Nashville Pussy

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Nashville Pussy
Nashville Pussy live beim Hellfest 2009: Karen Cuda, Blaine Cartwright, Jeremy Thompson, Ruyter Suys
Nashville Pussy live beim Hellfest 2009: Karen Cuda, Blaine Cartwright, Jeremy Thompson, Ruyter Suys
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hard Rock, Sleaze Rock
Gründung 1996 als Hell's Half Acre
1998 als Nashville Pussy
Website http://www.nashvillepussy.com/
Gründungsmitglieder
Gitarre, Gesang
Blaine Cartwright
Gitarre
Ruyter Suys
E-Bass
Corey Parks
Schlagzeug
Adam Neil
Aktuelle Besetzung
Gitarre, Gesang
Blaine Cartwright
Gitarre
Ruyter Suys
E-Bass
Bonnie Buitrago
Schlagzeug
Jeremy Thompson
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Corey Parks
Schlagzeug
Adam Neil
E-Bass
Tracey Almazon
E-Bass
Katie Lynn Campbell
E-Bass
Karen Cuda

Nashville Pussy ist eine amerikanische Hard-Rock- und Heavy-Metal-Band aus Georgia. Sie wurde 1996 von Blaine Cartwright und seiner Frau Ruyter Suys als Hell's Half Acre gegründet.

Die Musik der Band zeichnet sich durch eine Mischung aus Hard Rock und Heavy Metal mit Einflüssen aus Southern und Punkrock sowie Rockabilly aus.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Nashville Pussy wurde 1996 von Blaine Cartwright und dessen Frau Ruyter Suys als Hell's Half Acre gegründet, dann jedoch vor der Veröffentlichung des Debütalbums im Jahr 1998 in Nashville Pussy umbenannt. Cartwright spielte vorher als Gitarrist bei der Cowpunk-Band Nine Pound Hammer, die sich 1988 auflöste. Weitere Gründungsmitglieder waren der Schlagzeuger Adam Neil sowie die Bassistin Corey Parks, die Schwester des NBA-Basketballspielers Cherokee Parks. Beide sind um 2000 aus der Band ausgestiegen und wurden durch neue Musiker ersetzt. Namensgebend für die Band wurde die Einleitung des Songs „Wang Dang Sweet Poontang“ auf dem Album Double Live Gonzo von Ted Nugent.

Die Texte drehen sich zumeist um Wein, Weib und Gesang.

Debüt Let Them Eat Pussy und Erfolgsalbum High As Hell[Bearbeiten]

Im Jahr 1998 veröffentlichte Nashville Pussy das erste Album unter dem Titel Let Them Eat Pussy bei dem Label Amphetamine Reptile Records in kleiner Auflage; nach dem Ausverkauf wurde das Album bei Mercury Records in größerer Auflage neu aufgelegt. Im gleichen Jahr ging die Band mit Marilyn Manson auf Tour. Mit dem Song „Fried Chicken And Coffee“ aus dem Album wurde die Band für den Grammy Award for Best Metal Performance 1999 nominiert, gemeinsam mit Rage against the Machine, Judas Priest, Rammstein und Metallica; letztere erhielten den Preis für ihren Song „Better Than You“.

2000 folgte das zweite Album High As Hell mit Cover-Versionen unter anderem von AC/DC's „Highway to Hell“ und „Rock'n'Roll Outlaw“ von Rose Tattoo. Nach der Veröffentlichung stiegen Corey Parks und Adam Neil aus der Band aus; letzterer um die Band The Hookers zu gründen. Als neuer Schlagzeuger wurde Jeremy Thompson aufgenommen, als neue Bassistin stieg Tracy Almazan aka Tracy Kickass in die Band ein, die vorher bei The Wives und Helldorado spielte. Gemeinsam mit ihr spielte die Band eine Cover-Version des Molly Hatchet-Songs „Flirtin' With Disaster“ für den Film „Run, Ronnie, Run“ ein, in dem Blaine Cartwright eine Rolle bekam. Nashville Pussy begleiteten die Bands Slayer, Slipknot, Sevendust und einige weitere auf der ‚Tattoo The Earth‘-Tour und gingen dann mit den Suicidal Tendencies und mit Lynyrd Skynyrd auf Tournee.

Say Something Nasty bis heute[Bearbeiten]

Karen Cuda,2005 - 2014 Bassistin der Band

Auch das dritte Album Say Something Nasty 2002 spielte die Band mit Tracy Almazan ein, bevor auch sie ging und von Katie Lynn Campbell, ehemals bei Famous Monsters, ersetzt wurde; obwohl sie auf dem Album noch nicht spielte, ist Katie Lynn auf dem Cover des Albums abgebildet. Bis 2004 folgten Touren mit Black Label Society und mit Artimus Pyledriver, danach stieg auch Katie Lynn Campbell wieder aus der Band aus, zudem lief der Plattenvertrag aus. 2005 erschien das neue Album Get Some bei Spitfire Records unter anderem mit einer Cover-Version von Tina TurnersNutbush City Limits“, als neue Bassistin konnte Karen Exley (Cuda) gewonnen werden. Ende September 2008 erschien die DVD Live In Hollywood.

Für das Anfang 2009 erschienene Album From Hell to Texas konnten Lemmy Kilmister (Motorhead) und Willie Nelson als Background-Sänger für den Song „Lazy Jesus“ gewonnen werden, während Danko Jones als Gast-Sänger bei dem Southern-Rock-Song „I'm So High“ mitsang.

Diskografie[Bearbeiten]

Bis 2014 veröffentlichte die Band insgesamt sechs Alben:

Zudem erschien 2005 Dirty Best Of Nashville Pussy sowie 2008 die Live-DVD Nashville Pussy - Live in Hollywood.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nashville Pussy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien