Ludvika

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ludvika (Begriffsklärung) aufgeführt.
Ludvika
Wappen fehlt
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Ludvika (Schweden)
Ludvika
Ludvika
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Dalarnas län
Historische Provinz (landskap): Dalarna
Gemeinden
(kommuner):
Ludvika
Smedjebacken
Koordinaten: 60° 9′ N, 15° 11′ O60.14861111111115.186111111111Koordinaten: 60° 9′ N, 15° 11′ O
Einwohner: 14.498 (31. Dezember 2010)[1]
Fläche: 11,00 km²
Bevölkerungsdichte: 1.318 Einwohner je km²

Ludvika ist eine Stadt in Mittelschweden. Sie liegt im Süden der historischen Provinz Dalarna am See Väsman. Ludvika ist mit 14.018 Einwohnern der Hauptort der Gemeinde Ludvika in der Provinz Dalarnas län. Ein geringer Teil (60 Hektar) der Fläche des Ortes mit 339 Einwohnern (2010) gehört zur benachbarten Gemeinde Smedjebacken.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ludvika um 1687

Im Jahre 1539 wohnten nach Schätzungen erst 30 - 50 Personen in dem kleinen Ort in der Bergbauregion Bergslagen. Um 1550 ließ König Gustav Vasa am Fluss Ludvika ström (mit einer Fallhöhe von etwa 17 Metern) ein Eisenwerk anlegen, das 1552 die Produktion aufnahm und das erste seiner Art i Schweden war. Im Verhältnis zu anderen Hüttenstandorten in Bergslagen war das Ludvika kronobruk jedoch unbedeutend; doch war es lange der dominierende Wirtschaftsfaktor in der Gegend. Erste „Konkurrenz“ entstand 1900 durch das Unternehmen Elektriska Aktiebolaget Magnet, das jedoch mit Rentabilitätsproblemen zu kämpfen hatte und schließlich 1916 an ASEA aus Västerås verkauft wurde.

1919 erhielt Ludvika mit nun 3.937 Einwohnern die Stadtrechte verliehen.

Verkehr[Bearbeiten]

Lange war Ludvika ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. 1858 wurde hier eine der ersten Eisenbahnstrecken Schwedens gebaut. Sie verband Ludvika mit Smedjebacken und dem Strömsholms kanal, der eine wichtige Transportachse für Waren und Reisende zwischen Bergslagen und dem See Mälaren war. 1873 wurde die Strecke nach Frövi und 1900 eine Verbindung über Västerås nach Stockholm in Betrieb genommen. Zusammen mit der Eisenbahnlinie nach Sälen und einer Erzbahn vom benachbarten Grängesberg nach Oxelösund bestand zeitweise Zugverkehr in vier Himmelsrichtungen.

In den 1970ern ging das Verkehrsaufkommen zurück und Borlänge übernahm die Funktion als Eisenbahnknotenpunkt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Heute ist der Elektrokonzern ABB (vormals ASEA) der wichtigste Arbeitgeber in der Stadt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der einstigen Bergbaustadt kann man das Grubenmuseum Ludvika Gammelgård besichtigen, gegründet 1938 und nach eigenen Angaben das erste industriehistorische Freilichtmuseum der Welt.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Eine Städtepartnerschaft besteht mit Bad Honnef in Deutschland.

Bilder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare beim Statistiska centralbyrån.
  2. Tätorter 2010 (PDF-Datei; 2,85 MB), Informationsschrift des schwedischen Statistikamts SCB (schwedisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ludvika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien