Cernavodă

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Dieser Artikel befasst sich mit der rumänischen Stadt Cernavodă. Zu anderen Bedeutungen siehe Černá Voda (Begriffsklärung).
Cernavodă
Wappen von Cernavodă
Cernavodă (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Dobrudscha
Kreis: Constanța
Koordinaten: 44° 20′ N, 28° 2′ O44.33805555555628.03361111111150Koordinaten: 44° 20′ 17″ N, 28° 2′ 1″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 50 m
Fläche: 46,69 km²
Einwohner: 17.022 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 365 Einwohner je km²
Postleitzahl: 905200
Telefonvorwahl: (+40) 02 41
Kfz-Kennzeichen: CT
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Gheorghe Hânsă (PNL)
Postanschrift: Str Ovidiu nr. 11
loc. Cernavodă, jud. Constanța, RO–905200
Webpräsenz:

Cernavodă ist eine Stadt in Rumänien in der Region Dobrudscha, Kreis Constanța. Cernavodă hat ca. 17.000 Einwohner (2011) und liegt an der Donau am Beginn des Donau-Schwarzmeer-Kanals. Der Name der Stadt leitet sich aus dem bulgarischen черна вода ab, was „schwarzes Wasser“ bedeutet.

Die Stadt ist an die rumänische Autobahn A2 zwischen Bukarest und Constanța angebunden. Das Kernkraftwerk Cernavodă ist das einzige Kernkraftwerk in Rumänien.

Die Stadt ist Fundort der charakteristischen Terrakotten der Hamangia-Kultur (4800–4300 v. Chr.) und Namensgeber der späteren Cernavodă-Kultur (4000–3200 v. Chr.).[2] In der Antike existierte hier die Stadt Axiopolis (griechisch Ἀξιούπολις), welche am Donauweg von Troesmis über Durostolum und Novae nach Viminatium und Sirmium führte[3]. In der Nähe verlief auch die Via Pontica. Der ursprüngliche dakische Name der Stadt war Axíopa, er bedeutet ebenfalls „schwarzes Wasser“.[4]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cernavodă – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Ian Shaw, Robert Jameson (Hrsg.): A dictionary of archaeology. Blackwell, Oxford 2002, ISBN 0-631-23583-3, S. 267.
  3. Karte: Balkan, 6. Jahrhundert
  4. James P. Mallory, Douglas Q. Adams (Hrsg.): Encyclopedia of Indo-European Culture. Fitzroy Dearborn, London u. a. 1997, ISBN 1-88496-498-2, S. 145–146.