Niederlahnstein

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Niederlahnstein
Stadt Lahnstein
Früheres Stadtwappen Niederlahnsteins
Koordinaten: 50° 19′ N, 7° 36′ O50.31694447.599722270Koordinaten: 50° 19′ 1″ N, 7° 35′ 59″ O
Höhe: 70 m ü. NN
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 56112
Vorwahl: 02621
Niederlahnstein (Rheinland-Pfalz)
Niederlahnstein

Lage von Niederlahnstein in Rheinland-Pfalz

Niederlahnstein ist ein Stadtteil von Lahnstein im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz.

Niederlahnstein liegt auf der rechten Rheinseite und auf der rechten Seite der Lahn, an der Mündung der Lahn in den Rhein.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort erhielt im Jahre 1322 die Stadtrechte. Niederlahnstein gehörte zum Engersgau und im 18. und 19. Jahrhundert zum Herzogtum Nassau. Durch den preußisch-österreichischen Krieg wurde der Ort preußisch. Seit dem Zweiten Weltkrieg gehört Niederlahnstein zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Bis 1969 war der Ort eine selbstständige kreisangehörige Stadt. Am 7. Juni 1969 wurde Niederlahnstein mit der Nachbarstadt Oberlahnstein zur Großen kreisangehörigen Stadt Lahnstein vereinigt.[1]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1885 [2] 2.843
1890 [3] 3.114
1910 [4] 4.703
1925 [3] 5.088
1933 [3] 5.421
1939 [3] 6.812

[Bearbeiten] Johanniskirche

Zwischen 1130 und 1136 wurde die Johanniskirche erbaut. Sie brannte 1794 völlig aus. Bis 1856/57 blieb die Kirche als Ruine stehen. Danach erfolgte ein Wiederaufbau, bis 1884 wieder ein Brand ausbrach und den Turm zum Einsturz brachte. 1906 wurde die Kirche zur Klosterkirche.

[Bearbeiten] Bildung und Infrastruktur

In Niederlahnstein befinden sich neben der Schillerschule - einer Grundschule die bis 2007 auch Hauptschule war - das private Johannes-Gymnasium Lahnstein und ein Hallenbad.

[Bearbeiten] Verkehr

Niederlahnstein hat einen eigenen Bahnhof an der Bahnlinie Köln-Wiesbaden (Rechte Rheinstrecke) und der Lahntalbahn.

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 42 und als Abzweig beginnt die Bundesstraße 260.

Seit 1873 verbindet eine Straßenbrücke die beiden Stadtteile Nieder- und Oberlahnstein, die 2008 in Rudi-Geil-Brücke benannt wurde.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 183 (PDF)
  2. Meyers Konversations-Lexikon, 1885: Niederlahnstein
  3. a b c d Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990
  4. Gemeindeverzeichnis 1900: Landkreis Sankt Goarshausen
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