Lutricia McNeal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lutricia McNeal (* 27. November 1973 in Oklahoma City) ist eine US-amerikanische Pop- und Soul-Sängerin.

Leben[Bearbeiten]

Lutricia McNeal (2007)

1997 schaffte sie erstmals den Durchbruch in Schweden mit der Single Ain’t That Just the Way (das Original ist von Barbi Benton), die ein Jahr später die Top 10 in ganz Europa stürmte und auf dem Album My Side of Town enthalten ist. In den meisten Ländern erreichte der Top-10-Platzierungen. 1998 schaffte sie es mit zwei weiteren Titeln, Stranded und Someone Loves You Honey, in die englischen Top 10. Große Erfolge feierte Lutricia McNeal auch in Asien und Neuseeland, wo direkt drei ihrer Singles mit Platin ausgezeichnet wurden. Ihre Single My Side of Town (wie das gleichnamige Album) kam dort auf Platz 1. Von 1998 bis 2000 folgten eine Reihe sehr erfolgreicher Singles in ganz Europa.

Im Jahr 2000 legte sie eine kleine Pause ein und bekam ihr zweites Kind, einen Sohn namens Dallas, wo er – wie die Sängerin zugibt – auch gezeugt und geboren wurde. Wegen Unstimmigkeiten mit ihrer Plattenfirma wechselte McNeal 2002 zum schwedischen Label Bonnier und feierte ein Comeback mit der Uptempo-Nummer Perfect Love, die in Deutschland viele Radioeinsatz hatte. Weitere Singles fanden in Deutschland wenig Beachtung.

Im Herbst 2004 meldete sich McNeal mit der Ballade Promise Me zurück, die in Deutschland zumindest im Radio zu einem ihrer erfolgreichsten Titel wurde. Ihre Plattenfirma Edel brachte eine dazugehörige Single erst acht Wochen, nachdem der Song in den deutschen Format-Charts auf Platz 1 war, auf den Markt.

Im November 2004 war sie hüllenlos im Herrenmagazin Playboy zu sehen, was für die aus einer Pfarrersfamilie stammende Tochter sehr gewagt war. Ihre Familie wusste jedoch bereits vor dem Erscheinen des Magazins von den Aufnahmen. Sehr plötzlich zeigte Lutricia auch großes politisches Engagement auf ihrer neuen LP Soulsister Ambassador. In deutschen Interviews äußerte sich die aus Texas stammende Sängerin kritisch über den US-Präsidenten George W. Bush und machte ihrem Frust über den Irakkrieg deutlich Luft. Mehr als sechs Monate wohnte die Sängerin im Jahr 2004 im Berliner Stadtviertel Charlottenburg.

Im Sommer 2005 ging sie auf Open-Air-Festival-Tour und war mehrfach in Deutschland zu Gast.

Im Herbst 2005 veröffentlichte sie ihren in Schweden erfolgreichsten Hit seit Ain’t That Just the Way. Die neue Single hieß It’s Not Easy und schaffte den Sprung in die schwedischen Single-Charts von Null auf Platz 3. Wenige Monate später folgte die Nachfolgesingle Best of Times, die ebenfalls Platz 6 der schwedischen Top 10 erreichte.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of the United States.svg US
1997 My Side of Town 37
(13 Wo.)
22
(24 Wo.)
19
(10 Wo.)
1998 Lutricia McNeal 16
(16 Wo.)
1999 Whatcha Been Doing 84
(2 Wo.)
50
(1 Wo.)
21
(5 Wo.)
weitere Alben
  • 1998: Ain't That Just the Way
  • 2002: Metroplex
  • 2004: Soulsister Ambassador
  • 2005: Rise

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 2004: Greatest Hits
  • 2010: Complete Best (2 CDs)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of the United States.svg US
1997 Ain't That Just the Way 5
(31 Wo.)
2
(13 Wo.)
3
(20 Wo.)
6
(18 Wo.)
63
(16 Wo.)
Gold in Deutschland und Österreich[2]
1997 My Side of Town 73
(10 Wo.)
1998 Stranded 33
(16 Wo.)
4
(13 Wo.)
14
(18 Wo.)
3
(12 Wo.)
1998 Someone Loves You Honey 51
(9 Wo.)
13
(10 Wo.)
9
(7 Wo.)
1998 The Greatest Love You'll Never Know 17
(6 Wo.)
1999 365 Days 58
(9 Wo.)
26
(8 Wo.)
31
(12 Wo.)
2000 Fly Away 84
(5 Wo.)
61
(7 Wo.)
2002 Perfect Love 41
(10 Wo.)
22
(16 Wo.)
93
(2 Wo.)
2003 Wrong or Right 50
(6 Wo.)
2004 Promise Me 86
(7 Wo.)
weitere Singles
  • 1997: Washington
  • 1998: When a Child Is Born
  • 2002: You Showed Me
  • 2002: Money
  • 2003: Power of Music
  • 2005: It's Not Easy
  • 2005: What About It
  • 2006: Best of Times
  • 2011: You Make Me Feel Good

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles / Alben / Billboard 200
  2. Gold-/Platin-Datenbanken: DE AT
  3. RSH-Gold Verleihung 1998

Weblinks[Bearbeiten]