgl. z. B. http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=14791&ausgabe=201009