Omaruru
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| Motto | Geloof en moed (Glaube und Mut) |
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| Basisdaten | |||||
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| Einwohnerzahl Fläche Einwohnerdichte |
15.200 (Berechnung 2010)[1] 352 km² 43,2 Einwohner/km² |
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| Staat Region Wahlkreis |
Namibia Erongo Omaruru |
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| Gründungsdatum | 22. Mai 1872 | ||||
| Kfz-Kennzeichen Telefonvorwahl |
OM 64 |
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| Website | www.omaruru.na | ||||
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Politische Daten
Bürgermeister/in: Michael Tjirare (UDF) Chief Executive Officer: {{{CEO}}} Letzte Wahl: 2010 Nächste Wahl: 2015 Adresse der Stadtverwaltung: |
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Geographische Daten
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Omaruru ist eine Gemeinde im gleichnamigen Wahlkreis Omaruru in der Region Erongo in Namibia. Die Gemeinde hat etwa 15.200 Einwohner und liegt am gleichnamigen Omaruru-Rivier sowie Otjimakuru, welche beide in der Nähe des Berges Otjo (2082 über N. N.) beginnen. Sie gilt als Künstlerstadt Namibias.
Der Name der Stadt leitet sich von Omaere ab, einem traditionellen namibischen Milchprodukt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Omaruru ist zurückzuführen auf die Rheinische Mission, die 1872 hier einige Gebäude errichtete. Der Missionar Gottlieb Viehe schrieb hier die erste Bibelübersetzung ins Herero und bekehrte viele Herero der Region zum Christentum. 1894 wurde in Omaruru eine Militärstation der Deutschen Schutztruppe für die Kolonie Deutsch-Südwestafrika eingerichtet, die Leutnant Richard D. Volkmann bis 1898 als Distriktchef leitete.
Anfang 1904 wurde die Ansiedlung Schauplatz eines Herero-Aufstandes gegen die hier stationierten deutschen Soldaten, der jedoch nach nur einer Woche niedergeschlagen wurde. Die eingeschanzten Soldaten bekamen Unterstützung von einer Kompanie, die von Hauptmann Victor Franke geführt wurde. Diese durchbrach den Belagerungsring der Herero und befreite die Kaserne. Über Opferzahlen beiderseits ist nichts näher bekannt.
Heute ist Omaruru ein eher verschlafenes, aber sehr kosmopolitisches Städtchen, in dem es außer einer Reihe von Hotels, einem Campingplatz und ein paar Läden vor allem eine Reihe von Kunsteinrichtungen bzw. -vereinen und nicht zuletzt auch eine Deutsche Schule gibt. Außerhalb von Omaruru liegt das rund 3,5 Hektar große Weingut Kristall Kellerei[2], eines von nur wenigen Weinanbaugebieten in Namibia, wie auch das Benediktinerkloster Waldfrieden. Zu Omaruru gehören auch die umliegenden Orte Okombahe (3.400 Einwohner), Otjimbojo, Otjohorongo und Omahoro. Die Landschaft in der Umgebung ist relativ fruchtbar.
[Bearbeiten] Entschuldigung der Familie von Trotha
Im Oktober 2007 reisten Nachfahren des Generals Lothar von Trotha und Mitglieder der Familie von Trotha auf Einladung der Herero-Monarchen nach Omaruru, um sich öffentlich für von Trothas Rolle bei der Niederschlagung des Aufstandes der Herero und Nama zu entschuldigen und um Vergebung zu bitten.[3]
[Bearbeiten] Verwaltung und Politik
[Bearbeiten] Verwaltung
Omaruru gliedert sich in den gleichnamigen Stadtteil und die 1996 proklamierte Vorstadt Ozondje (Extension 1).[4]
[Bearbeiten] Politik
Bei den Kommunalwahlen 2010 wurde folgendes amtliche Endergebnis ermittelt.[5]
| Partei | Stimmen | Stimmenanteil | Sitze |
|---|---|---|---|
| SWAPO | 847 | 48,32 % | 3 |
| RDP | 369 | 21,05 % | 2 |
| UDF | 308 | 17,57 % | 1 |
| NUDO | 139 | 7,93 % | 1 |
| DTA | 77 | 4,39 % | 0 |
| ungültig | 13 | 0,74 % | - |
| Insgesamt | 1753 | 100 % | 7 |
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen
- Deutsche Privatschule Omaruru[6]
- Omaruru Afrikaanse Privaatskool
- Omaruru Primary School
- Paheye Primary School
- S.I. Goabes Secondary School
- Ulbasen Primary School
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Nianell, Sängerin
[Bearbeiten] Trivia
Das Leben deutscher Bauern in Omaruru und der Herero-Aufstand waren Gegenstand einer gleichnamigen deutschen Vorabendserie von 1976 mit Walter Giller und Manfred Seipold. [7]
[Bearbeiten] Literatur
- Pesch, Murray: Omaruru im Laufe der Zeit, Jean Fischer, Omaruru o.J.
- Vogt, Andreas: Nationale Denkmäler in Namibia, Gamsberg Macmillan, Windhoek 2006
[Bearbeiten] Weblinks
- Vänersborg Fördergruppe Omaruru (schwedisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevoelkerungsstatistik.de
- ↑ http://www.newera.com.na/article.php?articleid=8348
- ↑ Deutsche Entschuldigung für Herero-Massaker
- ↑ Government Gazette of the Republic of Namibia, No. 1245, 15. Januar 1996, No. 20 Declaration of Ozondje (Extension I) to be an approved township: Municipality of Omaruru, S. 4
- ↑ Offizielles Wahlergebnis Omaruru, ECN, 29. November 2010
- ↑ Webseite der Deutschen Privatschule Omaruru
- ↑ Fernsehserie Omaruru
-21.42202222222215.951230555556Koordinaten: 21° 25′ S, 15° 57′ O