Mangalia
| Mangalia | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Rumänien | |||
| Historische Region: | Dobrudscha | |||
| Kreis: | Constanța | |||
| Koordinaten: | 43° 49′ N, 28° 35′ O43.812528.58333333333310Koordinaten: 43° 48′ 45″ N, 28° 35′ 0″ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Höhe: | 10 m | |||
| Fläche: | 54,93 km² | |||
| Einwohner: | 40.024 (1. Januar 2009) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 729 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 905500 | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 41 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | CT | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2012) | ||||
| Gemeindeart: | Munizipium | |||
| Gliederung: | Mangalia, Aurora, Jupiter, Olimp, Venus, Neptun, Saturn | |||
| Bürgermeister: | Cristian Radu (unabh.) | |||
| Postanschrift: | Șos. Constanței, nr. 13 loc. Mangalia, jud. Constanța, RO–905500 |
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| Webpräsenz: | ||||
Mangalia ist eine Stadt in Rumänien. Die Hafenstadt am Schwarzen Meer liegt im Kreis Constanța und hatte im Jahr 2007 ungefähr 40.000 Einwohner (darunter 3000 muslimische Türken und Tataren).
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die Stadt wurde im späten 6. Jahrhundert v. Chr. als Kolonie von dorischen Griechen aus Herakleia Pontike (selbst wiederum Tochterstadt Megaras) mit dem Namen Kallatis gegründet.
Seit dem 9. Jahrhundert war sie bei den Türken als Stadt Pangalia bekannt, bei den Rumänen als Tomisovara und bei den Griechen als Panglicara. Sie war aus historischer Sicht einer der wichtigsten Häfen an der Westküste des Schwarzen Meeres.
In der Nähe von Mangalia bewirtschaftete der später zu den führenden Bolschewiken gehörende Christian Georgijewitsch Rakowski seinen Gutsbesitz, als er noch Großgrundbesitzer war.
Tourismus [Bearbeiten]
Heute ist Mangalia ein Kurort und Ziel für Meeresurlauber. In der Stadt befindet sich zudem die älteste erhalten gebliebene Moschee Rumäniens und ein archäologisches Museum. Im neuerbauten Hotel President kann man im Keller sehenswerte Ausgrabungen der antiken Stadt besichtigen.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Größtes Industrieunternehmen der Stadt ist die Firma Daewoo-Mangalia Heavy Industries, ein 1997 gegründetes Joint-Venture zwischen der ehemals staatlichen Werft 2 Mai und dem südkoreanischen Daewoo-Konzern. Die Werft ist auf den Umbau und die Reparatur von Frachtschiffen spezialisiert und hat eine Kapazität von sechs neu gefertigten Schiffen bis zur Panamax-Größe und bis zu vierzig Schiffsreparaturen pro Jahr.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Demetrios von Kallatis, (spätes 3./frühes 2. Jahrhundert v. Chr.), griechischer Historiker
- Inna, (* 1986), Dance-Sängerin
Siehe auch [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Jan Burian: Kallatis. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 6, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01476-2, Sp. 175.
- Radu Barbulescu: Istros, Kallatis, Tomi. Vergessene griechisch-römische Antike in der Dobrudscha. Barbulescu, München 2002. ISBN 3-930672-73-1.
- Alexandru Avram: Kallatis. In: Ancient Greek colonies in the Black Sea 2. Archaeopress, Oxford 2007. ISBN 978-1-4073-0110-5. S. 239-286.