Olaf Rahardt

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Olaf Rahardt (2008)

Olaf Rahardt (* 1965 in Bad Langensalza) ist ein deutscher Marinemaler der Gegenwart.

Leben[Bearbeiten]

Olaf Rahardt wurde 1965 geboren und wuchs im thüringischen Großengottern auf. Trotz der ländlichen Heimat gilt seine künstlerische Vorliebe dem Meer und der Seefahrt. Er lebt heute als freischaffender Künstler und Marinemaler in Rudolstadt. Seine Arbeitsweise wird charakterisiert durch aufwendige Atelier-Gemälde, deren Inhalte und Motive oft aus seinem umfangreichen Erfahrungsschatz eigener Erlebnisse während zahlreicher Seereisen resultieren. Das persönliche Erleben von Schiffen, Wetter und See geben letztlich aber auch den vielfältigen Auftragsarbeiten ein hohes Maß an Authentizität. Intensive Studien der Schiffbau-, Schifffahrts- und Marinegeschichte versetzen Rahardt in die Lage, nicht nur die Seefahrt der Gegenwart realitätsgetreu wiederzugeben, sondern sie verleihen seinen Gemälden eine hohe Stimmigkeit und historische Korrektheit. Diese Kriterien, die die Basis der Marinemalerei ausmachen, prägen Rahardt’sche Gemälde auf unverkennbare Art und Weise.

Öffentlich zugängliche Gemälde von Rahardt befinden sich im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, dem Internationalen Maritimen Museum in Hamburg, dem Ostfriesischen Landesmuseum in Emden, dem Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven und dem Marinemuseum Dänholm in Stralsund. Weitere Gemälde finden sich in Dienststellen der Deutschen Marine und an Bord zahlreicher Schiffe und Boote. Außerdem in zahlreichen Privatsammlungen im In- und Ausland. Illustrationen fanden Verwendung in verschiedenen Büchern und Zeitschriften in- und ausländischer Verlage sowie auf Deckelbildern von Modellbausätzen. Regelmäßige Ausstellungsbeteiligungen erfolgen im Rahmen der Art maritim, Hamburg, Classic Forum zur BOOT in Düsseldorf und bundesweiten Einzelausstellungen. Eine dieser Einzelausstellungen fand vom 19. Juni bis 10. September 2011 im Schiffbaumuseum auf dem Traditionsschiff Typ Frieden in Rostock statt..[1] 2012 wurde das Gemälde Fünfmastbark POTOSI während der Kunstausstellung Hanse Sail und Me(e)hr, an der sich 14 Künstler mit 36 Arbeiten beteiligt hatten, mit einem Ersten Preis ausgezeichnet. 2012 erfolgten Ausstellungen in London und Oslo, 2013 in Northwood (Engl.).

Literatur[Bearbeiten]

  • Lars U. Scholl: Deutsche Marinemalerei 1830-2000. Verlag für Helgoland-Literatur Maren Knauß, 2002, ISBN 3-926151-17-X.
  • Hans Jürgen Witthöft: Köhlers Flottenkalender 2009. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-0981-6.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ausstellungsankündigung des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums Rostock