Margarete Bause

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Margarete Bause

Margarete Bause (* 19. Januar 1959 in Wertheim) ist eine Landespolitikerin der Grünen in Bayern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Margarete Bause bestand 1978 ihr Abitur in Landshut und studierte danach Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitete als wissenschaftliche Angestellte am Soziologischen Institut in München. 1986 trat sie den Grünen bei. Von 1984 bis 1986 war Bause Frauenreferentin des Landesverbandes der Grünen. Am 12. Oktober 1986 wurde sie erstmals in den Bayerischen Landtag gewählt und behielt dieses Mandat bis zum 14. Oktober 1990. Zwei Jahre lang war sie Fraktionsvorsitzende der Grünen. In dieser Zeit setzte sich Bause erfolgreich für eine Organisationsreform des grünen Landesverbandes ein. Danach war sie außerhalb von Partei- und Parlamentspolitik aktiv und arbeitete an einem Forschungsprojekt über gesellschaftliche Folgen der Humangenetik. Von 1991 bis 1993 und von 1998 bis 2003 war sie Landesvorsitzende der Grünen in Bayern. Am 21. September 2003 wurde sie abermals über die Liste ihrer Partei für den Wahlkreis Oberbayern in den Bayerischen Landtag gewählt und anschließend zur Vorsitzenden der grünen Landtagsfraktion. Auch bei der Landtagswahl 2008 gelangte sie wieder über die Wahlkreisliste Oberbayern in den Bayerischen Landtag.

Von 1990 bis 1998 war Bause Mitglied des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks. Sie ist Mitglied der Heinrich-Böll-Stiftung und Gründerin des Netzwerkes für ökologisches Wirtschaften.

Von Dezember 2004 bis Februar 2007 war Bause Mitglied des Untersuchungsausschusses Staatsministerin Monika Hohlmeier, der sich mit der Münchner CSU-Affäre beschäftigte.[1]

[Bearbeiten] Familie

Margarete Bause ist verheiratet und hat einen Sohn.

[Bearbeiten] Zitate

  • „Bei den Grünen gilt sie als ausgesprochene Machtfrau. Nicht nur deshalb wird sie einen Platz an der Fraktionsspitze für sich reklamieren. Die Münchnerin gehörte von 1986 bis 1990 schon einmal dem Landtag an und zählt damit trotz ihrer erst 44 Jahre zur Pionier-Generation der Grünen in Bayern. Sie selbst streitet Ambitionen auf den Fraktionsvorsitz allerdings ab.“[2]
  • Neuschwanstein: Was ist eigentlich das ‚Bayerische‘ an den bayerischen Grünen – auf der ‚Heimatwelle‘ scheint doch in diesem unserem Bundesland eine Menge Resonanz zu holen zu sein (siehe CSU-Erfolge…) – Bause: Das Bayerische ist, dass wir uns glaubwürdig für den Erhalt unserer Umwelt einsetzen, man könnte auch sagen für unsere bayerische Heimat, während die CSU auf der einen Seite diese Heimat beschwört, sie aber auf der anderen Seite zerstört. Bayerisch sind unsere Politiker/innen, Sepp Daxenberger allen voran, aber auch ich selbst bin in Niederbayern aufgewachsen und hier verwurzelt.“[3]

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Margarete Bause – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Untersuchungsausschuss Staatsministerin Monika Hohlmeier: Schlussbericht. Drucksache 15/7190 des Bayerischen Landtags, 25. Januar 2007 (PDF; 816 KB)
  2. Sebastian Beck: Die grüne Spitzenkandidatin – Die Rückkehr der Alpha-Frau. In: Süddeutsche Zeitung. 18. Juli 2003
  3. Chat mit Margarete Bause – „In Bayern wird auch nur mit Wasser gekocht“. In: Süddeutsche Zeitung. 19. September 2003
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