Mark Malloch Brown

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Mark Malloch Brown 2008

George Mark Malloch Brown, Baron Malloch-Brown, KCMG, PC (* 16. September 1953) ist ein britischer Journalist, Ökonom und war von Juni 2007 bis Oktober 2009 Staatsminister für Afrika, Asien und die UNO in der Regierung von Gordon Brown.

Laufbahn[Bearbeiten]

Malloch Brown studierte Geschichte am Magdalene College in Cambridge und schloss mit einem Master's Degree in Politologie an der University of Michigan ab.

Er begann seine Karriere im Journalismus als politischer Korrespondent der Zeitschrift The Economist (1977–1979) und Gründungsherausgeber des Economist Development Report. Von 1986 bis 1994 war er führender internationaler Partner in der Sawyer-Miller Group, bevor er zum UN-Flüchtlingshochkommisariat wechselte, für das er in Thailand die Einsätze für kambodschanische Flüchtlinge leitete.

Malloch Brown bekleidete von 1999 bis 2005 die im Allgemeinen als dritthöchste Funktion der UN angesehene Position des UNDP-Administrators. Zuvor hatte er leitende Funktionen bei der Weltbank inne, u.a. als Vizepräsident für Externe Angelegenheiten. In dieser Funktion war er auch für die Beziehungen zu den Vereinten Nationen zuständig.

Er folgte am 1. April 2006 der Kanadierin Louise Fréchette als Stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen nach, nachdem er zuvor Kabinettschef des amtierenden Generalsekretärs Kofi Annan war, und hatte diese Position bis zum Ende von Annans Amtszeit im Dezember 2006 inne.

Am 27. Juni 2007 wurde angekündigt, dass Malloch Brown dem Kabinett des neuen Premierministers Gordon Brown als Staatsminister im Foreign and Commonwealth Office (FCO) angehören werde. Seine Zuständigkeit umfasste Asien, Afrika und die Vereinten Nationen. Weiterhin wurde er auf Lebenszeit zum Mitglied des britischen Oberhauses ernannt. Ende Juli 2009 trat er, nach eigenen Angaben aus persönlichen und familiären Gründen, von seinem Ministerposten zurück.

Weblinks[Bearbeiten]