Orden Ogan

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Orden Ogan
Allgemeine Informationen
Genre(s) Power Metal, Folk Metal
Gründung 1996
Website ordenogan.de
Aktuelle Besetzung
Sebastian „Seeb“ Levermann
Tobias „Tobi“[1] Kersting (seit 2006)
Niels „Spoony“[1] Löffler (seit 2011)
Dirk Meyer-Berhorn (seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Sven Känzler (1996)
Christina Decker (1996–2000)
Bass
Sebastian Severin (1996–2006)
Gitarre
Marc Peters (1998–2000)
Nora Schumann (1998–2000)
Keyboard
Philip Donner (2000)
Gitarre
Stefan „Terazzo“ Manarin (2000–2006)
Verena Melchert (2001–2004)
Alexandra Schneider (2001–2003)
Bass
Timo Koennecke (2006–2007)
E-Bass
Lars Schneider (2007–2011)
Schlagzeug
Sebastian „Ghnu“ Grütling
Keyboards
Nils Weise

Orden Ogan ist eine Power- und Folk-Metal-Band, die im Jahr 1996 in Arnsberg, Nordrhein-Westfalen, gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 1996 von Sebastian Levermann, Sebastian Grütling und dem Bassisten Sebastian Severin als Tanzende Aingewaide[2] gegründet, benannte sich jedoch ein Jahr später in Orden Ogan um. Sie veröffentlichten zuerst drei Demotapes: Into Oblivion (1997), Anthem to the Darkside (1998) und Soli Deo Gloria (1999). 2004 kam im Selbstvertrieb[3] die CD Testimonium A.D. heraus, auf der letztmals der Einsatz von Flöten, Oboen und anderen Blasinstrumenten zu hören ist. 2008 wurde ihr erstes Studioalbum Vale über das Plattenlabel Yonah Records veröffentlicht.

Im Oktober 2009 gab AFM Records bekannt, die Band unter Vertrag genommen zu haben.[4] 2010 erschien das Album Easton Hope, zu dem auch eine gleichnamige Single ausgekoppelt wurde. Zudem wurden für Easton Hope sowie We Are Pirates (mit Gastkünstler Majk Moti) Musikvideos gedreht. We are Pirates wurde vom TV-Sender RTL zur Unterlegung eines Formel 1-Trailers genutzt.[5] Im Gegensatz zu Vale zeichnet sich Easton Hope durch seine komplexen orchestralen Arrangements aus[6], die beim Vorgänger nach eigenen Aussagen nicht ausreichend zur Geltung kamen[7].

2010 spielte die Band auf dem Rock Hard Festival und dem Wacken Open Air. In Wacken wurde auch bekannt gegeben, dass das vergriffene Album Vale am 11. November 2010 von AFM Records neu veröffentlicht wird.[8] Als Bonus werde das Musikvideo von The Lords of the Flies enthalten sein. Ende des Jahres ging die Band als Support zunächst auf Europa-Tour mit der schwedischen Band Tiamat und spielte im Anschluss eine kleine Serie von Konzerten mit Van Canto und In Legend[9].

Von März bis April 2011 waren Orden Ogan als Vorgruppe mit Grave Digger auf Tour.[10] Im Mai 2011 wurde der Ausstieg des Bassisten Lars Schneider und später auch des Schlagzeugers Sebastian Grütling verkündet, die die Band aus beruflichen Gründen verließen.[11] Im Juni 2011 wurde auf der bandeigenen Facebookseite der vormalige Live-Bassist Niels Löffler als Ersatz bekannt gegeben, Dirk Meyer-Berhorn folgte einen Monat später als neuer Schlagzeuger. Zudem verließ Keyboarder Nils Weise die Band wegen musikalischer Differenzen[12], ist allerdings weiterhin an den Studioproduktionen der Band beteiligt[13].

Ursprünglich für den 20. April angekündigt[14], wurde das neue Orden-Ogan-Album schließlich am 26. Oktober 2012 über das Label AFM Records veröffentlicht. Es trägt den Titel To the End. Laut Sänger und Gitarrist „Seeb“ Levermann ist das neue Album „weniger bombastisch“[15] ausgefallen als der Vorgänger Easton Hope aus dem Jahre 2010. Mit der Veröffentlichung ging die Produktion eines aufwändigen Video-Clips für die Single The Things We Believe In einher[16], das der Band zunehmende Popularität bescherte. To the End stieg auf Platz 41 der deutschen Album-Charts ein.[17] Auf das Album erfolgte im November 2012 eine Europa-Tournee mit Freedom Call und den italienischen Bands Vexillum und Luca Turilli’s Rhapsody.[18] Im Sommer 2013 spielten Orden Ogan auf weiteren nationalen Festivals, unter anderem das Summer Breeze, bevor im folgenden Jahr internationale Festivals wie das Trondheim Metal Fest in Norwegen und das ProgPower USA als erste Show der Band in den Vereinigten Staaten folgten. Weiterhin gastierten Orden Ogan 2014 erneut als Support auf einigen Shows von Van Canto und Winterstorm.[19]

2014 begann die Band mit den Arbeiten am nächsten Studioalbum Ravenhead, das im Januar 2015 veröffentlicht wurde[20] und mit einem Einstieg auf Platz 16[21] der deutschen Album-Charts den Vorgänger noch einmal überbieten konnte. Der Veröffentlichung ging die Single F.E.V.E.R. voraus.[22] Im Januar 2015 gingen Orden Ogan als Support mit HammerFall und Serious Black auf Europa-Tour. Für den Herbst folgte die Bestätigung einer weiteren Tournee mit Powerwolf.[23]

Stil[Bearbeiten]

Auf den ersten Alben bewegt sich der Stil zwischen Folk Metal und Power Metal, ab Testimonium A.D. ist es zum großen Teil reiner Power Metal. Die Band selbst beschreibt ihren Stil als Melodic Metal. Sie werden zudem als Nachfolger von Blind Guardian, Running Wild oder früheren Helloween gesehen.[24][25]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[26]
To the End
  DE 41 09.11.2012 (1 Wo.)
Ravenhead
  DE 16 30.01.2015 (… Wo.)
  CH 56 25.01.2015 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Demos[Bearbeiten]

  • 1997: Into Oblivion
  • 1998: Anthem to the Darkside
  • 1999: Soli Deo gloria

Alben[Bearbeiten]

  • 2004: Testimonium a.d.
  • 2008: Vale
  • 2010: Easton Hope
  • 2010: Vale (Remastered)
  • 2012: To The End
  • 2015: Ravenhead

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 2007: Winds of Vale (Single)
  • 2010: Nobody Leaves (Compilation)
  • 2014: F.E.V.E.R. (Single)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Orden Ogan @ Bloodchamber.de
  2. Interview mit Lars und Seeb von Orden Ogan – metal.tm
  3. Blabbermouth.net – Orden Ogan: 'Easton Hope' Video Released
  4. [1]
  5. [2]
  6. [3]
  7. [4]
  8. [5]
  9. [6]
  10. Metalnews.de – News: Orden Ogan – Toursupport für Grave Digger
  11. [7]
  12. [8]
  13. [9]
  14. Metalnews.de – News: Orden Ogan – Neues Album im April
  15. Orden Ogan – Studioreport: Interview bei My Revelations
  16. [10]
  17. [11]
  18. Luca Turilli's Rhapsody – Europa-Tour mit Freedom Call und Orden Ogan – News – metal.tm
  19. [12]
  20. [13]
  21. [14]
  22. [15]
  23. [16]
  24. Metal Hammer Deutschland
  25. Rock Hard
  26. Chartquellen: [ Deutschland] - Schweiz

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Orden Ogan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien