Norbert Trelle
Norbert Trelle (* 5. September 1942 in Kassel) ist Bischof von Hildesheim. Er wurde am 5. Oktober 2011 während der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda zum stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.[1]
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Leben [Bearbeiten]
Trelle besuchte das Kasseler Friedrichsgymnasium und studierte anschließend ab 1962 in Bonn und Innsbruck Katholische Theologie. Am 2. Februar 1968 empfing er durch Erzbischof Joseph Kardinal Frings in Köln das Sakrament der Priesterweihe. Nach mehreren Seelsorgestellen wurde er Pfarrer und Stadtdechant in Wuppertal und als solcher 1991 zum Monsignore erhoben. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 25. März 1992 zum Titularbischof von Egnatia und Weihbischof im Erzbistum Köln. Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner spendete ihm am 1. Mai 1992 im Kölner Dom die Bischofsweihe. Er war Beauftragter für den Pastoralbezirk Süd des Erzbistums Köln und zugleich Bischofsvikar für die Seelsorge an ausländischen Katholiken. Kurz darauf wurde er zugleich Residierender Domherr in Köln.
Am 29. November 2005 wurde Norbert Trelle durch Papst Benedikt XVI. zum 70. Bischof von Hildesheim ernannt. Am 11. Februar 2006 wurde er im Hildesheimer Dom in sein Amt eingeführt (Inbesitznahme der Cathedra).
Trelle ist Mitglied der Migrationskommission – seit Februar 2010 deren Vorsitzender – sowie der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz.
Wahlspruch und Wappen [Bearbeiten]
Der bischöfliche Wahlspruch Trelles lautet: Fundamentum est Christus Jesus („Der Baugrund ist Jesus Christus“, nachempfunden 1 Kor 3,11: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.“)
Der Wappenschild ist von Gold und Rot gespalten, in dessen unterem Teil sich drei Kronen in verwechselten Farben befinden. Farben und Teilung des Schildes entsprechen dem Hildesheimer Bistumswappen; die drei Kronen im Wappenschild erinnern an die Heiligen Drei Könige, deren Schrein Mittelpunkt des Kölner Domes ist und an deren Legende, zu deren wichtigsten Überlieferungssträngen die „Historia trium regum“ (Geschichte der Drei Könige) des Karmeliters Johannes von Hildesheim gehört. Das hinter dem Schild eingestellte Kreuz ist dem Bernwardskreuz nachempfunden und erinnert an den heiligen Bernward von Hildesheim.
Quellen [Bearbeiten]
Siehe auch [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Gerhard Best/Michael Feldmann/Ralf Preker(Hg.), 350 Jahre Marienwallfahrt Werl, Bonifatius Verlag Paderborn, ISBN 978-3-89710-482-2, Seiten 114 und 115
Weblinks [Bearbeiten]
- Wappen des Hildesheimer Diözesanbischofs Norbert Trelle
- Bistum Hildesheim
- Eintrag zu Norbert Trelle auf catholic-hierarchy.org (englisch)
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Josef Homeyer | Bischof von Hildesheim seit 2005 |
… |
Erzbischöfe: Ludwig Schick (Bamberg) | Rainer Maria Woelki (Berlin) | Robert Zollitsch (Freiburg) | Werner Thissen (Hamburg) | Joachim Meisner (Köln) | Reinhard Marx (München-Freising) | Hans-Josef Becker (Paderborn)
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Trelle, Norbert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geistlicher, Bischof von Hildesheim |
| GEBURTSDATUM | 5. September 1942 |
| GEBURTSORT | Kassel |